Mit welchen Hobby kann ich noch mit 16 anfangen?

10 Antworten

Was gibt es denn in deiner erreichbaren Nähe für ein Kampfsportangebot?

Es nützt ja nichts, Dir etwas zu empfehlen, was es bei Dir gar nicht gibt. Also ich würde erstmal mit der Recherche anfangen, was es in der Nähe gibt und dann nach Lust und Laune kostenlose Probetrainings vereinbaren.

Aber ich rate Dir direkt mitzumachen und nicht nur zuzuschauen. Erst durch das Mitmachen erfährst Du, wie es wirklich ist. Beim Anschauen sieht vieles irgendwie kompliziert aus und Du überlegst zu viel, ob Du es magst, statt selbst zu fühlen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Da wirst du aber noch einiges an Arbeit vor dir haben, dich hier den zahlreichen Antworten seriös zu stellen und nicht bloss mit kurzem Prozess abzuschmettern mit 'mag ich nicht' oder 'kenne ich schon...'

Also wenn es etwas sein soll, das du nicht nur in jungen Jahren, sondern über viele Jahrzehnte ausüben kannst, dann kann ich dir Aikido empfehlen.

Es ist für Männer und Frauen gleichwohl geeignet. Es gibt keine Gewichtsklassen. Alle trainieren gemeinsam, Anfänger mit Fortgeschrittenen, Jung und Alt, Männer und Frauen. Es ist technisch äusserst anspruchsvoll hinter die strategischen Finessen zu kommen, denn die Techniken basieren nicht auf Widerstand gegen eine Angriffsenergie, keine Blockaden, denn dann gewinnt unweigerlich der Stärkere. Man lässt einen Angriff zu und übernimmt die Bewegung im günstigsten Moment und führt diese Angriffsbewegung weiter in einen Wurf oder eine Festhaltetechnik.

Das erfordert sehr viel taktile Wahrnehmung, dass man spürt, wohin der Angreifer seine Wucht, seinen Angriff lenkt - und genau dorthin geht die Reise dann für ihn...

Daneben ist es auch Nahrung für den Kopf. Es sind meterweise Papier beschrieben worden über Aikido und dessen geistigen und ethischen Inhalt. Aber die Kurzfassung: Man schädigt einen Angreifer nicht. Natürlich könnte man alle Techniken mit vollem Ausfallpoential durchziehen, aber dann liegen hinterher bloss Tote und Verletzte herum und man teilt die Welt ein in Sieger und Verlierer. Der Sieger ist der King - der Verlierer wird mit Verletzung und Niederlage gedemütigt. Diese Niederlage ist der Keim der nächsten Aggression, weil ihr entspringt der Gedanke der Rache.

Aikido kennt das nicht. Man verzichtet auf die schädigenden Wirkungen der Techniken zugunsten äusserster Kontrolle über den Angreifer. Man übt selbst einem Angreifer gegenüber Gnade!

Wenn es einem den Ärmel reinzieht, übt man Aikido ein Leben lang aus und es geht über in das tägliches Werk und Tun. Es schafft Friede in der eigenen kleinen Welt, weil die Welt nicht mehr aus Sieger und Besiegten besteht.

Schau dir die Demos mal an und geh mal zu einem Probetraining.

https://www.youtube.com/watch?v=8yjp8YgHqB0

https://www.youtube.com/watch?v=0mJSHEyyKZg

Viel Erfolg bei deiner Suche und viel Spass mit dem Hobby, das du dir aussuchst!

"Es ist für Männer und Frauen gleichwohl geeignet. Es gibt keine Gewichtsklassen. Alle trainieren gemeinsam, Anfänger mit Fortgeschrittenen, Jung und Alt, Männer und Frauen. Es ist technisch äusserst anspruchsvoll hinter die strategischen Finessen zu kommen, denn die Techniken basieren nicht auf Widerstand gegen eine Angriffsenergie, keine Blockaden, denn dann gewinnt unweigerlich der Stärkere. Man lässt einen Angriff zu und übernimmt die Bewegung im günstigsten Moment und führt diese Angriffsbewegung weiter..."

"Das erfordert sehr viel taktile Wahrnehmung, dass man spürt, wohin der Angreifer seine Wucht, seinen Angriff lenkt - und genau dorthin geht die Reise dann für ihn..."

Das gilt übrigens für viele Kampfkünste. Für Wing Tsun und Gojo Ryu Karate weiß ich es sicher, aber es gibt noch mehr. Ich wollte das nur einmal anmerken, weil es hier klingt, als wäre das ein Alleinstellungsmerkmal von Aikido. Ich dachte dasselbe mal vom Wing Tsun ;-)

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Ein hobby welcher Art auch immer muss aus der Persönlichkeit erwachsen. D.h., meiner Ansicht nach ist es plötzlich "da". Nach einem hobby zu suchen - oder gar eines durch GF vorschlagen zu lassen - , halte ich für ausgeschlossen.

Konkretes Beispiel: Als kleines Knäblein unternahm ich eine lange Strandwanderung. Seitdem ist Muscheln-Sammeln, -Katalogisieren eines meiner diversen hobbies.

pk

Woher ich das weiß:Hobby

Ich mache Kungfu und Tai Chi (schon seit 16 Jahren). Davor habe ich verschiedene Sachen ausprobiert und auch einige Zeit garnichts gemacht. Aber da bin ich hängen geblieben, weil das Training Spaß macht und sehr vielseitig ist.

Hallo,

probiere doch mal verschiedene aus und dann guckst du, welche du gerne weiter ausüben würdest

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