Mit Makler oder ohne?

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5 Antworten

Makler haben bei vielen Leuten einen schlechten Ruf. Ich glaube das die Mehrheit seriös ist. Einen Hausverkauf würde ich selber nicht ohne Makler machen.

Ich denke dabei hauptsächlich an die viele Zeit, die man aufbringen muss, um Interessenten das Haus zu zeigen. Und ein Grossteil der Interessenten kann sich vielleicht einen Kauf gar nicht leisten oder beichtigt nur aus Zeitvertreib Gebäude. Leider erkennt man aber nicht, wer wirklich interessiert ist. Also muss man alle Interessenten gleich nett behandeln. Besonders wenn dann welche kommen, die den Preis unverschämt weit drücken möchten, stelle ich mir das sehr ätzend vor.

Ich gebe dir Recht, auch ich würde das den Profi machen lassen.

Hallo KoolaidMen,

wir haben vor kurzem ein Haus gekauft und uns geärgert, dass es so wenige Häuser von Privat zu kaufen gibt. Da muss man als Käufer mehrere Tausend Euro (in unserem Fall fast 10 000) zusätzlich hinlegen nur für den Makler. Ich finde das auch nicht verhältnismäßig (bezogen auf den Arbeitsaufwand). Dieses Geld könnte ein Hausbesitzer der selbst verkauft auch in die eigene Tasche stecken. Wir haben gezielt nach provisionsfreien Häusern gesucht und das machen bestimmt viele interessierte Käufer. Vermutlich bekommt man mehr Interessenten, wenn man ohne Provision inseriert. Man muss sich dann allerdings sehr gut informieren und vielleicht auch beraten lassen.

Haben Deine Freunde schon überlegt zu vermieten statt zu verkaufen?

LG, Hourriyah

Es gibt wirklich gute Makler, die zügig ihre Arbeit machen. Es gibt aber auch welche, die gar nichts machen. Natürlich kann man das Geld sparen, das betrifft vor allem die Käufer. Man kann es in Immo-sowieso im Internet setzen und selber verkaufen. Meist wird ein Wochenend-Tag angesetzt, wo man im 1/2-Stundentakt die Leute rumführt. Makler machen das genauso. Die guten Makler machen ein schönes Exposée, das sie den Leuten in die Hand drücken und sind dann bis hin zum Notar bei Euch. Meine Tochter hat eben ein Haus gekauft - ohne Makler. Sie sind beide Seiten überglücklich. Er ist mit dem Preis schön unten gewesen, und hat ihnen noch vieles dazu geschenkt, wie Möbel und Gardinen und Werkzeug und Gartengeräte...

Hast Du ein Haus, welches sich gut verkaufen lässt (optimale Größe, gute Lage bzw. Wohn-gegend, kein Renovierungsstau usw.), dann würde ich dies auf jeden Fall ohne Makler verkaufen. Denn hierfür solltest Du dann immer einen Käufer finden. Hast Du aber ein Objekt, welches schwer zu verkaufen ist, kann ein Makler mit seinen Beziehungen durchaus hilfreich sein. Ein Makler kann auch dann hilfreich sein, wenn der Verkäufer berufsbedingt sich durch Zeitmangel nicht um den verkauf selbst kümmern kann.

Ja du triffst es auf den Punkt janfred, die Kontakte und Beziehungen sind da unglaublich wichtig, besonders wenn das Haus an keiner Top Adresse liegt. Sind Makler denn dafür bekannt, dass es viele Schwarze Schafe unter ihnen gibt? Ich meine, muss man darauf besonders achten? Weil powermichi davon sprach.

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