Mit welcher Note muss man das Jura-Studium abschließen um Richterin werden zu können?

5 Antworten

Ich kann mich aepfelbaeumchen da nur anschließen. Normalerweise muss man das 2. oder beide Examina mit mindestens 9 Punkten (Rheinland-Pfalz) also einem Prädikat abgeschlossen haben um überhaupt zum Auswahlverfahren zugelassen zu werden. Da das nur ca. 10% jedes Jahr in ganz Deutschland schaffen ist hier der Konkurrenzdruck sehr hoch. Andere Bundesländer verlangen zB aus beiden Examina einen Schnitt von 8,5 Punkten, wobei das 2. nicht unter 8 Punkten liegen darf. Im großen und ganzen kann man jedoch sagen, dass die Berufe wie Richterin, Staatsanwältin o.ä. sehr hohe Auswahlkriterien verlangen.

Wenn du dich als Richter bewerben möchtest, dann sind die Voraussetzunge von Oberlandesgericht (dorthin muss die Bewerbung für die einzelnen Gerichte gesandt werden) unterschiedlich. Wenn du eine Übersicht suchst dann schau hier: www.juristenkoffer.de

Da muss ich Knowledge leider widersprechen, zumindest was Bayern betrifft. Das Justizministerium gibt klare Richtlinien heraus, ab welchem Notendurchschnitt sie Bewerbungen überhaupt annehmen. In Bayern waren das im letzten Termin mindestens 8,5 Punkte im 2. Examen. Erst ab diesem Notendurchschnitt wurden gewisse Zweitstudiengänge, abgeschlossene Lehren (wie zB Banklehre) oder Berufserfahrung als Rechtsanwalt angerechnet. Die endgültige Staatsnote ergibt sich dann aus dem Verhältnis zwischen offenen Stellen und den Bewerbern. D. h. der "schlechteste" Bewerber, der noch eine Stelle bekommt, bestimmt die Staatsnote.

Was brauche ich für einen Abi-Durchschnitt für ein Jurastudium?

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Ist Jura der geeignete Studiengang für mich?

Hallo:) Ich würde wahnsinnig gerne Jura studieren, bzw glaube es zu wollen. Das Problem das ich habe ist, dass ich nirgends ein Praktikum machen kann, da die Kanzleien aufgrund ihrer Schweigepflicht keine Praktikanten nehmen. Ist das überall so oder nur bei denen die ich gefragt habe? Außerdem würde ich gerne nach ein paar Erfahrungsberichten fragen. Wenn wir in der Schule verschiedene Seiten vertreten haben, wie bei einer amerikanischen Debatte oder anderen Beispielen, dann hat mir das immer wahnsinnig Spass gemacht. Ich kann mich auch gut in die Position hineinversetzen, deren Meinung ich nicht vertrete. Mir graut es nur so vor dem Studium.. ich bin ein Schüler der vorallem durch verstehen und anwenden lernt.. allerdings habe ich auch Biologie als Hauptfach, was ja ein reines lernfach ist und darin bin ich auch gut. Meine Frage ist also: besteht das Studium tatsächlich nur aus Paragraphen auswendig lernen und Tests schreiben? Das lese ich nämlich sehr oft. Aber einige Male habe ich auch gelesen, dass das Quatsch sei und es darum geht das theoretisch gelernte praktisch anzuwenden und Methoden und Techniken zu erlernen.. Mir ist klar, dass das eine das andere nicht ausschließen muss, aber ich hätte sehr gerne Mal einen Bericht von einem (ehemaligen) Jurastudent. Ich bedanke mich schonmal im vorraus!

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Ein paar Fragen bzgl. Jura Studium / Rechtsanwalt werden/ Richter werden

'n Abend!

