Mit normaler Gitarre üben?

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6 Antworten

Das kommt jetzt drauf an, welches Ziel Du mit der eGitarre hast. Wenn Du ein wahnsinnig schneller Metalriffer oder Solist werden willst, dann wird sich der Nutzen in Grenzen halten. Klar - Du übst die Hände zu synchronisieren und Deine Linke gewöhnt sich an das Griffbrett (das bei der E schmaler und leichtgängiger sein wird, es hilft aber trotzdem!).

Wenn Du vielseitig sein willst oder in die Rock Rhythmguitar Richtung willst (das war mein erstes Ziel), dann kann es nicht schaden. Aber für ca. 140€ gibts schon Anfängerpacks mit eGitarre & Verstärker.

Außerdem schadet es auch dem eGitarristen nicht, wenn er n bisschen Westerngitarre kann. Die Damen stehen drauf und es gibt ganz ganz oft Freibier ;-)

Was ist für dich eine normale Gitarre? Du meinst vielleicht eine akustische? Da wäre die Konzertgitarre und die Westerngitarre.

Wenn du E- Gitarre spielen willst, dann leg dir auch eine zu. Konzertgitarren haben ein sehr breites, gerades Griffbrett. Ich finde das greifen darauf sehr unbequem. Westerngitarren haben ein Griffbrett, das dem einer E- Gitarre entspricht. Leider brauchen die recht dicke Saiten, um gut zu klingen. E- Gitarren kommen mit ziemlich dünnen Saiten aus, was es dem Anfänger erleichtert, denn sie sind leichter zu greifen. Außerdem kann man mit der Elektrischen sehr leise üben und fällt so nicht den Nachbarn oder Mitbewohnern auf den Wecker.

Grundsätzlich kann man Alles von der akustischen auf die E-Gitarre übertragen. Die Frage ist nur, womit man sich zu Beginn leichter tut. Die E- Gitarren haben meist einen schmaleren Hals als Konzertgitarren (also die Dinger mit Nylon-Saiten). Das erschwert das saubere Greifen. Western-Gitarren haben meist dickere Saiten, weil sie sonst nicht klingen. Das erschwert das Greifen überhaupt und führt schnell zur Ermüdung der linken Hand (zumindest bei Rechtshändern, sonst halt andersherum). Konzertgitarren erfordern eine etwas größere "Spannweite" der Finger, sind aber beim Üben einer sauberen Intonation ausgesprochen gut.

Wie so oft kann man Deine Frage also nicht pauschal beantworten. Die Frage, was Du spielen willst, könnte aber den Ausschlag geben. Es hat wenig Sinn, auf der Konzertgitarre "Am Brunnen vor den Tore" zu üben, wenn Du eigentlich eine Metal-Axt schwingen willst. Ich rate immer dazu, den besten Kompromiss zwischen musikalischer Neigung, Lernmöglichkeiten und Geldbeutel zu suchen.

Wenn Du jemanden hast, der/die Dir etwas beibringen kann und das auch das ist, was Du spielen willst, dann guck doch einfach erst einmal, ob Du mit dem Instrument dieser Person zurechtkommst und es für diese Musik für richtig hältst. Danach kannst Du immer noch entscheiden, ob der Weg richtig ist.

Es Spielt sich unterschiedlich und beim wechsel als Anfänger brauchst du beim regelmäßigen spielen auch etwas umgewöhnung. Das Grundprinzip ist das gleiche, allerdings sinde saitenabstände anders - unter umständen die Saitendicke und auch das Material - ausserdem ist ne e-gitarre schwerer und i..d.r. dünenr als eine Akkustische - das führt zu einer etwas anderen Haltung Gesammt wie auch die der Hand - was man wieder leicht anpassen muss. Es gibt aber auch unterschiede unter verschiedenen E-Gitarren.

Im großen und ganzen kann man sagen das du kaum nachteile auf der E-gitarre daraus ziehen wirst. ABER evtl eine kurze eingewöhnungszeit auf eine neue Gitarre immer einplanen solltest.

Das macht keinen Unterschied. Du musst dich einfach nur kurz an die neue Gitarre gewöhnen, aber ein mal ein Lied gelernt, kannst du ohne Probleme zwischen einer akustischen und einer E-Gitarre wechseln. 

Da ist kein großer Unterschied und es ist gut, Schonmal die Basics auf einer akustischen Gitarre zu lernen (habe ich auch geamcht)

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