mit ihm zusammenbleiben oder nicht?

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8 Antworten

Hallo liebes Mondmädchen,

uff, das ist aber eine wirklich schwierige Situation, in der du da steckst.

Einerseits liest es sich für mich so, als würdest du gerade das Verhältnis zu deinem besten Freund beschreiben, andererseits auch zu deinem Partner.

Demnach ist es sehr schwer, dir als Außenstehender einen Ratschlag zu geben.

Ich bin der Meinung, dass es Hoch- und Tiefs in jeder Beziehung gibt und manchmal fragt man sich, ob das so sein muss und ob man Dinge hätte verhindern oder verbessern können.

Unsicherheit und zwar über einen längeren Zeitraum hinweg, ist das erste Indiz, dass etwas nicht stimmt.

Irgendetwas muss dir fehlen, sonst würdest du nicht zweifeln. Ist es die fehlende Nähe, die er dir gibt oder die ganzen Eigenarten an ihm, die dich stören? Kompromisse müssen in jeder Beziehung gemacht werden, mein Partner ist auch nicht perfekt. Niemand ist das. Die Frage ist, wie du dir dein Leben mit ihm in Zukunft vorstellen kannst. Kannst du das? Oder siehst du ihn eher als deinen besten Freund? Gibt er dir das, was du für eine Partnerschaft brauchst?

Für mich liest es sich nicht so!

Du musst für dich selbst entscheiden, ob dir das reicht, was er dir gibt. Für mich z. B. wäre es nicht wichtig, gleiche Interessen haben zu müssen. Aber wichtig, dass er meine akzeptiert und ich seine.

Wir wäre es wichtig, dass er mir zeigt, dass er mich liebt. Nicht mit Geschenken oder sowas. Mit Blicken, Worten, Kleinigkeiten, die er in den gemeinsamen Alltag einbaut.

Denke an die Erwartungen, die du an ihn hast und was du ihm zurückgeben kannst. Überraschst du ihn? Zeigst du ihm, dass du ihn liebst? Sagst du ihm vielleicht zu selten, was zu dir wünscht? Erzählst du ihm von deiner Unsicherheit?

Und dass du Angst hast, ihn zu verlieren: Als Freund oder als Partner?

Es hilft: Reden. Um rauszufinden, was ihr beide erwartet und was euch glücklich macht.

wow danke für diese Antwort. Du hast in allen Punkten recht.

Das Ding ist, dass wir schon sehr oft darüber geredet haben als ich unglücklich war. Ich will nicht immer an ihm rumnörgeln und eigentlich ist es ja auch nicht gut Menschen verändern zu wollen, findet er jedenfalls.. Er hat es dann auch probiert zu ändern, mach 2-3 Wochen war dann aber alles wieder gleich..

Ich habe mittlerweile auch Mühe Gefühle zu zeigen, da das bei uns nicht wirklich "ein Thema" ist.

Was noch wichtig zu wissen ist, er war vorher 3 Jahre ein sehr guter Freund..

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Hallo mondmaedchen7,

ja natürlich ist auch 3 Jahre schon für eine Beziehung eine lange Zeit, wo man schon Erfahrungen gesammelt hat.

Aber es ist wohl so, dass Du auch zufrieden sein mußt um Dich mit ihm wohl zufühlen.

Darum geht doch mal hin und nimm Dir einen Zettel und schreibe auf alles

was Dich an ihm Gefällt  und eben nicht gefällt.

Das gleiche sollte auch Dein Freund machen.

Dann solltest Du auch Kompromisbereit sein und es einfach abwägen, was mit

Dir noch geht oder machbar ist oder eben auch nicht.

Sollte es so sein, dass es für Dich nicht akzeptabel ist, dann solltest Du auch mit ihm ehrlich sein und die Beziehung beenden, besser ein kurzer

Schmerz, bis ein Dauer Schmerz. LG.KH.


3 Jahre sind eine echt schon richtig lange Zeit!

Und ich finde, dass sollte man nicht einfach wegwerfen. Es ist normal, dass es Höhen und Tiefen gibt. 

Was wäre eine Beziehung ohne Streit und ohne Meinungsverschiedenheiten? Das ist völlig normal und gehört auch dazu.

Wenn du ihn und er dich liebt, dann weißt du doch was das richtige ist! Zu seinen eigenen Gefühlen zu stehen und sich zu eurer gemeinsamen Liebe bekennen und sich demzufolge nicht zu trennen.

Ich und mein Freund führen seit 17 Monaten eine Fernbeziehung. Einfach ist es nicht und wir haben auch mal Streitigkeiten, aber eins kann ich dir sagen, ich könnte mir kein Leben mehr ohne ihn vorstellen!

Hoffe, konnte dir helfen:)

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