Mit welchen Vergrößerungen arbeitet man meist mit einem Lichtmikroskop?

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1 Antwort

Kommt drauf an was man machen will.

Für das meiste was man so betrachtet reicht 25x. Das wären Insekten, Mechanikteile (z.B. Uhrwerk) und alles was man mit bloßem Auge sehen kann aber keine Details ausmacht.

Um Biologische Zellen (z.B. Blut oder Bakterien) zu betrachen geht man wesentlich höher, 300x ist da schon viel. Ab deutlich über 500 facher Vergrößerung erschent das Bild zwar größer, es können aber keine feineren Strukturen mehr erkannt werden da das Bild immer unschärfer wird (Abe-Limit). Chromosomen (Teil der DNA) heissen so, weil man mit einem Mikroskop nur Farbschlieren sehen kann, Chroma = Farbe)

Strukturen von modernen Mikrochips kann man mit einem optischen Mikroskop schon gar nicht mehr sehen, da die Strukturen zu fein sind für die groben Wellenlängen des sichtbaren Lichtes. Belichtet werden die Masken zur Mikrochipherstellung mit Röntgenstrahlung da die Wellenlänge viel kürzer ist und eine viel höhere Schärfe erlaubt. Hier muss man ebenfalls Röntgenstrahlung ebnutzen oder gleich ein Elektronenmikroskop.

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