Mit mutter in eine neue Wohnung ziehen, zahlt das Jobcenter die KDU?

3 Antworten

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Wie alt bist du denn ?

Die Größe der Wohnung spielt normalerweise keine Rolle mehr,zumindest dann nicht wenn es sich nur um ein paar qm mehr handelt,euch würden auf jeden Fall 60 qm - 65 qm zustehen.

Selbst wenn die Wohnung dann bei 70 qm oder 75 qm liegen würde sollte das keine Rolle spielen,solange die KDU - die Grenze der Angemessenheit im ganzen nicht übersteigt.

Normalerweise brauchst du keinen Untermietvertrag,solange die KDU - angemessen ist würde diese dann durch die Personen im Haushalt geteilt,dass würde dann den KDU - Kopfanteil ergeben und der sollte dir dann zustehen,zuzüglich deines Regelsatzes und ggf.Mehrbedarf,wenn du deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ab 25 ) bilden würdest.

Sollte das nicht der Fall sein,dann würde das Einkommen / Vermögen deiner Mutter auf deinen Bedarf mit angerechnet und du würdest dann nur noch einen evtl.Differenzbetrag gezahlt bekommen,der dir bis zur Deckung deines Bedarfes noch fehlen würde.

Das ganze muss natürlich vorher beantragt und auch bewilligt werden,sonst bekommst du keine KDU - gezahlt,wenn du derzeit schon keine bekommst !

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Ich bin 25 und bilde meine eigene BG.

Die neue Wohnung ist 82m² groß und kostet 400 Kalt + Nebenkosten. Wir wollen zum 01.01.2017 in die Wohnung rein

Das mit dem Umzug ist alles neu für mich. Könntest du mir vielleicht sagen wie ich das dem Jobcenter am besten melden kann ? Muss ich mir eine Veränderungsmitteilung vom jobcenter holen oder wie läuft das ?

Eine erlaubnis vom Jobcenter werde ich für den Umzug wohl nicht brauchen, da die bescheid wissen das wir hier bald raus müssen.

Liebe Grüße

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@elisa91

Selbst wenn das dem Jobcenter bekannt ist musst du vorher die Zusicherung zur Kostenübernahme einholen,wenn du alle mit dem Umzug verbundenen Kosten im nachhinein auch bekommen möchtest !

Denn wenn du ohne diese Zusicherung innerhalb des Zuständigkeitsbereichs deines Jobcenters umziehst gibt es erst mal weder etwas für den Umzug noch ein evtl.zinsloses Darlehen für die Kaution.

Dann würdest du bei einer evtl.Nachzahlung durch eine Jahresendabrechnung die die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) betrifft nichts erstattet bekommen,die müsstest du selber zahlen und dazu käme dann noch das du nur deine alte bisherige KDU - übernommen bekommen würdest.

Wenn die neue KDU - also nicht teurer als die alte wäre und du mit den anderen Einschränkungen ( keine Kostenübernahme ) leben könntest,dann bräuchtest du diese Zusicherung auch nicht.

Da du schon 25 bist und somit deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) bildest stünde dir auch mehr an qm zu und nicht nur wie in einer gemeinsamen BG - 15 qm pro Person mehr.

Man könnte also sagen das deiner Mutter zwischen 45 qm - 50 qm zustehen und dir dann noch mal abzüglich von gemeinsam genutzten Räumen ( Küche / Bad ) eine angemessene qm Zahl,aber sicher mehr als nur 15 qm.

Aber es kommt wie gesagt nicht unbedingt auf die Größe der Wohnung an,entscheidend sind die angemessenen KDU - und wenn die neue Wohnung bei über 80 qm nur bei 400 € kalt liegt wird das sicher im Rahmen liegen,denn dann sollten die Neben / Betriebs / Heizkosten nicht mehr als zusätzlich 50 % betragen,also die Warmmiete nicht über 600 € liegen.

Da du wie gesagt deine eigene BG - bildest sollte dir dann auch die angemessene KDU - für eine Person zustehen.

Wenn die KDU - angenommen nicht angemessen wäre wenn sie durch die Personen im Haushalt geteilt würde,dann könnte deine Mutter auch einen Untermietvertrag mit dir abschließen und deine Miete darin so auslegen das sie angemessen wäre,sie würde dann eben den größeren Teil der KDU - tragen.

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@isomatte

Du solltest erst mal versuchen das du die Zusicherung zur Kostenübernahme für den nötigen Umzug bekommst,dass sollte ja normalerweise kein Problem sein,wenn ihr aus der alten Wohnung nachweislich raus müsst !

Danach kannst du dir die ALG - 2 Veränderungsmitteilung auch aus dem Internet suchen und ausdrucken,die brauchst du in jedem Fall,ganz egal ob du die Zusicherung bekommst oder nicht.

Wie gesagt,würdest du die Zusicherung nicht bekommen bzw.gar nicht einholen wollen,dann müsste dir das Jobcenter deine bisher gezahlte KDU - auch weiter zahlen,wenn ihr innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Jobcenters umzieht.

