Mit Essstörung Diätassistentin?

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4 Antworten

Ich denke nicht, da du zu subjektiv dafür bist und sehr einseitig vorbelastet. 

Würdest du dich überhaupt wohlfühlen in so einer Ausbildung oder Studium? 

Es geht ja nicht um nur wenig essen, sondern das richtige und nicht nur die wenigsten Kalorien sondern gesund, bedarfswerte abdecken, ausgewogen und auch nicht zu schnell und so. Würdest du die Grenze erkennen? Wann jemand zu dünn ist und einen Mangel hat? Du findest die Grenze bei dir selbst nicht, ich fände es zu risikoreich dass du jemanden in die falsche Richtung beeinflusst. Nicht böse gemeint, aber denke mal darüber nach.

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Kommentar von marle01
08.12.2015, 22:15

Privat helfe ich halt sehr vielen Leuten wenn sie abnehmen möchten. Ich weiß auch sehr viel über gesunde Ernährung. Das Problem liegt ja an meinem Kopf. An meinen Gedanken. An meinem Körper in dem ich mich einfach überhaupt nicht wohl fühle.

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  1. Bitte such dir professionelle Hilfe! (Ein Leben mit Essstörung ist nicht wirklich ein erfülltes Leben)
  2. Ich spreche aus Erfahrung (bin selber in Therapie wegen Magersucht): Mir ging es so: Sobald ich zugenommen habe und nicht mehr zu wenig gegessen habe ist mir aufgefallen dass meine Gedanken immer weniger um das Thema Essen kreisen. Diese Fokussierung auf Essen kommt durch das Untergewicht (falls du untergewichtig bist) oder eben durch das essgestörte Verhalten. Das wiederum bedeutet, dass du dich nicht wirklich dafür interessieren könntest sonder dass es nur eine Begleiterscheinung deiner Essstörung ist. 
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Nein, eher nicht. Das wäre ja wie einen Kanibalen zum Chirurgen zu machen. Wenn Du Deine Essstörung im Griff hast, dann wäre es wiederrum vielleicht möglich.

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Eine gute Freundin von mir ist auch essgestört, inzwischen zum Glück auf dem Wege der Besserung. Sie hat aus genau den gleichen Grund (sich immer nur mit Essen, Kalorien befasst) für diese Ausbildung entschieden, das ganze hat die Krankheit noch verschlimmert. Inzwischen hat sie die Ausbildung zum Glück abgebrochen und eine Therapie gemacht. 

Das ist eine ganz schlechte Idee, ungefähr so sinnvoll als würde man als Alkoholiker in einer Brauerei arbeiten.  

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