Mit dieser Kamera/ Objektiv keine Sterne zu sehen?

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6 Antworten

Du hast ja schon einiges an Tipps bekommen. Allerdings ist Sternenfotografie ein echt großes Thema, an dass du dich heranwagst. Aber auch spannend. :)

Du sprichst den Mond an. Der ist, im Vergleich zum dunklen Himmel sehr hell. Daher funktioniert auch die Automatik der Kamera. Den Mond kannst du auch wunderbar Freihand fotografieren. 

Bei Sternenfotografie musst du allerdings diese Komfortzone des Automatikbetriebs verlassen.

Hier geht alles nur manuell. Das Objektiv auch. Und das stellst du bitte NICHT einfach auf unendlich, sondern kurz davor. Noch besser ist es, wenn du dir tagsüber einen weit entfernten Punkt suchst und darauf scharf stellst. Diese Einstellung markierst du dir. Oder du machst es echt Abends. Stellst manuell auf den hellsten Stern scharf, machst ein Bild und prüfst die Schärfe. Ggf. justierst du nach.

Dann brauchst du UNBEDINGT ein Stativ oder stabile, feste Unterlage wie einen Bohnensack und einen Fernauslöser.

Nun zur Belichtungszeit. Diese sagt aus, wie lange Licht auf den Bildsensor fällt. Beim Mond reicht locker 1/200 Sekunde, da der echt hell ist. Bei den Sternen reden wir von 20 Sekunden. Vielleicht auch bis zu 25 Sekunden. Ausprobieren oder Mathematik. Wenn zu lange Belichtest, gibt es Streifen auf dem Bild, da die Erde sich bewegt im Universum.

Was auch IMMER mit der Belichtungszeit zusammen hängt, ist der ISO-Wert. Dieser sagt aus, wie Empfindlich der Chip auf Licht reagiert. Hohe ISO bedeutet kurze Belichtungszeit. Jetzt könntest du ja sagen: Prima, dann nehme ich ISO 51200 und schon kann ich Freihand loslegen. Das wird nichts, da deine Kamera so hohe Werte nicht kann und die Bilder total verrauscht sind. Somit niedrige ISO- Werte immer besser. Idealerweise ISO100.

Also musst du einen Mittelweg finden aus ISO(Rauschen) und nicht zu langen Belichtungszeiten (Striche). Helfen kann hier ein Objektiv mit großer Blendenöffnung, aber das hast du ja nicht.

Fazit: Kamera ab auf ein Stativ. Selbstauslöser kaufen, Objektiv manuell fokussieren und in der Kamera eine Belichtungszeit von 20 Sekunden einstellen. Bei der ISO musst du testen. Vielleicht reicht ISO1600. Bei 3200 wird es wohl zu sehr rauschen.

Dann gibt es noch viel andere Tricks, aber das ist nichts für jetzt.

Und wenn du youtube Videos dazu sehen willst: Suche nach Gunter Wegner.

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Die Automatik kannst du bei solchen Aufgaben gleich vergessen, egal ob Spiegelreflex, Kompaktkamera oder Systemkamera. Du stellst die Kamera besser manuell ein. Für den Anfang die Blende etwa einen oder zwei werte kleiner als die maximale Öffnung, die Empfindlichkeit auf einem Wert irgendwo zwischen ISO200 und ISO1600. Bei der Belichtungszeit fängst du bei 15s an. Eventuell Verschluß auf B und feststellbaren Fernauslöser benutzen, oft kann man auch den Selbstauslöser als Timer verwenden. Entfernung auf unendlich.Natürlich kann man solche Zeiten nicht in der Hand halten, ohne ein Stativ geht nichts, ein Fernauslöser ist hilfreich. Dann heißt es ausprobieren. Ist das Bild zu verrauscht die Empfindlichkeit kleiner einstellen, dafür aber die Belichtungszeit verlängern. Bei einem dunklen Bild die Belichtungszeit verlängern, eventuell auch die Blende öffnen. Bei einem zu hellen Bild die Belichtungszeit verkürzen.


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Du musst dafür sorgen, dass genügend Licht auf den Sensor fällt.

Also lange belichten und/oder eine hohe ISO Zahl einstellen.

Beides hat allerdings so seine Tücken. Für eine lange Belichtung brauchst du auf jeden Fall ein Stativ. Außerdem dreht sich ja die Erde unter dem Sternenhimmel, so dass du bei extrem langen Belichtungszeiten Striche statt Punkte bekommst.

Die hohe ISO Zahl bewirkt eine Erhöhung des Rauschens, du bekommst lauter so graue oder sogar bunte Flecken, wenn die ISO Zahl sehr hoch ist.

Ich würde mir ein Stativ zulegen und dann einfach mit verschiedenen Belichtungszeiten und ISO Zahlen experimentieren.

Z.B. auf ISO 800 stellen und dann Belichtungszeiten von 30, 60, 90, 120, 150 und 180 Sekunden ausprobieren. Das ganze wiederholen mit ISO 1600 und ISO 3200.

Dann einfach mal die Ergebnisse vergleichen. Du musst die Belichtung auf manuell stellen, die Automatik wird keine Ergebnisse liefern. Die Blende stellst du auf 5.6 oder 8

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Kommentar von Dumpii
31.10.2016, 19:54

Wie meinst du das mit Belichtungszeiten? Wie sieht das auf der Kamera auf, also wie heisst das (z.b. f weiss ich nicht was das ist) Wo kann man die Blende einstellen? Falls man das am Objektiv macht, geht das bei mir glaube ich nicht. Also mein Freund und ich hatten mal versucht am Objektiv die Schärfe einzustellen, was bei seiner Spiegelreflex ging, bei mir allerdings nicht. Wir beide sind keine Profis, wir sind nur junfe Jugendliche, also sry dafür.

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1. Mit Stativ oder auf einem Rucksack oder irgendwie die Kamera fest legen.

2. Manuelle Einstellungen nutzen: 15mm, f/3.5, ISO 1600 oder mehr. Verschlusszeit ab Sekunden, nicht mehr als 20.

3. Location aussuchen - in der Stadt und sogar im Dorf gibt es Lichtverschmutzung. Um sie zu vermeiden, kannst du diese Webseite nutzen: http://www.lightpollutionmap.info/

4. Gute Motive aussuchen - nur Himmel ist ziemlich langweilig.

5. Nach mehreren Versuchen die Bilder genießen, da die ersten höchstwahrscheinlich schlechter als erwartet sein werden.

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Du musst länger belichten, sonst sieht man die Sterne nicht, die sind zu schwach. Da muss man natürlich ein Stativ verwenden. Belichtungszeit länger als 10 Sekunden, musst du ausprobieren wies wird.

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Kommentar von Dumpii
31.10.2016, 19:50

wie meinst du das mit Belichten ?

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Kommentar von Dumpii
31.10.2016, 19:55

Ja auf manuelle Belichtung ok, aber wo man die Zeit erhöht verstehe bzw weiss ich nicht.

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Den Himmel fotografiert man am besten mit manueller Einstellung. Du brauchst dazu eine wesentlich längere Belichtungszeit, als die Automatik auswählen würde. Je länger aber die Belichtungszeit, desto länger sind die Streifen der Sterne.

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Kommentar von Dumpii
31.10.2016, 19:49

ich habe bei der Kamera keine Manuelle Einstellung.. Nur die Einstellung: Manuelle Belichtung

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