Mit welchen Übungen und Meditationen kann man sich von Zwängen oder Gedankenmustern befreien

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9 Antworten

Jede Art von Meditation ist hilfreich: Sie hilft dir, bewusst deine Gedankenmuster zu steuern. Du kannst lernen, dass du einen Einfluss darauf hast, welche Gedanken in deinem Kopf sind. Grundsätzlich: Versuche nicht, deine alten Gedanken zu vertreiben. Vielmehr lerne willentlich andere Gedanken in deinem Kopf hervorzurufen.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten:

  • Richte deine Achtsamkeit auf etwas, was gerade abläuft: Den Himmel, die Wolken, Pflanzen, Geräusche, die Gesichter anderer Menschen, dein Atem etc.
  • Erzeuge einen willkürlichen Gedanken deiner Wahl, z.B. ein Mantra, eine Affirmation, ein schönes Bild etc.
  • Führe den zwanghaften Gedanken auf deine eigene Weise weiter. Z.B. wenn du ein Bild hast, dass jemand dich bedroht, stelle dir vor, dass der andere plötzlich anfängt zu lachen und du mit einstimmst. Oder wenn du den Gedanken hast, zu stürzen, stelle dir vor, dass du nach dem Sturz vor dem Aufprall anfängst zu fliegen und wie Superman am Himmel fliegst.

Regelmäßige Meditation ist dabei eine große Hilfe, z.B. mit unterer Meditation, die für Anfänger geeignet ist.

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Kommentar von Melanie19880203
19.03.2012, 08:44

Frage an Sukadev: Muss man um zu meditieren hinter sich einen Götzen von einer indischen Gottheit aufstellen?

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Da gibt es natürlich x Möglichkeiten und jede Theorie hat ihre eigene Schule und eigene Rieten und Übungen. Wenn Du in den asiatischen Bereich geht, wirst Du Dutzende Methoden finden. Ich kann Dir nur raten, versuche so viele wie nur eben möglich und nimm dann die, die für Dich am Besten ist.

Mir hat folgende ganz gut geholfen: http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Anker Wobei ich sie nicht ausschließlich einsetze, sondern mit anderen Übungen mische. Aber es ist immerhin mal ein Anfang sich Dinge bewusst zu machen. Es geht sehr viel über positive Dinge zu sehen und als positive Dinge zu akzeptieren. Sprich eine veränderte Wahrnehmung, dass muss man wollen. :)

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Ich habe ewig gedacht Meditationen müssten kompliziert sein. Hab immer so viel von mir erwartet, genau wie Du es beschreibst. Also ich würde einfach anfangen. 

Mittlerweile meditiere ich etwa 2-3 mal die Woche abends oder wenn ich morgens zeit habe. Da denke ich einfach beim einatmen das Wort lass und beim Ausatmen das Wort los. Das hilft schon um einfach mehr in meine Mitte zu kommen. 

Dann finde ich zum Schlafen das Yoga Nidra echt gut (schau da am besten mal auf Amazon) und die Meditations CD von Jayc Jay und Marc Kettenbach. Die habe ich von meinem Heilpraktiker bekommen und da geht es um Beziehungen und die bringt mich aber immer voll und ganz in Entspannung, was jetzt bisher (leider!) nicht jede CD geschafft hat.. https://www.amazon.de/dp/300055727X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1493717042&sr=8-1&keywords=lebe+bämbastische+beziehungen

Also Yoga-Nidra und die CD von Jay und Kettenbach kann ich empfehlen. Vielleicht bringt es Dir ja was =)

Hast Du bereits eine Liste mit Medis die Du ausprobiert hast?

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Ich denke Zazen wäre ganz gut. Leitet sich vom Zen Buddhismus ab kann aber auch so praktiziert werden. Es geht ums Sitzen. Wirklich nur ums Sitzen. Du achtest auf Atem und Haltung und lässt deine Gedanken nur "vorbeikommen", dass heißt ud gehst nicht auf sie ein. Es geht nicht darum das Denken komplett zu unterlassen, sondern nur seine eigenen Gedanken zu beobachten. Google mal, findest bestimmt einiges.

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Kommentar von snowlana
18.03.2012, 12:30

Dankeschön, das mache ich gleich mal :-)

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Kommentar von Injure
18.03.2012, 12:31

Meinst du, das geht ohne jemanden, der dich bei den ersten Malen unterstützt?

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Eine Untersuchung der Wirkung von Meditation auf Gefängnisinsassen zeigt eine starke Verringerung der Angst, Abnahme von Gewalttätigkeiten und eine Zunahme von positiven Aktivitäten

http://www.meditieren.at/ueber-meditation/studien/

Natürlich werden die meisten keine Gefängnisinsassen sein aber Studie ist übertragbar und Meditation ist erst ein neues Forschungsfeld.

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Der reine Verstand und Willenskraft müssten ausreichend sein um dich von einem Zwang zu befreien. Aber wenn dieser Zwang nur eine Art Kompensation ist für etwas darunterliegendes, dann muss du genau erforschen was dich zu diesem Zwang führt.

Beispiel aus der Homöopathie: Ein Mensch der sich im Zustand von Thuja befindet hat den Zwang "Händewaschen". Jedes mal wenn er bestimmte Gedanken hat ("schmutzige Gedanken", "Gewissensbisse") hat er den starken Zwang sich die Hände zu waschen. Natürlich ist der Zwang nur eine Form der Kompensation. Meditation würde bei Thuja nur zur einer Verschlimmerung der Gesamtsituation führen, da man die Krankheit an sich nur unterdrückt statt zu heilen. (Im homöopathischen Repertorium steht unter dem Punkt "Meditation" das es verschlimmernd wirkt). Um den Menschen im Thuja Zustand zu heilen muss man zum Kern vordringen, was genau führt dazu das er oder sie sich so schlecht in seiner eigenen Haut fühlt. Ist dieser Hauptursache (die Wurzel) aufgelöst, durch Gespräche, Nachsinnen usw, dann verschwindet zeitgleich auch der Zwang, denn die Kompensation ist ab diesem Zeitpunkt unnötig.

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zb. so:

hier 1 simple med.technik:

bequeme stellung (nur nicht auf rückenschmerzen meditieren!) also anlehnen an stuhl oder zimmerwand.nur nicht einschlafen!! kann mal passieren am anfang. aber das regelt sich mit der zeit.

augen zu.mütze über die augen.gucken was drunter ist.mit der zeit gibts lichtpunkte etc

ohropax ins ohr.hören,was drinnen passiert.mit der zeit hörst du töne etc

und immer normal atmen (der kommt und geht ja von selbst).

wie lange ist unwichtig.regelmässig ist wichtig! jeden tag einmal.ob 10 min,ne halbe stunde: wie gesagt egal.

es dauert was, bis was passiert.aber das kann ich bei dir nicht einschätzen.kenn deine entwicklung ja nicht.

auch mal einfach am tag kurz abschalten: atmen und aus dem fenster gucken. paar x am tag.immer locker.nix erzwingen oder erwarten.

erfolg kommt mit sicherheit.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2012/01/studie-belegt-meditation-verdichtet.html

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Mit positiven Affirmationen. "Ich lebe im JETZT, ich lasse alte Dinge hinter mir, bin offen für neue positive Erfahrungen"

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Kommentar von snowlana
18.03.2012, 12:29

Als Heilsatz während der Meditation oder Entspannung meinst du dann?

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Muskelentspannung nach Jacobson

Autogenens Training

Traumreisen

Eigentlich alles, mit dem man den Gedanken eine andere Richtung gibt.

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