Mit Leuten über Islam reden

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19 Antworten

wie soll ich mit einem sozusagen islam feindsehelichen person über den islam reden

Kommt darauf an, was du mit "islamfeindlich" meinst.

Wenn es um jemand geht, der alle Muslime in eine Topf wirft, wie z.B. Geert Wilders, dann kannst du ihn darauf hinweisen, dass es "den" Islam nicht gibt, dass also nicht jeder Muslim mit al Qa'ida, Salafisten o.ä. identifiziert werden kann. Und dass die demographischen Hochrechnungen, wonach demnächst die Muslime die Mehrheit in Deutschland stellen werden, falsch sind.

Wenn du jemand anderen meinst, dann erklär mal genauer, worin sich die "Islamfeindlichkeit" äußert.

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Ich würd ja raten: Garnicht :). Wenn jemand nicht missioniert werden will, denn will er nicht. Ist er gläubiger Christ, dann hat er gewiss weit mehr Gründe es nicht zu wollen und ich kanns ihm nachfühlen,

Zur Feindseligkeit gegenüber dem Islam: Ist es denn nicht den Leuten zu verdenken, das diese einfach keine Lust mehr auf Bekehrungen zu einer Religion haben, die im jetzigen Leben unerhört viele Dinge und Unterwerfung fordert, damit man im kommenden Leben dafür entlohnt werden soll? Ein weiterer Grund dürfte darin zu suchen sein, das offenbar in manchen islamischen Gruppen die "Notlüge" bzw. Missachtung (Taqqiya) bei kritischen Fragen oder Kritik allgemein die Zwecke heiligt.

Soweit zu den Gründen NICHT über den Islam zu reden. Einem vernünftige Dialog (ohne Bekehrungsversuche) dürfte dennoch nichts im Wege stehen, allerdings -wie oben schon angeklungen- dürften dir manche Antworten dennoch nicht sonderlich gefallen. Meines Erachtens nach sind beide Religionen in den maßgäblichen Dingen nicht sonderlich kompatibel.

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Kommt drauf an, was Ziel Deines Gesprächs ist. Ich würde mal damit anfangen, dass der Islam ca. 1 Milliarde Anhänger auf der Welt hat. Und ebenso, wie es unfair ist, alle Anhänger des Christentums mit radikalen Evangelikalen gleichzusetzen oder ihnen die Verantwortung für die Hexenverbrennungen in die Schuhe zu schieben, ist es unfair, alle Muslime mit Terror und Gewalt in Verbindung zu bringen. Du könntest an die großen islamischen Denker des Mittelalters, die das Wissen der Antike bewahrten und transformierten, und die vielfältigen Kulturleistungen der islamischen Welt erinnern. Du kannst auch Bilder zeigen - die Blaue Moschee in Istanbul, das wunderschöne Isfahan, das Taj Mahal. Und natürlich auf die vielfältigen Denktraditionen in der arabischen Welt hinweisen. Gleichzeitig solltest Du nicht anfangen, Konflikte mit anderen Religionen und die vielfältigen sozialen und politischen Probleme der islamischen Welt zu leugnen. Die sind unbestreitbar vorhanden, letztlich aber nicht unlösbar.

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Kommentar von arevo
21.08.2012, 23:20

Deine Antwort hat mir sehr gut gefallen. Sachlich und objektiv und immer die Sache im Auge.

Ein sehr wohltuender Beitrag, den sich die vielen Moslems, die in Europa heimisch werden wollen, wirklich zu Herzen nehmen sollten.

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Kommentar von santoberger
24.08.2012, 18:03

Unfair finde ich dass die Hexenverbrennungen im Zusammenhang mit Evangelikalen bringst, denen man keine religiöse Gewalt nachsagen darf! Die Evangelikalen sind nämlich selbst das Opfer von "Hexenverbrennungen" der grössten Kirche, die leider diese Untoleranz verbreitet.

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Eine "islamfeindliche Person....."

Du musst unterscheiden.

1.) Der Nachplapperer. Der sieht das durch Deine Brille und tutet in Dein Horn. Mit dem reden mag Dir dann Spaß bereiten, bringen tut das nichts.