Ich hätte paar Fragen bezüglich eines Jurastudiums und einige Sachen, die in das Themengebiet fallen. Bis ich studieren kann, wird es noch einige Jahre dauern, aber ich finde, es ist besser sich schon im frühen Alter dafür zu interessieren...Ihr müsst auch nicht alle Fragen beantworten, einfach so viel, wie ihr Lust und Zeit habt. :)

  • Wie wird man Richter? Muss man dazu erstmal Anwalt sein?
  • Was ist besser? Richter oder Anwalt? Eure Meinung mit Begründung, bitte. :)
  • Welche Fächer sind notwendig, bzw. in was sollte man gut sein, damit man weiß, dass man "für den Beruf geschaffen" ist?
  • Wie fandet/findet ihr das Jurastudium? Man liest viel im Internet, dass der Stoff ziemlich trocken ist, wobei das bestimmt damit zusammenhängt, ob man sich wirklich dafür interessiert. Also, könnt ihr es weiterempfehlen?
  • Wie stehen die Berufschancen in der Zukunft? (In Bezug auf Anwalt und Richter, bitteschön)^^
  • Welche Qualitäten muss man haben?
  • Was würdet ihr mir noch darüber sagen wollen? Etwas, das ihr wichtig findet oder so..

Danke im Voraus, wäre echt nett, wenn mir jemand helfen könnte. :)

Gruß, L4S

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Jurastudium Latein

Warum braucht man beim Jura-Studium Latein? Die Gesetze sind doch alle in deutscher Sprache, oder nicht?

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was hält ihr vom Jurastudium?

Hallo ich überlege in Passau oder Regensburg später mal Jura zu studieren allerdings hab ich doch etwas angst vor dem Studium und würde gerne wissen wie das Studium so ist also wenn wer von euch zurzeit Jura studiert oder studiert hat: Wie findet ihr das Studium? Auf was sollte ich mich gefasst machen? Was sollte ich auf jeden fall können?

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Als Schweizer Jura in Deutschland studieren?

Guten Tag zusammen. Jetzt kommt eine abenteuerliche Geschichte betreffend meiner Berufswahl:

Ich bin 20, Schweizer und mein grösster Traum ist und war es, Richter zu werden. Leider war ich nicht im Stande, diesen Weg von Begin an einzuschlagen (schwierige Familienverhältnisse, wenig Unterstützung, Mangel an Disziplin, ...). Deshalb habe ich als "Notlösung" eine Lehre/Ausbildung als Informatiker in Fachrichtung Applikationsentwicklung absolviert. (Softwareentwickler)

Ich mag meine momentane Tätigkeit auch sehr fühle aber, dass Software-Entwicklung nicht das ist, mit dem ich 8h+ am Tag beschäftigt sein will. Ich habe mich schon immer für Recht bzw. Gesetze im Allgemeinen interessiert, da eine gewisses Rechtsverständnis auch für Normalbürger nützlich ist. Gerade in der Schweiz kommt durch die Abstimmungen noch eine vertiefte Auseinandersetzung mit konkreten Gesetzestexten dazu.

Ich habe mir vorgenommen die Matura (Äquivalent zum deutschen Abitur) nachzuholen. Da ich das allerdings berufsbegleitend machen muss, dürfte das locker 5 Jahre dauern. Ich wäre dann also 25. Ein Jura Studium in der Schweiz kommt für mich nicht in Frage, da das Richteramt in der Schweiz an Wahlen gebunden ist. Das heisst, dass man in einer politischen Partei sein muss, um überhaupt Richter zu werden (finde ich sinnlos, da die Rechtssprechung parteiunabhängig sein sollte). Ausserdem gibt es dort relativ wenige Gerichte, die Bedarf an neuen Richtern haben.

Zurück zur Frage: Mit 25 würde ich also, an einer deutschen Uni Jura studieren. Das dauert dann wahrscheinlich mit den beiden Examen ca. 7 Jahre, sprich ich wäre dann 32 (Examen müssen dann natürlich top sein). Da ich kein Deutscher bin, müsste ich noch Deutscher werden (Dürfte kein Problem sein. Deutschland und die Schweiz unterscheiden sich nicht so sehr) und genügend Geld beiseite Legen, um studieren zu können.

Ihr seht also, dass alles ziemlich verzwickt ist.

Zur eigentlichen Frage:

Findet ihr das eine gute Vorgehensweise? Gibt es eventuelle Stipendien für EU-/EFTA Bürger, damit ich als Schweizer "günstiger" an eine deutsche Uni komme? Habt ihr Inputs für mich?
Ich habe da echt keinen Überblick und bin dankbar für eure Zeit und Hilfe!

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