Mit Niessbrauch Erbe teilen?

3 Antworten

Der Niessbrauch dürfte hier eine eher schlechte Variante sein. Niessbrauch bedeutet ja, das K2 so lange nichts von seinen Eingentum hat bis K1 gestorben ist. Das ist nur sinnvoll, wenn K2 K1 voraussichtlich deutlich überleben wird. Ansonsten hätte K2 ja nichts davon, sondern dessen Erben.

Ferner gibt es Probleme, wenn Renovierungen anstehen.

Sinnvoller wäre hier entweder das Haus komplett zu verkaufen, oder es komplett auf K1 zu übertragen und eine durch Grundbucheintrag abgesicherte Ratenzahlung an K2 zu vereinbaren.

Alternativ könne K1 K2 auch die halbe ortsüblich Miete zahlen, was dann allerdings zu versteuern wäre.

Die Miterben haben Anspruch auf einen Ausgelich in Geld, sobald für Kinder aufgrund von Erbe der Wert Nießbrauch am dann eigenen Objekt aufgrund deren Eigentümereigenschaft wertmäßig durch den Wertzuwachs Nießbarauch am eigenen Objekt untergeht. -

So einfach tricksen läuft da nicht; da gehört schon ein wenig mehr Cleverness dazu! 


Nießbrauch ist das unveräußerliche und unvererbliche absolute Recht, die Nutzungen (§ 1000 BGB) einer fremden Sache, eines fremden Rechts oder eines Vermögens zu ziehen (Nießbrauch an Sachen, § 1030 BGB; Nießbrauch an einer Erbschaft, § 1089 BGB). (WIKIPEDIA)

Da einer der Eigentümmer seine Rechte aufgeben müsste, wird er diesem Verlust ohne finanziellen Ausgleich nicht zustimmen, der N ist also keine Lösung.


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