Mit DNA-Test herkunft bestimmen?

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2 Antworten

ich habe davon gehört.

über die normale ahnenforschng müsstes du allerdings fast spielerisch bis ins jahr 1600 vordringen, und da sollte dann bereits klar sein, wer woher kommt.

was davor ist, ist eh so weit weg, da kannst du dirn ei drauf pellen. das hat für deinen phänotyp und für deine gene keine relevanz mehr. das kannst du ja auch ausrechnen.

von solchen tests halte ich wenig. es gibt keine klassischen merkmale für eine ethnische gruppe, nach der man so gezielt suchen könnte.

wie gesagt, ich würde die normale ahnenforschung machen. bis 1600 kein problem. und du weisst, wo deine ahnen gelebt haben. und 400 jahre, ja hammer. das ist eine menge zeit. und eine ganze menge ahnen ^^

Asker3379 27.08.2013, 06:39

Danke für die Antwort. Wie macht man denn das, mit dem spielerisch bis 1600 alles rausfinden? Im 2. Weltkrieg wurden ja einige Archive zerstört.

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Die Frage nach der Herkunft ist berechtigt. Richtig, daß sehr viele Archive im Krieg zertört wurden, schließlich haben unsere Gegner wieder einmal einen "humanitären Krieg" geführt. Sehr viele Archive sind auch durch die Vertreibung von 15-20 Millionen Menschen verloren gegangen oder wurden einfach "außer Landes gebracht".

Aber dennoch würde ich eher mit klassischer Ahnenforschung beginnen. Familiennamenforschung hilft auch weiter. Es gibt Familiennamenlexika. Dort habe ich etwa entdeckt, daß mein Familienname auf einen germanischen Vornamen zurückgeht.

Die DNS-Forschung ist noch nicht so weit, klare und verläßliche Aussagen machen zu können, woher ein Mensch wohl stammen könnte. Immerhin habe ich Veröffentlichungen gelesen, daß die Deutschen zu einem großen Teil von Kelten abstammen, während die Polen und Tschechen einen wesentlich höheren Anteil an germanischen Ahnen hätten. Aber das sind Aussagen über große Gruppen, über ganze Völker. Aussagen über einen einzelnen Menschen macht die Molekularbiologie nicht.

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