Mit Kind zum Arzt- wie soll man sich verhalten, wenn Kind nicht will?

5 Antworten

Ich würde als Tagespflegerin und Mutter sagen, das kommt auf das Alter an! Meine 12 jährige Tochter werde ich kaum zu einer Impfe zwingen, ich erkläre ihr Vor- und Nachteile und sie soll allein entscheiden. Schließlich ist im rechtlichen jede Spritze ein Angriff mit einer Waffe, wenn der Patient nicht zustimmt! Da Kinder auch Rechte haben und es ihr Körper ist, ist es eine Sache des Verstehens des Kindes, bis wann die Eltern entscheiden müssen und ab wann sie es selbst können.

Wenn bei uns ein Arzttermin ansteht, wird gar nicht darüber gesprochen. Bei der ersten Impfung hat er fürchterlich geweint, aber auch mehr aus Schreck. Glücklicher Weise hat das keine Angst für die Zukunft gegeben. Ich muss hier aber auch ein Lob für unseren Kinderarzt aussprechen. In dieser Praxis läuft niemand mit einem weißen Kittel herum. Die Kinder können gar nicht unterscheiden, wer nun Arzt ist oder nicht. Ich denke, dass diese Überrumpelungstaktik bestens funktioniert. Es kommt selten ein Kind weinend aus dem Behandlungszimmer.

Also meien Ma hat mich früher immer zum Arzt hingeschleppt und mich zunot fest gehalten. Das war keine so gute Idee, denn auch wenn es eig. wirklich garnicht weh tut konnte ich es damals nicht entscheiden. Einmal bin ich alleine ohne terror gegangen. Das hat gut geklappt da ich kaum was gemerkt hab. Außerdem immer ehlrich sien. NIE sagen das es nicht weh tut. Das ist falsch. Und auch nicht festhalten.

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