Mit harten Drogen erwischt. Ist mein Führerschein jetzt definitiv weg?

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5 Antworten

Hallo willhelm

hier werden wieder Antworten gegeben da rollen sich die Fußnägel nach oben!

(2) Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens ist für die Zwecke nach Absatz 1 anzuordnen, wenn

  1. zu klären ist, ob der Betroffene noch abhängig ist oder - ohne abhängig zu sein - weiterhin die in Absatz 1 genannten Mittel einnimmt

http://www.fahrerlaubnisrecht.de/FeV/FeV14.htm

gesetzliche Bestimmungen: § 2 Abs. 12 StVG:

"Die Polizei hat Informationen über Tatsachen, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen, den Fahrerlaubnisbehörden zu übermitteln, soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist. Soweit die mitgeteilten Informationen für die Beurteilung der Eignung oder Befähigung nicht erforderlich sind, sind die Unterlagen unverzüglich zu vernichten."

Sofern der Konsum harter Drogen nachgewiesen ist, so steht auch die grundsätzliche Nichteignung zum Führen eines KfZ fest; die Fahrerlaubnis wird entzogen. Der Konsum harter Drogen muß nicht zwingend analytisch nachgewiesen werden; die Aussage des Konsumenten ist ausreichend.

Wiedererteilung möglich nach bestandener MPU, in der der Gutachter davon überzeugt werden muß, daß nie wieder harte Drogen konsumiert werden. Dies ist die schwierigste Hürde, denn es erfordert eine intensive Aufarbeitung des Drogenproblems, und es muß schlüssig dargelegt werden, warum ein Rückfall in alte Verhaltens- und Konsum-Muster unwahrscheinlich ist. Dies erfordert nicht nur ein Lippenbekenntnis des Konsumenten, sondern handfeste Ereignisse, durch die eine stabile Verhaltensänderung eingeleitet und unterstützt wird.

Dabei wird der Gutachter den konkreten Fall vergleichen mit den allgemeinen Erfahrungen bei anderen Konsumenten: Aus wissenschaftlichen Studien über viele Einzelfälle kann abgeleitet werden, welche Handlungen der konkrete Konsument ergriffen haben und zu welchen Einsichten er gekommen sein sollte, damit er sein Drogenproblem dauerhaft unter Kontrolle hat.

Eingangsvoraussetzung zur MPU ist ein Abstinenznachweis über mindestens 12 Monate.

Kokain zählt zu den harten Drogen. Der Stoff erzeugt psychische Abhängigkeit und birgt ein hohes Rückfall-Risiko. Entsprechend schwierig wird das Gespräch beim Psychologen.

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Da es eine sehr Kleine Menge ist, wird : es einen Freispruch geben, du Sozialstunden absolvieren müssen oder es zu einer Geldstrafe kommen. Natürlich hängt das vom zuständigen Richter ab. Im Grunde wollen sie dir einen Denkzettel verpassen, damit du es nichtmehr machst. Lass dich einfach nicht nochmal erwischen. :) LG 

 

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Kommentar von Karrrrrl
21.07.2017, 06:11

eigentlich für immer wegnehmen. Ein Freund ist wegen so Einem nun für immer an den Rollstuhl gebunden. Sozialstunden, Ihr gehört zur Pflege der Behinderten in ein Behindertenheim damit Ihr einmal seht was so alles passieren kann.

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Das hängt von der Führerscheinstelle ab! Manche machen nur bei nachgewiesenem Konsum etwas, andere auch schon bei Besitz. So wie ich deine Kommentare lesen, bist du eh ein fanatischer Konsument und bedarfst durchaus einer Kontrolle! Die MPU wird schon zeigen, wie weit du die Drogen, oder die Drogen dich beherrschen.

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Kommentar von willhelm3
01.07.2013, 02:13

Also wird auf jedenfall eine MPU kommen und somit auch der Führerschein entzug obwohl kein Auto vorhanden aber Führerschein?

PS: Wie meinst du das mit dem "fanatischen Konsument"? Ist das einer der das regelmäßig macht oder einer der es selten aber dafür heftig macht?

PS2: Danke für eine sinnvolle Antwort.

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Kommentar von ginatilan
01.07.2013, 09:57

Das hängt von der Führerscheinstelle ab!

nö, bei harte Drogen wird bei jeder Fsst sofort die Fahrerlaubnis entzogen

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liegt im ermessen des richters. wenn du ihn überzeugen kannst, niemals unter drogen auto zu fahren, kannst du glück haben

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Kommentar von willhelm3
01.07.2013, 00:56

Das wird schwierig. Festival war am Ort A und ich wohne in Ort B. D.h. ich sollte ein Anwalt hinzuziehen?

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Du kannst immer noch auf einem großen Privatgrundstück fahren. Im öffentlichen Straßenverkehr haben Kokain-Konsumenten nichts verloren.

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