Mit welchen Fahrtricks kann man wirklich Benzin sparen?

8 Antworten

JA NATÜRLICH bringt das was:einer meiner unzähligen arbeitgeber investierte einige tausend D-mark um seine kraftfahrer durch den TÜV schulen zu lassen und er hatte nach eigener aussage die kosten recht schnell wieder drin! so richtig "viele tricks" braucht es gar nicht: es reicht völlig aus, wenn jedem kraftfahrer klar ist, dass das bremsen energie "vernichtet", die vorher mühsam zur beschleunigung aufgewendet werden mußte. nicht im rechtlichen, aber im physikalischen sinne bedeuted jedes bremsen, dass man zu schnell unterwegs war. in die praxis übersetzt: wer noch gas gibt, wenn er schon aus der ferne erkennen kann, dass er bei rot an der ampel ankommt, fährt falsch: im idealfall kommt das auto an der haltelinie oder hinter dem letzten auto "einfach so" zum stehen, ODER man richtet es so geschickt ein, dass man bei grün ankommt und OHNE ANZUHALTEN gleich weiterfahren kann. ich habe das viele jahre lang mit 40 tonnen-zügen praktiziert und konnte stolz meine kollegen im spritverbrauch hinter mir lassen. das system funktioniert natürlich auch mit pkw.

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Bremsen vermeiden, Beispiel Autobahn: Wenn man mit dem Pkw aus der Ferne bereits einen Lkw sieht, kann man hierzulande ja sicher davon ausgehen, dass der nicht viel schneller als 80 fährt, während man mit dem Pkw in der Regel wesentlich schneller unterwegs sein wird. Die richtige Taktik ist dann, rechtzeitig auszuscheren, bevor man dahinter hängt, nicht mehr raus kommt und ebenfalls auf die langsame Lkw-Geschwindigkeit runterbremsen muss, um anschließend wieder zu beschleunigen.

Klimaanlage nur einschalten, wenn man sie wirklich braucht. An heißen Tagen nicht hohe Temperaturdifferenz erzeugen, sondern nur so zwei, drei Grad unterhalb der Lufttemperatur, soll auch gesünder sein. Ab etwa 120 km/h unterschreitet der Mehrverbrauch durch die Klimaanlage allerdings den eines geöffneten Fensters oder Schiebedachs, wenn ich mich recht entsinne.

0,2 bar mehr Druck in den Reifen kann man immer einfüllen, um die Reibung und oft auch die Bremswirkung zu verbessern. Die Werksangabe ist ein "Komfortdruck".

Gute verbrauchsoptimierte Reifen kosten höchstens den Gegenwert von ein, zwei Tankfüllungen mehr, aber über die Laufleistung der Reifen von 20.000, 30.000 und mehr Kilometern können sie sich durch den Minderverbrauch bezahlt machen. Schmalere Reifen haben in jedem Fall weniger Reibung und erzeugen dazu weniger Auftrieb, also Verzicht auf Breitreifen. Winterreifen treiben außerhalb des Winters ebenfalls den Verbrauch unnötig rauf.

Wartungsarbeiten nicht unnötig rauszögern, vor allem Luftfilter und Zündkerzen.

Auto vorn etwas tiefer legen kann aerodynamisch was bringen, mit Details bin ich da jedoch überfragt.

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