Mit Familie für 1-2 Jahre nach Namibia auswandern ?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Nein 63%
Ja 38%

5 Antworten

Ja

Irgendwo unten steht, dass Du Künstler bist. Das heißt, Du bist nicht da, um eine Existenz aufzubauen oder so. Dann ist das in dem Sinne auch kein Auswandern. Ich weiß nicht, wie das aktuell ist, wenn man dort ein Jahr lang "Urlaub" machen will, kann mir aber vorstellen, dass das geht. Entsprechende Mittel vorausgesetzt.

Abenteuer würde ich da eher nicht sagen. Es ist ein Leben in einem anderen Land, mit einer anderen Kultur, in einem anderen Klima ... Für Künstler ist das immer bereichernd, und da die Kindern noch nicht zur Schule gehen, ist das sicher eine tolle Erfahrung für sie.

Ja

Hab versehentlich mit Ja abgestimmt :)) Wurden auch alle Nachteile die es geben könnte bedacht? Ich würde auf jeden Fall nochmal im Internet nach Erfahrungen anderer anderer suchen bevor man das tut. Die Gründe sind mir nicht wirklich Grund genug das zu tun.

Ja Nachteile sind viele , ohnehin . Aber für 1 Jahr oder max. 2 Jahre - als Erfahrung . Nämlich - Als Künstler fasziniert mich die Landschaft , es besteht einfach ein Neugier und wenn Kinder noch nicht in die Schule gehen - es konnte Abenteuer werden , für uns alle .

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Nein

Würde ich aufgrund der Geschichte zwischen uns deutschen und den Menschen in Namibia nicht empfehlen.

Findest Du es nicht moralisch oder nur gefährlich ?

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@Getino

Ich finde es eher gefährlich. Die Lage von deutschen in Namibia ist einigermaßen vergleichbar wie die Situation zwischen weißen und schwarzen in Südafrika.

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@Davide908

Ja , die Lage ist mir bekannt . Traurig das es so ist

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@Davide908
Die Lage von deutschen in Namibia ist einigermaßen vergleichbar wie die Situation zwischen weißen und schwarzen in Südafrika.

Du willst damit sagen, Du warst noch nie in Namibia, gell.

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@tinalisatina

Ich war noch nie in Namibia in der Tat. Aber ich habe mein Abitur mit Leistungskurs Englisch und Geschichte gehabt. In Geschichte wurden wir über den Herero-Aufstand Unterrichtet und der aktuellen Beziehung zwischen Deutschland und Namibia. Im englisch leistungskurs wurden wir über Apartheid in Südafrika unterrichtet und über die aktuelle Situation zwischen weißen und schwarzen, wie beispielsweise der Vorfall mit Amy Biehl.

Ich habe gesagt, dass die Lage zwischen Deutschen und Menschen in Namibia vergleichbar ist mit der zwischen weißen und Südafrikanern, da man in Deutschland mehr über den Rassismus in Südafrika mitbekommen als in Namibia.

Deutschland hat sich zudem erst 100 Jahre später für ihren Völkermord an den Hereros und Namas entschuldigt.

https://youtu.be/93BuuYlrwt0

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@Davide908

Immerhin weißt du einiges. Schon mal gut. Und ja, es gibt durchaus einen latenten Rassismus unter der weißen Bevölkerung in Namibia. Dennoch ist (und war) die Situation nicht mit Südafrika vergleichbar. Gerade im Hinblick auf Townships oder den von Dir angesprochenen Vorfall mit Amy Biehl.

Und nein, es ist nicht gefährlich. Natürlich weiß man nie, welche Rassisten (dieses Mal von der anderen Seite) die jetzige Situation ausnutzen. Alle paar Wochen wird, vor allem in Afrika, ein mehr oder weniger kleiner (Bürger)Krieg aus dem Boden gestampft. Aber die Gefahr ist nicht wirklich groß (meine Meinung).

Dass sich Nationen schwer tun, einen Völkermord anzuerkennen oder sich als Nation zu entschuldigen, ist keine neue Geschichte. Kohl hat da einiges verpasst bei seinem Besuch in Namibia, er war halt auch nicht gerade der größte Diplomat und Aussöhner. Aber immerhin: Die BRD hat den Schritt offiziell getan. Bei anderen Ländern kann man da sich lange bis ewig drauf warten.

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Ja

wenn du es dir leisten kannst nur die rückkehr wird dann sehr schwer das freie gegen schule dann eintauschen wird für die kids extrem schwer

Nein

Zum Auswandern gibt es deutlich bessere und schönere Länder.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich befasse mich schon seit Jahren mit Geschichte/Politik.

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