Mit einem Asynchrondrehstrommotor ins netz speisen?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

schlechte neuigkeiten. du bist nicht der oder die einzige, der diese idee bereits hatte. das nennt sich übersyncroneinspeisung,.

bei Blockheizkraftwerken z.B. wird das gerne so gemacht. allerdings nur im untersten bereich. so ab 5 kW wird mit syncronmotoren gearbeitet, wegen der netzrückwirkungen.

das stellt natürlich noch genauere anforderungen an die Drehzahl der Generatorwelle.

deine beiden größten Probleme sind der richtige Zeitpunkt zum Verbinden mit dem Netz und dem Trennen vom Netz, so wie der schutz vor unfreiwliigem Inselbetrieb. hier ist ein sogenannter gridguard gefordert.

die Serie 70.42 von Finder z.B. kann das geforderte. muss natürlich entsprechend fein eingestellt sein. um den unbeabsichtigten Inselbetrieb zu verhindern.

mit einem wechsler wird der kontakt zur spule des schütz unterbrochen, mit dem anderen Wechsler wird der SPS gemeldet, dass das Relais ausgelöst hat...

neben dem relais brauchst du noch: einen schütz um den Motor zu schalten, die bereits erwähnte SPS, einen schnellen induktiven sensor samt lochscheibe zur drezhalermittlung und etwas, mit dem du die leistung messen kannst, denn die anlage darf nicht stur nach drezhahl geregelt werden, sondern muss nach Leistungsabgabe bzw. Aufnahme geregelt werden. schon alleine, damit bei rückleistung abgeschaltet werden kann.

Zur Leistungsmessung und rückleistungserkennung würde ich einen 2richtungszähler wie den Sinus 85 S0 Zweirichtungszähler der firma Kern empfehlen.

zusammen mit einem kollegen haben wir mal einen entsprechenden Plan ausgearbeitet. gegen aufwandsentschädigung würden wir den ggf. zur verfügung stellen.

lg, Anna

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer schon ein wenig kenntnis mit Motoren hat,weis dass Asynkronkurzschlussleufer auch als Generator funktionieren,mit drei Kondensatoren parallel.Allerdings muss er kurzeitig von außen erregt werden.Allerdings ist die Abgegebene Spannung niedriger als im Motorbetrieb.Achtung bei Netzeinspeisung verlangt das Örtliche Ewerk eine Menge Sicherheitsmaßnahmen das ins Geld geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Betrieb des Asynchronkurzschlussläuferdrehstrommotor als Generator ist m.E. nicht möglich. Auf welche Art und Weise sollte denn in den Statorspulen Induktionsspannungen entstehen, ganz abgesehen davon, dass kein Magnetfeld vorhanden ist.

Der Kurzschlussläuferrotor bewirkt nichts, egal ob er sich dreht oder nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von martin7812
28.10.2015, 17:43

Man kann Asynchronmotoren schon als Generator betreiben:

de.wikipedia.org/wiki/Asynchrongenerator

Allerdings ist die Frage, ob das so einfach ist, wie der Fragesteller es sich denkt.

Die Motordrehzahl muss exakt auf Netzfrequenz (multipliziert mit einem Faktor) gehalten werden.

0
Kommentar von weckmannu
30.10.2015, 07:59

Seit W.von Siemens kennt man das eleltrodynamische Prinzip, wobei sich aus dem kleinen Restmagnetismus ein Magnetfeld aufschaukeln.

0

Was möchtest Du wissen?