2.) Der religiöse Eiferer einer anderen Religion.

Mit dem zu reden bringt nur Frust, denn der denkt nicht, der plappert auch nur nach, aber halt anderen Quark und behauptet, seins sei das richtige! Fertig. Das kannst Du gleich sein lassen, gibt nur Streß.

3.) Menschen, welche gelernt haben, unabhängig zu denken.

Wenn man kleine Kinder nicht mit debilem religiösen Quark zustopft, sondern denen beibringt, alles, aber auch wirklich alles, was man ihnen erzählt, immer und völlig ohne Ausnahme erst zu überdenken, und immer wieder danach auch nochmal, von denen erwarte nicht, dass sie in Dein Horn tuten.

Diese Kinder sind zwar in der Erziehung eher nervig, weil sie auch die Eltern immer wieder in Frage stellen, aber sie sind hinterher in der Lage, frei und unvoreingenommen zu denken, ohne religiöse oder weltanschauliche Brille.

Denen brauchst Du auch nicht mit Ehre und Gott und Schöpfer und Welt erschaffen zu kommen, die schütteln nur den Kopf.

Diese könnten Dir jedoch helfen, Deine Brille fallen zu lassen und auch Deine Überzeugungen auch einen Prüfstand zu stellen. Einen Schritt zurück zu machen. Genau das setzen diese dann bei Dir voraus.

Aus deren Sicht bring ein Gespräch mit Dir eher nichts, da Du als religiöser Mensch zumeist weder in der Lage noch willens bist, völlig frei alles zu überdenken, alles in Zweifel zu ziehen und auf den harten Prüfstand der Plausibilität zu stellen.

In einem solchen gespräch gibt es keine Grenze, kein Dogma, keine Ehrfurcht, sondern man bespricht Wahrscheinlichkeiten.

Das bringt dann Ergebnisse, denn der Freidenker ist eher bereit für neues. Das Problem ist nur, Du musst das dann auch sein, ansonsten lass es besser.

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Sorry, aber was ist denn eigentlich eine islamfeindliche Person ?

Ich zum Beispiel habe den historischen Mohammed ergründet. Er hat vieles aus dem Judentum kopiert, sich selbst nie an die Gebote Gottes gehalten, und dann angeblich seine Untaten als gottgewollt deklariert. Ich finde an ihm und seinen Lehren nichts heiliges und nichts gottgewolltes. Bin ich jetzt eine islamfeindliche Person ? Oder bin ich vielleicht nur ein Kritiker der unangenehm argumentiert ? Nur weil Dir etwas nicht in den Kram passt, darfst Du nicht hingehen und das Gegenüber als feindlich abstempeln.

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Hallo tomm56, versuche einfach ihn freundlich zu behandeln, wenn er dir Vorwürfe wegen deines Glaubens macht sage ihm einfach das es wohl leider Muslime gibt die das so sehen und das du nicht zu denen gehörst. Wenn er dann weiter macht sage ihm einfach das du darüber nicht diskutieren möchtest und das er das respektieren soll.

Wenn du ihm einen positiven und freundlichen Islam vorlebst bringt das mehr als ewige Streitereien.

Liebe Grüße, Klaus.

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Mit welchen Leuten und warum über den ISLAM reden? Warum fragst Du nicht besser nach den Ursachen des Hasses der Schiiten und Sunniten, die untereinander seit über 1000 Jahren sich bekämpfen? Vielleicht solltest Du mal sehen, dass die Muslime gegen Andersgläubige nicht gerade liebevoll umgehen. Hass ist für mich ein zu persönliches emotionales Gefühl, was nur in außergewöhnlichen Situationen und kurzzeitig auftritt. Nenne es lieber Abgrenzung oder Distanzierung, wenn sich Differenzen zwischen den Religionen als unüberbrückbar offenbaren und durch Diskussion nicht aus zu räumen gehen.

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Kommentar von Tomm56
26.08.2012, 12:26

christen sind auch nicht lieb gegen anders gläubige

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Was meinst Du denn mit einer "islamfeindlichen Person"? Ist der Religionene gegenüber allgemein kritish? Oder ist er gläubiger Christ?

