Mit was könnte ich statt der Pille verhüten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In deinem Fall wäre wohl die hormonfreie Verhütung anzuraten. Bzgl. der hormonfreien Verhütung stehen dir viele Möglichkeiten offen. Dabei ist zu erwähnen das die hormonfreie Verhütung sogar sicherer als die Pille sein kann.

Ende 2015 habe ich mich auch mit dem Thema der hormonfreien Verhütung außeinandergesetzt. Ich wollte weg von der Pille, wohin wusste ich noch nicht. Nur hormonfrei, das stand fest.

Kondome kamen für mich nicht in Frage. Ich bin in einer festen Beziehung, etwaige Krankheiten sind ausgeschlossen, etc.

Ebenso schloss ich die symptothermale Methode relativ schnell für mich aus. Sie schien mir zu umständlich, ich wollte eine Verhütungsmethode die mich in meinem Alltag absolut gar nicht einschränkt, auch nicht für wenige Minuten. Das heißt aber nicht das ich die symptothermale Methode nicht später einmal ausprobieren werde. An sich ist es doch schon sehr toll seinen Körper, den eigenen Zyklus kennen zu lernen.

Ich stieß bei meinen Recherchen dann auf die Kupferspirale sowie die Kupferkette. Relativ schnell kristallisierte sich heraus, dass die Kupferkette so etwas wie eine Weiterentwicklung der Kupferspirale ist.

Früher hätte ich mir niemals träumen lassen mir ein Verhütungsmittel einsetzen zu lassen. Viel zu groß war die Angst davor. Doch mit der Zeit, mit genügend Informationen, habe ich für mich entschieden das die genau das richtige für mich ist. Einmal eingesetzt habe ich für bis zu 5 Jahre meine Ruhe. An nichts mehr denken müssen, wer will das nicht?

Ich persönlich verhüte nun also seit gut 2 Jahren, also seitdem ich die Pille abgesetzt habe, mittels Kupferkette. Die Kupferkette ist wie oben bereits erwähnt quasi eine Weiterentwicklung der Kupferspirale, daher würde ich im direkten Vergleich auch eher zur Kupferkette raten.

Hier ein Text dazu:

Die GyneFix Kupferkette ist die jüngste Entwicklung im Bereich Verhütung mit Kupfer und blickt inzwischen auch auf eine 20-jährige positive Erfahrung zurück. Sie ist die Weiterentwicklung der herkömmlichen Kupferspirale und ist das einzige Intrauterinpessar, welches auch für Mädchen und junge Frauen geeignet ist, die noch keine Geburt hinter sich haben.
Die Frage Kupferspirale oder Kupferkette kann man leicht beantworten mit dem Hinweis, dass die beobachteten Nebenwirkungen bei der Kupferkette weitaus geringer sind und seltener auftreten als mit der konventionellen Kupferspirale: Bei der Kupferkette mini wurde keine Verstärkung der Menstruation beobachtet, die Ausstossungsrate war sehr niedrig, es kam im Rahmen einer umfassenden Studie zu keiner Eileiterschwangerschaft und mit einem Pearl-Index von 0,1 - 0,5 zählt die Kupferkette zu den sehr sicheren Verhütungsmethoden ohne Hormone.
Besonders der Umstand, dass die Kupferkette klein, biegsam und flexibel ist und frei in der Gebärmutter hängt, macht sie sehr verträglich, weil sie sich auf diese Weise der Form und Größe der Gebärmutter von der Anwenderin anpasst. Nebenwirkungen die auf Disharmonien von der Größe und Form der Kupferspirale mit der Größe und Form der Gebärmutter unter der herkömmlichen Kupferspirale häufig auftreten, sind mit der Kupferkette aufgeschlossen.

http://www.verhueten-gynefix.de/kupferspirale-oder-kupferkette

Wie du dem obigen Text entnehmen kannst ist die Kupferkette auch für jüngere Frauen zu empfehlen, so der Hersteller.

Eine Narbe o.ä. welche einen späteren Kinderwunsch negativ beeinflussen könnte entsteht nach dem Entfernen übrigens nicht.

[...] Aus diesem Grund ist die Kupferkette sehr schnmal und flexibel, um sich allen Formen und Größen individuell anpassen zu können. Hierfür benötigt die Kupferkette jedoch eine kleine Befestigung an der oberen Muskelwand der Gebärmutter. Ein kleiner vorgefertigter Knoten, am oberen Fadenende der Kupferkette, wird hierfür, mittels einer winzigen Nadel, in den Gebärmuttermuskel geschoben. Verankert wird die Kupferkette dann vom eigenen Muskelgewebe selbst, dass sich um den Knoten herum schließt und verfestigt. Die Verankerung dauert in etwa 5 - 7 Tage. Die Verletzung, die in der Gebärmutter hierdurch entsteht, gleicht der einer Spritze beim Zahnarzt und schließt sich innerhalb weniger Minuten - eine dauerhafte Schädigung oder Vernarbung tritt nicht auf, auch nicht nach Entfernen der Kupferkette

Q: kupferkette.info/was-ist-die-kupferkette

Es entsteht keine große oder schlimme Verletzung durch das Entfernen der Kupferkette. Anschließende Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die 1-2 mm große Verankerungsstelle innerhalb weniger Minuten schließt und keine Narbe zurücklässt.

