Mit wie viel Geld muss ich bei einem solchen Teleskop rechnen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Spiegelteleskop mit 150mm Öffnung sollte keine 1400mm Brennweite haben. Diese Brennweite erzielt man dann nämlich nur mit zusätzlichen Linsen, welche ein Klassischer Newton aber nicht hat. Er besteht nur aus zwei Spiegeln, dem großen Hauptspiegel und dem kleinen Fangspiegel vorn in der Teleskopöffnung. Ein Newton mit 1400mm Brennweite wäre ca. 1,3m lang! Also verbaut man Linsen um den Tubus zu kürzen. Bei billigen Teleskopen ist das dann meist ein katadioptrischer Newton. Der hat vorn an der Öffnung ein Linsenelement. Allerdings ist bei günstigen Geräten dann meist die Abbildungsqualität wesentlich schlechter. Daneben gibt es auch noch Maksutov-Teleskope. Diese haben aber den Okularauszug hinten und brauchen auch Linsen. Ebenfalls gibt es noch sogenannte Schmidt-Cassegrains. Diese bestehen in der einfachen Version ebenfalls nur aus Spiegeln und haben den Okularauszug ebenfalls hinten. Die letzteren genannten haben aber in hochwertigeren Ausführungen meist noch zusätzlichen Linsen um optische Fehler (z.B. Koma oder Farblängsfehler) zu korrigieren, nicht jedoch die günstigen Varianten.

Ich rate daher unter 1000 Euro strikt zu einem Newton klassischer Bauart ohne Linsen. Bei eine Öffnung von 150mm gibts die aber nicht mit 1400mm Brennweite. Diese Brennweite macht aber auch nicht so wirklich viel Sinn. Das Öffnungsverhältnis bei 150/1400 ist f/9,3, was bedeutet, dass das Teleskop zwar viel vergrößert, aber die Lichtsammelleistung nicht optimal ist. Für einen 150mm Newton sollte die Brennweite nicht über 1000mm liegen.

Für rein visuelle Beobachtung regelt man die Vergrößerung über die Okulare. Will man Galaxien und Nebel sehen, ist eine hohe Vergrößerung aber auch nicht so wichtig. M31, bzw. die Andromedagalaxie ist flächenmäßig sogar größer als ein Mond. Und der past z.B. gerade so noch in ein Teleskop mit z.B. 1250mm Brennweite und 20mm Okular. Nehmen wir an, bei dem 150/1400er ist nur ein 20mm Okular bei, so wäre die Vergrößerung mit 70x für die Andromedagalaxie zu groß. Da der 1400er auch das Bild bei f/9,3 dunkler abbildet als z.B. ein 150mm Teleskop mit f/6 sieht man bei weniger Brennweite M31 auch heller - was wesentlich mehr ausmacht als Vergrößerung. Und wenn man doch mal mehr vergrößern will: Einfach Okular mit geringer Brennweite nehmen.

Für Planetenbeobachtung spielt die Lichtsammelleistung natürlich keine so große Rolle, aber man will ja auch mal mehr sehen als ewig nur Planeten und Mond.

Das Fazit für den Erstkauf eines Teleskops ist also ein Teleskop mit "normaler" Brennweite und möglichst viel Öffnung. Deep-Sky-Beobachtung (Galaxien, Nebel, etc.) geht ab ca. 8"/200mm Teleskopöffnung los. Empfehlenswert ist es ab 10"/250mm. 8 Zöller bekommt man auf einer Dobson-Montierung ab etwas mehr als 300 Euro. 10 Zöller bekommt man ab ca. 500 Euro. Aber da würde ich nicht unbedingt das billigste nehmen. Dort liegen meist nur einfache Okulare bei, die haben meist kein gutes Gesichtsfeld. Und wenn das Verhältnis Öffnung zu Brennweite klein ist (also ab f/5 und kleiner), dann steigt auch der Anspruch an die Okulare, sonst kommt es zu Bildfehlern. Im falle von reinen Spiegelteleskopen das sogenannte Koma: Am Bildrand verziehen sich die Sterne zu Streifen/Strichen. Betroffen sind davon vorallem Plössl-Okulare und noch günstigere. Ab Erfle-Okularen und einem Verhältnis von nicht kleiner als f/5 sollte die Verzeichnung aber nicht mehr dramatisch sein. Ein 10-Zoll Teleskop mit einer guten Grundausstattung (zwei bis drei Erfle--Okulare) gibt's ab knapp 700 Euro. Und das, so finde ich, ist ein solider Einstieg in die Astronomie. Etwas günstiger gehts mit den Basis-Sets von GSO oder die Skywatcher Skyliner-Serie. Da gibts 10" ab 480 Euro. Dort sind zwar keine guten Okulare bei, aber hier empfehlen sich die Goldkanten-Okulare von Skywatcher. Diese haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit könnte man so einen GSO oder Skywatcher gut ausbauen.

Was bei diesen Modellen gleich auffällt, ist die eigenartige Montierung (Dobson, siehe Bild 1). Aber diese Montierung macht diese Teleskope so günstig. Diese sogenannte Rocker-Box kostet nicht viel, trägt aber auch schwerere Teleskope ohne dass sie bei einem Windstoß an zu wackeln fangen. Normale parallaktische Montierungen, die solch ein "großes" Teleskop tragen kosten sonst weit über 1000 Euro. Sie sind halt nur nicht für die Fotografie geeignet - aber für die visuelle Beobachtung finde ich sie super.

Und zu guter letzt: Kauf in renommierten Online-Shops. Da wären z.B. Astroshop, Teleskop-Service oder Intercon Spacetec. Google hilft da weiter.

Sollten noch Fragen offen sein: Immer her damit. :)

Gruß und CS

Dobson Teleskop Montierung - (Geld, Kosten, Astronomie)

Mit ca 400-700€ . Wieso möchtest du soviel Brennweite bei relativ wenig Öffnung? Du musst bedenken du erhältst ein recht großes f (Öffnung-Brennweite-Verhältnis) was sehr schlecht für die fokale Astrofotografie ist!

VG

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