Mit keinem Gewicht glücklich - was soll ich denn jetzt tun?

12 Antworten

Hallo Hanni. Werte diese Antwort bitte nicht als Angriff oder als unangenehm. Ich möchte dir helfen und es kann sein, dass ich dir damit ein bisschen auf den Zahn fühlen muss. :')

Ich habe bei einer anderen Frage folgenden Satz von dir unter eines der Antworten mitbekommen:

Ist bei mir so ein psychisches Ding (Frust -> Antriebslosigkeit -> Suizidgedanken -> Ablenkung durch Essen)).

Du befindest dich in einer Teufelsspirale. Wo auch immer der Frust und die Traurigkeit herkommt, es liegt nicht am Gewicht! Da bist du auf den Holzweg. Es scheint bei dir irgendetwas im Inneren zu sein. Vielleicht hast du etwas schlimmes erlebt, was dich geprägt hat? Vielleicht Mobbingerfahrungen, wo man dich über dein Aussehen schikaniert hat? Oder vielleicht Probleme im Elternhaus? - du musst nicht drauf antworten. Gehe in dich und reflektiere dein Leben. Überlege mal für dich, was den Frust hervorbringt. Du kannst nur dann dagegen vorgehen, wenn du die Wurzel allen Übels kennst.

Jetzt nochmal auf dein Gewicht. Ich denke, du weißt selber, dass du eine emotionale Esserin bist. Wie andere Menschen sich Alkohol oder anderen Drogen hingeben, um Frust bzw. Probleme zu entfliehen, tröstest du dich mit Essen. Mit dem Essen betäubst du dich selbst, bescherst dir künstlich Glücksgefühle.

Ich weiß es, weil es bei mir selber so war. Ich war wirklich süchtig nach Schokolade und mein Spitzengewicht war 99kg bei einer Größe von 1,67m ... ich hatte kaum noch Hals, keine Taille, Figur einer Litfaßsäule mit zwei Brüsten dran...

Es ist gut, dass du aufpassen willst. Denn das ist hart, dagegen anzukämpfen. Aber mit viel Disziplin schaffst du das. Vor kurzem hatte ich auch ein Tief, weil ich ein Rückschlag im Leben erlitt und nahm 2kg zu, weil ich mich wieder mit Pizza und Co. zu vollstopfen anfing. Als ich das sah, habe ich es sofort sein gelassen. Nun, die 2 kg verlor ich wieder, kamen aber wieder drauf, jedoch sind es jetzt nur Muskelmasse durch Sport. :')

Ich schweife ab. Was ich dir sagen will ist: Ich verstehe dich. Und du bist damit nicht alleine.

Aber bitte suche nach deinem wirklichen Problem. Es ist nicht das Gewicht. Denn egal, welches Ziel du erreichtest, es half dir nicht. Es muss an etwas anderem liegen. Achte auf dich und lass diese absurde Idee, im kurzen Zeitlimit so und so viele kg abzunehmen. Du wirst nachher nur noch frustrierter werden, da es zum Jojo-Effekt führen wird...

Wenn du abnehmen willst, dann musst du deinen Lebensstil ändern. Du musst es auch so beibehalten.

Eine Freundin von meiner Schwester nahm auch viel ab, hatte gesund gegessen, viel Sport gemacht... und als sie ihr Ziel erreichte, ließ sie alles schleifen und verfiel in ihr altes Muster. Jetzt ist sie Dicker als zu Beginn. Also wenn du wirklich abnehmen willst, dann mach dir bewusst, dass du deinen Lebensstil ändern und beibehalten musst.

Und bitte nimm nicht krankhaft ab, indem du Kalorien zählst und der ganze Quatsch. Das kann nur zur Magersucht führen. Ich habe nie Kalorien gezählt! Den Quatsch musst du nicht machen, das führt nur zum Zwang und du kommst in eine üble Essstörung mit der Zeit!

Andere Menschen schaffen es auch, normal abzunehmen und ihr Gewicht zu halten. Ich auch. Du kannst das auch. Das muss nicht in Magersucht enden.

Ich habe inzwischen festgestellt, dass ich mich einfach mit keinem Gewicht wirklich wohlfühle.

Dein Unwohlsein hängt nicht mit deinem Gewicht zusammen.

Wer sich viel mit einem Thema beschäftigt, muss sich nicht so intensiv mit dem beschäftigen, was beängstigender ist. Deine übersteigerte Affinität zum Thema Ernährung ist das Ergebnis der Flucht vor deinen eigentlichen Problemen.

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Das würde ja bedeuten, dass ich in dem Bereich nicht mehr klar denken kann, obwohl es mir so vorkommt ..

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@hannibalxme

Das ist das Problem bei den Essstörungen bzw. Körperschemastörungen. Deine Annahme ist korrekt.

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