mit Wohnmobil nach Marokko reisen Ist dies momentan gefährlich habe ihr Reisetipps Auf was muss man achten oder welchen orte sollten vermieden werden?

3 Antworten

Besonders gefährlich ist das nicht, und Orte die zu vermeiden sind, gibt es heutzutage kaum noch; vermeide allerdings Militäranlagen und dergleichen.

Der Zoll ist mit dem WM, wie mit allen KFZ's sehr streng. Das muss wieder ausgeführt werden, sonst wird es sehr teuer. Versicherungen für MA gültig schreiben lassen ! Kraftstoff ist billig.

Brauchtum und Gewohnheiten sind oft anders und gewöhnungsbedürftig. Alkohol gibt es zu kaufen, aber es ist verpönt, in der Öffentlichkeit zu trinken; man stellt sich damit in die Schmuddelecke.

Im August machen Marokkaner selber Ferien, Frankreich kommt hinzu. Dann ist es überall sehr voll, aber die Einrichtungen sind dann in Betrieb. Schöner ist es im September, Oktober, November.

Von Drogenhändlern, Alkoholikern usw. sollte man sich nicht anmachen lassen. Aber die hohe Arbeitslosigkeit zu verstehen heißt: Nachsicht mit Fremdenführern, Musikanten und dergleichen Existenzen. Es gehört sich, dass man echten Bettlern hin und wieder genau einen Dirham spendet.

Problematisch sind bettelnde (auch wohlhabende) Kinder, und afrikanische, durchreisende Zuwanderer, oft im Rückstau, hinter Ampeln. Die nehmen den echten Bettlern die Basis.

Es lohnt sich, im WM einen Haufen Konsum-Zeugs von hier mit zu nehmen. In Supermärkten gibt es zwar alles, was es hier gibt, und mehr, aber oft zum 2- 3-fachen Preis. Einheimische Waren und Leistungen sind in der Regel sehr billig und oft verhandelbar.

Erfahrene Leute vermeiden die Strecke über Spanien, und setzen mit der etwas teureren Fähre von Sete (Frankreich) über. Gute Reise ! v.P.

Die Liste ist natürlich um viele weitere Reistips verlängerbar; es steht aber auch so einiges, (nicht alles), in Reiseführern.

Zu warnen ist davor, Gegenstände für andere, besonders für Unbekannte mit zu nehmen. Die meisten marokkanischen Rentner mit deutschen Sprachkenntnissen gibt es wohl im Norden, in der Gegend um Nador, bis zur algerischen Grenze. Sonst sind für westliche Touristen Französichkenntnisse angesagt.

Die billigste Bargeldversorgung ist wohl: Euros-in-bar mit zu nehmen und in kleinen privaten Wechselstuben, (sonst in der Bank), in Dirham zu tauschen. Dirham dürfen maximal 1000 pro Person ein- oder ausgeführt werden. Geld abheben am Geldautomaten funktioniert auch, aber die normale deutsche Bankkarte muss für MA gültig geschrieben sein. Das klappt recht gut bei Sparkassen. Der Höchstbetrag pro Abhebung beträgt nur 2000 Dirham. Weil darauf dann in Deutschland eine saftige Gebühr, (ca. 6 bis 7 €), erhoben wird, ist das schon etwas teuer.

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Wer in MA einen Wohnsitz angeben kann und während der Zeit der Reise in Deutschland eine Vertrauensperson hat, kann sich günstig und schnell mit "RIA" Bargeld transferieren lassen. Außerdem gibt es noch "Western Union", mit höheren Gebühren, aber vielleicht besserem Wechselkurs, und MoneyGram; letzteres in D selten und schrumpfend, aber in MA sehr oft vorhanden.

Für den Bargeldstransfer braucht man außerdem eine Telefon-Verbindung. Man kann sich die Geheimnummer per SMS schicken lassen.

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Für das WM empfehle ich, einen zweiten Reservereifen mit zu nehmen; es kann ein bereits abgelatschter sein, außer im Winter. Luftpumpe, etwas Motoröl und sonstige Kleinigkeiten.

Im Sommer ist es vorteilhaft, wenn man das WM zeitweise mit einer Plane abschatten kann. Weil man evtl. nicht überall elektr. Strom bekommt, sollte anderes Licht für längere Zeit ausreichen.

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Bei der Ein- und Ausreise und auch unterwegs braucht man Geduld; es gibt es viele Kontrollen und mehrere Arten Polizei. Zwischenübernachtungen auf öffentliche Plätzen sind ausserhalb der Saison, und wenn keine Veranstaltung ansteht, kein Problem. Aber samstags Vorsicht vor evtl. Fußball-Randale.

Rastplätze auf den Autobahnen haben gepflegte Toiletten. Bei der Bargeldversorgung darauf achten, dass man genug Kleingeld bekommt; evtl. darum bitten. 200-Dirham-Scheine sind für viele kleine Händler bereits ein Problem; aber zum Tanken und im Supermarkt sind die in Ordnung.

Auch in den Städten gibt es allewegen kostenpflichtige Toiletten. Die Straßenränder werden zum Parken von Pächtern betrieben. Man sollte einen Beutel mit Münzen dabei haben. Vielfach ist es empfehlenswert, das WM stehen zu lassen, und mit einem Minitaxi im Nahbereich herum zu fahren. Diese haben Sammelplätze, aber man kann sie, wenn sie leer sind, auch heran winken. Solche Dienste sind extrem billig. Für weite Fahrten gibt es große Taxis, mit anderen Sammelplätzen, sowohl als Sammeltaxis oder auch individuell, verhandelbar. Auskunft gibt's beim Platzmeister.

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Das berühmte "Bakschisch" kann ein Problemlöser sein, wenn's irgendwo klemmt. Es wird aber nicht von allen angenommen, also eine komplizierte Angelegenheit. Es gibt eine Anzahl wohlhabende Leute, die wie Marokkaner aussehen, aber keine sind. In Marokko dürfen die sich etwas gönnen, was in deren Heimatländern nicht erlaubt ist.

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