Mit welchen Konsequenzen muss man nach einem selbstverschuldeten Fahrradunfall rechnen?

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5 Antworten

Schlimmstenfalls mit einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren (§ 229 StGB).

Aber dazu wird es hier sicher nicht kommen. Denn eine durch die Staatsanwaltschaft initiierte Verfolgung findet nur dann statt, wenn die Staatsanwaltschaft ein öffenliches Interesse an der Verfolgung erkennt. Das ist in der Regel nicht der Fall.

Dann aber wird die fahrlässige Körperverletzung nur auf Antrag des Verletzten verfolgt. Und selbst wenn es dazu kommen sollte, wird in aller Regel mit einer Geldstrafe (und nicht mit einer Freiheitsstrafe) zu rechnen sein, die unter 90 Tagessätzen liegt. Wer zum ersten Mal zu einer Strafe von höchstens 90 Tagessätzen verurteilt wird, der darf sich weiterhin als unbestraft (nicht vorbestraft) bezeichnen.

Kommt es zu keiner strafrechtlichen Verurteilung, dann wird das Verfahren zur Verfolgung evtl. Ordnungswidrigkeiten an die dafür zuständige Behörde zurückverwiesen. Hier käme dann ein Bußgeld und Punkte in Flensburg wegen Missachtung der Vorfahrt in Frage.

Das Bußgeld beträgt im Regelfall 100 Euro und erhöht sich im Falle einer Sachbeschädigung auf 120 Euro (Tabelle 4 des Anhangs zur Bußgeldkatalogverordnung). Außerdem gibt es 3 Punkte in Flensburg.

Wurde die Tat von einem nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer begangen, wird das Bußgeld halbiert. Hinzu kommen 23,50 Euro für den Erlass und die Zustellung des Bußgeldbescheides.

Sollte der Betroffene ein Fahranfänger auf Probe sein (§ 2a StVG), muss er zusätzlich mit Probezeitmaßnahmen rechnen.

Auch als Radfahrer unterliegt man bis auf ganz wenige Ausnahmen, da als Beispiel, ein Radfahrer unterliegt nicht dem Übrholverbot und auch nicht den innerörtlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen, das lt. TV-Sendung und Auskunft eines Verkehrsrechtsexperten, dem allgemeinen Verkehrsrecht und sollte man keine Privathaftpflichtversicherung haben,, kann man schnell sehr arm werden.

In besonders schweren Fällen kann einem radfahrenden Führerscheininhaber dieser sogar entzogen werden.

Da ist sehr viel möglich, mit Vorstrafe und Bewährung angefangen, aber es kann auch sein, daß die Staatsanwalt die Sache niederlegt und sie keine bestrafung wegen geringfügigkeit bekommt, ihr bleibt jetzt nur ab zu warten, aber selbst wenn sie bestraft wird, wird die Strafe nicht zu hoch ausfallen, eingespeert wird sie wegen dem nicht.

Wahrscheinlich ein Bußgeld.

Hallo! Da Deine Bekannte strafmündig ist,wird ein Gericht über die Strafe entscheiden.

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