Mit was für einer Strafe müsste ich in diesem Falle rechnen?

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2 Antworten

Da Du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ohne Hausfriedensbruch in das Büro der Filialleitung an das Mikrophon kommst, hätten wir schon einmal den ersten Tatbestand. Der Rest läuft unter "üble Nachrede" (https://dejure.org/gesetze/StGB/186.html) oder Verleumdung (https://dejure.org/gesetze/StGB/187.html). Letzteres wird richtig teuer, weil es sich hierbei um eine bewusst falsche Behauptung handelt.

Wenn der Laden nicht rechtsgültig wegen eines einschlägigen Vergehens (sittenwidrig niedrige Bezahlung) verurteilt worden ist und Du damit zumindest einen Anhaltspunkt für Deine Behauptung hättest, läuft es auf §187 StGB hinaus.

Ich würde Dich jedenfalls nach allen Regeln der Kunst verklagen und in jedem Fall entgangene Umsätze geltend machen und Schadenersatz fordern.


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Im besten Fall Hausverbot, im schlimmsten Verleumdung. 

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Ist der Straftatbestand rechtswidrig und schuldhaft verwirklicht worden, so wird der Täter grundsätzlich mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Der Strafrahmen erhöht sich jedoch in den Fällen, in denen die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften begangen wurde. Ist der Sachverhalt so gelagert, wird der Täter mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
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https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cble_Nachrede_(Deutschland)

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