Q: kupferkette.info/einsetzen-entfernen

Hier findest du eine Liste der Ärzte, die die Kupferkette in deiner Nähe legen würden: http://www.verhueten-gynefix.de/aerztefinder Dort könntest du dich gleich von einem diesbzgl. geschulten Arzt informieren und feststellen ob die Kupferkette für dich in Frage kommt oder nicht.

Als weitere Möglichkeit gäbe es da noch den Kupferperlenball oder eben die Kupferspirale, wie bereits angesprochen. Da die Kupferkette und der Kupferperlenball -wie oben erwähnt- quasi Weiterentwicklungen der Spirale sind würde ich eher von dieser abraten. Ist aber sicher auch eine persönliche Entscheidung.

Als ich mich vor 2 Jahren zur Kufperkette entschied war der Kupferperlenball noch kein großer Begriff. Bis heute stehen nach meiner Kenntnis noch zuverlässige Sicherheitsstudien aus. Das wäre für mich persönlich weiterhin ein Grund noch vom Kupferball Abstand zu halten, zumindest bis diesbgzl. unabhängige, handfeste Studien vorliegen.

Der Pearl Index des Kupferballs wird aber bereits mit 0,3 - 0,8 angeben. Allein aufgrund seiner Funktionsweise wird angenommen, dass er sicher ist. Der Pearl Index der Kupferkette liegt übrigens bei 0,1 - 0,5 (Je niedriger der Pearl Index, desto sicherer das Verhütungsmittel). Die Kette wäre damit also nach momentanen Stand sicherer als der Kupferperlenball, auch sicherer als die Pille.

Leider ist auch die Studienlage bzgl. der Nebenwirkungen des Kupferperlenballs etwas zu gering, zumindest für meine persönlichen Anforderungen an ein Verhütungsmittel. Bei der Gynefix bspw. sieht das schon etwas anders aus.

Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen das die Entscheidung welches Verhütungsmittel für dich in Frage kommt allein bei dir liegt. Lass dich weder von mir, noch von anderen Usern oder deinem Frauenarzt diesbzgl. beeinflussen.

Die für mich beste Verhütung ist -wie oben bereits erwähnt- seit gut 2 Jahren die Kupferkette. Wer weiß ob sich das in den nächsten Jahren noch ändert, je nachdem was sich am Markt so tut.

Finde die für dich beste Verhütung. Informiere dich daher ausreichend in allen Richtungen.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen und falls du noch Fragen hast kannst du dich gerne an mich wenden.

Lg

HelpfulMasked

Hallo Buntekartoffel,

Patienten mit Auramigräne sollen keine Pille nehmen, die Östrogen enthält, weil dadurch sonst das Schlaganfallrisiko steigt. Die „normale“ Pille ist eine Kombinationspille aus Östrogen und Gestagen.

Für Migräneaura-Patientinnen ist eine Verhütungsmethode besser, die kein Östrogen enthält:

  • Eine reine Gestagenpille (z. B. Cerazette).
  • Auch die Dreimonatsspritze enthält kein Östrogen, sondern nur Gestagen.
  • Die Hormonspirale enthält auch nur Gestagen.

Außerdem gibt es noch die nicht-hormonellen Verhütungsmethoden:

  • Kondom
  • Kupferkette (Gynefix)
  • Kupferspirale
  • Temperaturmethode

Für junge Mädchen, wie dich, sind gut geeignet:

  • Gestagenpille
  • Kupferkette
  • Kondom

Die anderen aufgezählten Verhütungsmethoden sind eher für Frauen geeignet, die schon etwas älter sind oder schon ein Kind geboren haben.

Deine Frage nach der Dreimonatsspritze: Sie enthält zwar nur Gestagen (kein Östrogen) und ist deshalb für Migräneaura-Patientinnen gut geeignet, aber sie wird normalerweise nicht den jungen Frauen verschrieben, die noch im Wachstum sind:

Außerdem vermindert die Hormonspritze die Knochendichte und erhöht das Risiko für eine Osteoporose. Dies hängt damit zusammen, dass unter der Spritze das körpereigene Östrogen deutlich sinkt. Es wird aber für den Knochenaufbau gebraucht. Da der Körper die Hauptmasse der Knochen in jungen Jahren anlegt, sind Gynäkologen mit der Hormonspritze bei jungen Frauen besonders zurückhaltend. Der Arzt wird eine entsprechend verhütende Frau jedoch beraten, wie sie am besten ihren Kalzium- und Vitamin-D-Bedarf deckt. Beides ist gerade auch für die Knochen wichtig.

https://www.apotheken-umschau.de/Verhuetung/Verhuetung-Dreimonatsspritze-Depotspritze-53114.html

Mein Rat: Lasse dich von deiner Frauenärztin beraten, welche Verhütungsmethode für dich sinnvoll ist.

LG Emelina

Lass dich beim Frauenarzt beraten, was noch in Frage käme.

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