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Am besten gar nicht, denn wenn dein Gegenüber intelligent ist, wird er auf die in meinen Augen widersprüchliche, hinterhältige und anachronistische Erfindung eines mittelalterlichen Beduinen sowieso nicht hereinfallen. - Dazu braucht man spezielle Veranlagung.

Versuche lieber dieser Person, als freundlicher, offener und gleichschätzender Mitbürger, Kollege, Bekannter, Freund aufzutreten. - Das überzeugt mehr, als fromme Sprüche und orientalische Geschichten.

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Gar nicht. Diese Person kann dir wahrscheinlich hunderte Argumente nennen, warum sie etwas gegen den Islam hat.

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feinds.... ehelichen...was meinst Du damit..und wie soll man das mit dem Islam in Verbindung bringen & welchen Rat benötigst Du ?..

....willst Du einen Feind ehelichen/heiraten ? ;)

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Kommentar von Nunuhueper
26.08.2012, 20:32

himako, Du weißt genau, dass das Ehelichen bei den Moslems schwieriger ist als bei den Nicht-Moslems. Manchmal kommt es im Islam zur Zwangsehe und dann hassen sich die Partner und feinden sich an.

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Noch etwas:

dem Islam feindeseheliche Personen dürfen laut Koran nicht miteinander heiraten.

Wenn dann über den Islam geredet wird, dürfen sie es dann? Das wäre dann die Lösung des Problems!

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Dies ist ein freies Land. Auch nach Löschen meiner Antwort kann ich wieder schreiben:

Erkläre den Leuten ersteinmal,

warum Christen in moslemischen Ländern offiziell hingerichtet werden.

Beweise: http://www.opendoors-de.org/verfolgung/laenderprofile/

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gar nicht, denn die islamfeindlichkeit kommt aus dem gefühl.


und das ist durch argumente nicht umzustimmen.


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in der bibel steht das jesus sagt : unser got oder?und wen er sagt unser got heißt es doch das jesus einen got hat oder ?und meine frage:ihr sagt zum jesus auch got oder gottes sohn aber wen jesus got ist würde er doch nicht sagen mein und euer got oder?Das heißt ihr glaubt an mehreren göttern aber ihr behauptet das ihr an einnen einziger got glaubt.Schach Mat das kan niemand beantworten

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Kommentar von Aphaiton
21.08.2012, 23:31

Nur weil du dich weder mit Trinität, noch mit Rechtschreibung auskennst, muss dies zwangsläufig nicht auf alle Menschen zutreffen..

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Hallo Tomm56 :)

Das kommt immer darauf an warum diese bestimmte Person "islamfeindlich" eingestellt ist. Anfangen könnte man villeicht mal mit diesem Buch von Jürgen Todenhöfer. Es hat schon vielen Menschen die Augen geöffnet.

Feindbild Islam: Zehn Thesen gegen den Hass

http://www.amazon.de/Feindbild-Islam-Thesen-gegen-ebook/dp/B005JRH5LQ

Oft sind die Leute aber auch nur aus Prinzip islamfeindlich eingestellt. Die Wahrheit wurde eben schon immer bekämpft. Wie heißt es doch so schön:

„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

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Kommentar von lugsciath
22.08.2012, 10:27

Na ja, wenn man die Dokus über fanatische Islamisten sieht (so selten sind die ja nun nicht wirklich) und auch Einzelschicksale kennt, dann frag ich mich wirklich, wo denn im Islam die "Wahrheit" und vor allen Dingen wessen Wahrheit stecken soll ;)....

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Du kannst niemand gegen seinen Willen vom Islam überzeugen, zumal es gewichtige Argumente gegen den Islam gibt, z.B.:

http://wiki.anthroposophie.net/Islam

oder: Ibn Warraq "Warum ich kein Muslim bin".

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Kommt darauf an, ist diese Person des arabischen mächtig?

Soweit ich weis sollte der Koran im arabischen Original gelesen werden.

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Gar nicht, über Religion braucht man nicht zu reden, denn es gibt nichts unwichtigeres im Leben.

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Kommentar von freejack75
21.08.2012, 18:41

fast richtig -- man sollte Religion aktiv bekämpfen, da sie so unsäglich viel Leid über die Menschen bringt...

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