Mit wieviel FPS sieht man?

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6 Antworten

Die Frage ist ungünstig gestellt. Da nicht klar wird ob du die generell eLeistungsfähigkeit unserer Augen wissen willst oder nur einfach den speziellen Fall bei Computermonitoren.

Der Artikel der SZ zum Bsp geht auch auf die 24 FPS im Kino ein, die so auch nicht einfach hingenommen werden sollten: http://www.sueddeutsche.de/digital/tipps-zum-tv-kauf-wie-hoch-sollten-aufloesung-und-bildwiederholfrequenz-sein-1.1588450

"Auch im Kino erhält der Zuschauer längst nicht mehr nur 24 Bilder pro Sekunde. Tatsächlich wird je nach Projektor jedes der 24 verschiedenen Einzelbilder zwei oder drei Mal hintereinander gezeigt und dazwischen kurz mit einer Blende abgedunkelt. Erst dieses künstliche Flimmern lässt den Eindruck einer natürlichen Bewegung entstehen.  Das Flimmern eines Röhrenfernsehers war zu diesem Zweck also tatsächlich hilfreich. Ein LCD-Bildschirm aber flimmert nicht, sondern hält sein Bild für dessen gesamte Anzeigedauer. Daher sind hier selbst die bei Röhren üblichen 50 Hertz höchstens zufriedenstellend. "

Sprich: es kommt dabei nicht nur um die reinee Frequenz an sondern auch, was zwischen den Bildern passieert.

Willst du die Reaktivität des Auges wissen, würde ich eher auf die Flimmerverschmelzungsfrequenz gehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Flimmerverschmelzungsfrequenz
"Die Grenzfrequenz, bei der periodisch wiederkehrende Reize gerade als ein Reiz empfunden werden, heißt „Flimmerverschmelzungsfrequenz“ und liegt zwischen 22 Hz und 90 Hz.", was aus  "Schmidt, Lang, Heckmann: Physiologie des Menschen mit Pathophysiologie - 31. Auflage, Springer Verlag, Heidelberg 2010, S. 366, ISBN 978-3-642-01650-9" zitiert wird.

Und natürlich sind wir Menschen da auch nicht ganz trivial aufgebaut, sondern sind da auch auf die Lichtverhältnisse angewiesen: 

"Beim Menschen liegt sie [Flimmerverschmelzungsfrequenz] bei niedriger Lichtintensität [...] bei 22 Hz bis 25 Hz. Bei höheren Lichtintensitäten steigt [sie] dann [...] auf bis zu 90 Hertz an."

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Das menschliche Gehirn nimmt ab etwa 14 bis 16 Bildern pro Sekunde (individuell verschieden) aufeinanderfolgende Bilder als bewegte (aber nicht unbedingt ruckelfreie) Szene wahr,

Quelle: Wikipedia

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Ab ca. 16 Bildern pro Sekunde nehmen wir eine (mehr oder weniger) flüssige Bewegung wahr (darunter empfinden wir es eher als ruckelnde Einzelbilder). Für ein absolut ruckelfreies Erleben , auch bei schneller Bewegung, müsste man aber wohl auf 50 bis 60 Hz hochgehen.

Flackern (Stroboskop-Effekt) können wir allerdings unter günstigen (oder ungünstigen, je nachdem) Umständen noch bis zu ca. 100 FPS als solches wahrnehmen. Das hat dann aber nichts mehr mit Bewegungswahrnehmung zu tun, sondern einfach mit Helligkeitswahrnehmung.

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Das menschliche Auge ist grob gesehen "analog" funktional und registriert etwa 20-30 Eindrücke pro Sekunde direkt organisch.

Auf "technisch / digital" lässt sich das leider aber nicht übertragen. Warst Du mal in einer Discothek, wo die Tanzfläche mittels eines "Strobokops" mit ganz "harten" Lichtblitzen befeuert wurde ?

Da siehst Du selbst sogar direkt und optisch den Unterschied zwischen "analog vs. digital ".

So ist es auch am PC und seinem Bildschirm.

Kaum jemand spielt noch mit einem alten Röhrenfernseher oder Röhrenmonitor mit den sanften und harmonisch / variablen Übergabezeiten der FPS und "An & Aus " .

Deswegen wirkt es bei rein digitalen Bildschirmen ähnlich eines "Stroboskopes" in der Regel oft DEUTLICH unharmonischer z.B. mit 30-40 FPS als mit einer alten "Röhrengurke" auf analoger Art. ( deswegen halte ich an meinem "RöMo" und "analog" fest... )

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ich glaube ab 15 fps nimmt man etwas als richtige bewegung da, und ab 30 als flüssige bewegung

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Das kann man so nicht messen. Aber ab 30 FPS nimmt das Auge etwas als flüssiges Bild (= Video) wahr.

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