Mit welchem Wirkungsgrad arbeiten ca.15 jahre alte Ölheizungen?

6 Antworten

je nach kessel,wartung und zu guter letzt die wärmedämmung des hauses sind die entscheidenden faktoren.es kann sein das ein alter kessel im gesamtverbrauch pro jahr besser abschneidet in gut gedämmten haus wie ein neuer im schlecht gedämmten

Man mißt im Sommer die Laufzeit des Brenners in Stunden. Am sinnvollsten trägt man die werte in einem Diagramm über der Zeit auf und kann damit sehr nützlichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen anstellen. Die im Brenner eingebaute Düsengröße ist bekannt und somit die täglich verbrannte Ölmenge und mit ca. 9000kcal/l multipliziert die erzeugte Wärmenmenge. Die setzt man ins Verhältnis zur abgenommenen Warmwassermenge. Bei uns wurden 30l/Monat verbraucht. Dieser Wert wurde auf 15 l/Monat reduziert, indem der 150 l-Speicher nur noch jeden zweiten Tag morgens 1/2 Stunde aufgeheizt wurde (in einer richtigen Reglereinstellung liegt DIE Êrsparnis!). Somit fallen ca. 15€/Monat an, in 6 Monaten ca. 90€, somit sind bei einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für eine Solaranlage ca. 900€ angemessen, lohnt sich also nicht.

Ölheizungen mit dem Bj.von ca. 1990 - 95, habe ich immer einen Verlust von 6-8% Verlust gemessen, was einen Wirkungsgrad von 92-94% ergiebt. Moderne Brennwertheizungen erreichen mittlerweile einen Wirkungsgrad von 99%

Der Wirkungsgrad (das was der Schornsteinfeger misst) zeigt an, wie gut der Brennstoff verbrannt wird. Dies kann bei einer alten Ankage durchaus noch im Rahmen sein. Viel wichtiger ist aber der Nutzungsgrad einer Anlage. Dieser beinhaltet alle Verluste einer Heizungsanlage, bewertet die Leistung der Anlage im Verhältnis zur Hausgröße und zeigt an, wie gut die Anlage zum Haus passt. Alte Anlagen sind in der Regel reichlich überdimensioniert. Dadurch kann es sein, dass der Wirkungsgrad relativ gut ist, aber der Nutzungsgrad grottenschlecht (und das kostet viel Energie). Deshalb nicht vom vermeintlich guten Wirkungsgrad blenden lassen. Guten Heizungsbauer oder Energieberater fragen, der kann weiterhelfen.

Das kann man nie so genau sagen. Jede Heizung ist anders eingestellt, letztlich hängt es zu einem großen Prozentsatz von der Wärmedämmung des Hauses ab.

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