Wenn dein neuer KDU - Kopfanteil natürlich unter dem bisherigen liegen würdest du nur den geringeren KDU - Kopfanteil bekommen.

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@isomatte

Das Jobcenter hat mir einen Zettel zugeschickt, eine sogenannte Mietbescheinigung. Reicht es denn diese Mietbescheinigung von meiner Mutter ausgefüllt einzureichen damit das jobcenter die Kosten übernimmt ? oder muss ich denen einen Untermietvertrag vorlegen ?

Grüße

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@elisa91

Die Mietbescheinigung muss der Vermieter ausfüllen !

Danke dir für deinen Stern !

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Da du eine Bedarfsgemeinschaft mit deiner Mutter bildet, wird ihr Einkommen angerechnet. Sodass es sein kann, dass du nichts  bekommst. Ihr beide habt einen Grundbedarf und zusätzlich die Hälfte der Miete. Alles was den Gesamtbedarf deiner Mutter über steigt wird an deinem angerechnet. Die Differenz wird dir gegebenenfalls noch zustehen. Wenn dein Mietanteil allerdings hoher ist als der Höchstbetrag werden sie es wahrscheinlich nur bis zu dieser Summe übernehmen.

Hat das JC denn bisher für Dich anteilig Kosten der Unterkunft gezahlt?

Hallo,

Nein das Jobcenter zahlt zurzeit nichts,keine KDU keine Heizkosten weil meine Mutter keinen Untermietvertrag machen wollte.

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@elisa91

Dann werden sie wohl auch zukünftig nichts bezahlen.

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@wilees

warum sollte die nicht zahlen ?

mir steht doch anteilig kdu zu oder nicht ?

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Wie lange kriegt ein Angehöriger der BG Sozialgeld übers Jobcenter, wenn ein Mitglied umzieht.

An alle ALG2- und/oder Sozialhilfe-Experten!

  1. Wie bereits oben genannt, muss ich mich mit der Frage auseinandersetzen, wie lange ein Angehöriger der Bedarfsgemeinschaft (2 Mitglieder) Sozialgeld (Rentner) übers Jobcenter beziehen kann, wenn ein Mitglied/Angehöriger (>erwerbsfähig) der Bedarfsgemeinschaft umzieht? Nach Aussage des Jobcenters ist die Wohnung (3 Zimmer) für den Angehörigen, der Sozialgeld bezieht, zu groß. Sollte nicht automatisch das Sozialamt eingeschaltet werden (,weil Rentner)?

  2. Kann man ohne Weiteres beim zuständigen Sozialamt für den Angehörigen Sozialhilfe beantragen? Wenn „Ja“, wie groß darf die Wohnung und Miethöhe des Sozialgeldbeziehers (Rentners) sein? Bislang konnte ich keine KDU-Richtlinien beim Bezug von Sozialhilfe finden. In Vergleich zu § 22 SGB II (ALG2) habe ich mir § 35 SGB XII (Sozialhilfe) angesehen ( http://www.hamburg.de/fa-sgbxii-kap03-35/126422/fa-sgbxii-35-kdu-hoechstwerte.html ) Ich konnte keinen Unterschied herauslesen.

Danke für die Antworten im Voraus.

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Hallo zusammen,

ich hoffe hier kann mir Jemand helfen.

Meine Frau und ich ziehen mit unseren 2 Kindern ohne Zustimmung des Jobcenters um. Die Kaution und der Transport vom Umzug sind dabei nicht wichtig, wenn wir die Kosten ja nicht erstattet bekommen.

Jetzt ist es so, dass ja die neue Wohnung nicht teurer sein darf als die Alte. Ich liste Euch mal die Gebühren beider Wohnungen auf.

Alte Wohnung:

Kaltmiete: 390€ Nebenkosten: 110€ Heizkosten: 151€ (nicht in Nebenkosten enthalten)

Sodass die Warmmiete 500€ beträgt aber die Gesamtsumme der KdU 651€. Gas wird extern abgerechnet.

Neue Wohnung:

Kaltmiete: 510€ Nebenkosten: 150€ Heizkosten: 58€ (in Nebenkosten enthalten)

Also Warmmiete 660€ und gesamtsumme KdU somit 660€

Das heisst 9€ zuviel, die wir selbst zahlen müssen. (ist ja nicht viel)

Wie verhält sich das aber mit der neuen Miete, da dort die Heizkosten in den NK enthalten sind? Zurzeit erhält unser Vermieter 500€ und wir die 151€ für das Gas. In der neuen Wohnung muss dann alles an den Vermieter gehen.

Ich habe ein Bisschen Angst davor, dass wir doch mehr Kosten haben, obwohl sich die Gesamtsumme der KdU lediglich um 9€ unterscheidet. Nur weil in der aktuellen Wohnung die Heizkosten seperat bezahlt werden.

Oder meint Ihr, dass Amt zahlt dann ganz normal diese gesamten 651€ weiter und wir nur die Differenz von 9€?

Ich hoffe auf Antworten.

Vielen Dank schonmal.

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