Mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen und ein Unfall verhindern, wird es dann eine Störung der Zeit geben?

8 Antworten

Zu diesem Thema gibt es zwei Theorien, einmal die Theorie des selbstkonsestenten Universum und die der Parallel Welten. 

Die Theorie des selbstkonsestenten Universum besagt, das alles was ein Zeitreisender in der Vergangenheit tut bereits in der Vergangenheit geschehen ist. Das bedeutet ein Zeitreisender wäre nicht in der Lage die Vergangenheit zu ändert, da diese festgeschrieben ist und nicht veränderbar. 

Bei der Theorie der parallel Welten ist es so ähnlich, die Vergangenheit eines bestimmten Universums ist unveränderbar. Allerdings wenn ein Zeitreisender in die Vergangenheit reist und etwas verändert, würde automatisch ein neues Universum entstehen mit der alternativen Vergangenheit. Nun gibt es also zwei Universen einmal das mit dem Ereignis A, was in sich immernoch konsesten wäre und eins mit dem verändertem Ereignis B. In der dieser Theorie existieren demzufolge unendlich Universen bei dem immer ein kleines Detail anders ist.

Hoffe ich konnte dir helfen.

Grüße D'Amesto

Es gibt nur eine Art von Zeitreise: Unser ganz gewöhnliches Altern.

Wie Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie aber zeigt, werden Personen - Zwillinge etwa, die sich unterschiedlich stark beschleunigen (bzw. sich unterschiedlich starker Gravitation aussetzen) - im Vergleich zueinander unterschiedlich schnell altern. Auch unterschiedlich starker Gravitationskraft ausgesetzte Uhren gehen - im Vergleich zueinander - unterschiedlich schnell. [ So gehen etwa Atomuhren auf der Spitze eines Turms etwas schneller als gleich gebaute Atomuhren am Fuß des Turmes: Unten nämlich ist das Gravitationsfeld der Erde etwas stärker als oben - und bremst den Gang der Uhr deswegen stärker als oben. ]

Mit anderen Worten: Zwischen je zwei Ereignissen kann es verschieden lange Wege durch die Raumzeit geben. Je nachdem, welchen man nimmt, wird man für die Reise mehr oder weniger Eigenzeit (d.h. Uhrzeit bzw. Lebenszeit) benötigen und daher am Ende der Reise unterschiedlich stark gealtert sein. Gleichen Weg durch die Raumzeit nehmen nur exakt gleich beschleunigte Objekte.

Zudem gilt: Objekte - Personen oder Uhren -, die sich relativ zueinander bewegen haben nie genau den gleichen Begriff von Raum oder Zeit. Statt Zeitreisen in die Zukunft gibt es nur unterschiedliche Zeitbegriffe.

Wege zurück in die Vergangenheit gibt es gar nicht.

Auch Zeitmaschinen kann es nicht geben (sie existieren nur in der Phantasie von Leuten, die schlechte Science-Fiction-Romane schreiben).

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Nebenbei: Der mit großem Abstand beste Science-Fiction-Autor war Isaac Asimov. Er sprach nie von Zeitreisen, denn als Naturwissenschaftler war ihm klar, dass es sie nicht geben kann.

irgendwie werden wir mal so reisen können, aber wir werden nichts in der Vergangenheit ändern können, da sie bereits passiert ist.

Wir werden dem Uropa guten Tag sagen können und einige unwichtige Dinge tun, aber in den wesentlichen Fragen und Änderungen können wir nichts tun. Immer, wenn wir das wollen und uns dazu durchringen, kommt etwas entscheidendes dazwischen, das uns daran hindert.

Mit anderen Worten, es läuft so ab, wie es vorbestimmt ist.

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