Mit Vermögensauskunft schulden gemacht, Anwalt möchte mich wegen betruges anzeigen aber ist das möglich ?

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4 Antworten

also ich stand zudem Zeitpunkt in Arbeit und habe gut verdient.

Das Arbeitsverhältnis sollte ausfgelöst werden und deshalb benötigte ich einen Anwalt,

Dieser hat mich nur nach meinem Verdienst gefragt und nicht nach einer Vermögensauskunft deshalb habe ich es nicht erwähnt.

Bevor der Anwalt seine Arbeit aufnahm habe ich ihn darüber informiert das ich im anschluss Krankengeld beziehen werde und danach ALG welches nicht besonders hoch sein wird.

Leider fiel das gesamte Geld nicht besonders hoch aus so das ich seit September 2016 keine Raten zahlen konnte.

Jetzt ist der Anwalt halt nicht mehr gesprächsbereit und will bis morgen den kpl. betrag ansonsten gibt's es halt Strafanzeige.

Habe jetzt nur angst deswegen in den Bau zu müssen da s ja nun wirklich so aussieht als wollte ich von vornherein nicht zahlen, was aber nicht meine Absicht war.

mepeisen 27.02.2017, 19:49

Ich würde ihm schreiben "Sie wussten Bescheid. Schließlich ging es hier beim Mandat um meinen Job. Sollten Sie bei der Anzeige falsche Angaben machen oder bewusst etwas verschweigen, werde ich mich zu wehren wissen. Das Erzwingen von Zahlungen, die ich nicht leisten kann, über angedrohte anzeigen mit falschen Angaben könnte im Übrigen den Straftatbestand der Nötigung erfüllen.

Sobald ich die Schulden bezahlen kann, werde ich sie bezahlen. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

Mehr würde ich nicht schreiben.

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mepeisen 27.02.2017, 19:52

Die Nummer ist schwierig zu beurteilen. Aber der Anwalt wusste bereits, dass er ein hohes Risiko einging. Jemanden bei Fragen zur Auflösung des Arbeitsvertrages u.ä. zu vertreten, ist immer ein Risiko.
Es scheint mir eher so zu sein, als will der Anwalt eigenes Fehlerverhalten (Beispielsweise fehlende Hinweise auf Beratungshilfe/ PKH u.ä.) nun kaschieren. Ich würde mich zurücklehnen und abwarten, was passiert. Am Ende steht Aussage gegen Aussage, wobei du die besseren Argumente hast. Denn bei dir ging es um den Job und dem Anwalt musste einfach klar sein, dass seine Bezahlung risikobehaftet ist.

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Kommt darauf an. Wenn Du den Anwalt beauftragt hast obwohl Du , zu diesem Zeitpunkt, genau wusstest das Du seine Kosten nicht zahlen dann evtl. 

Dies müsste die Gegenseite dann explizit nachweisen 

Natürlich.

Klar. Wenn du "Schulden machst", also etwas bestellst und genau weisst, dass du nicht bezahlen kannst, ist das Betrug. Bezahl also lieber schleunigst.

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