Mit der Fähre nach Marokko - Erfahrungen mit dem Land?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier habe ich meine Marokko-Erfahrungen schon mal beschrieben und in dem Link den ich angegeben habe, von einer begeisterten Marokkofahrerin, findet ihr sehr gute Informationen:

http://www.gutefrage.net/frage/in-welchen-afrikanischen-laendern-habt-ihr-euch-als-touristen-sicher-gefuehlt#answer94063943

Es ist für Afrikaunerfahrene machbar - warum nicht ? Da wohnen auch nur Menschen - sone und solche... Gefährlicher als Spanien ist es keinesfalls - lasst euch das bloß nicht einreden !

Ganz im Gegenteil: in Südspanien wurde meinem Mann schon mal das Auto aufgebrochen und die Musik geklaut, mein Auto wurde gleich komplett abgefackelt als es über Nacht an einer unüberwachten Stelle stand - sowas in der Art ist uns in Marokko nie passiert ! Bewachte Parkplätze findet ihr dort praktisch überall.

Nebenbei gab es auch in Madrid schon einen Terroranschlag - so gesehen bleibt man am besten Zuhause im Bett und meidet sämtliche Städte dieser Welt...;).

Marokko hat eine faszinierende Kultur, wundervolle Landschaften und mit dem Auto könnt ihr das Land am allerbesten entdecken. Es gibt sehr schöne Campingplätze auf denen sich sogar deutsche Rentner sicher fühlen und falls ihr unterwegs lieber Unterkünfte mieten wollt kann ich euch die traumhaften Riads empfehlen - das sind steinalte Häuser mit Innenhof in den Medinas (Altstädten), die meist von Ausländern restauriert wurden und in denen ihr euch fühlen könnt wie in einem Märchen aus 1001 Nacht :).

P.S.: Unangenehm werden könnte es höchstens wenn ihr als Drogen. - oder Menschenschmuggler in Verdacht geratet, aber das lässt sich leicht vermeiden:

1.: Auf gar keinen Fall aus Gefälligkeit für Jemanden ein Gepäckstück, Päckchen oder Paket mit nach Europa nehmen, falls ihr darum gebeten werden solltet.

2.: Auf der Rückfahrt in Hafennähe das Auto nie unbeachtet bzw. unverschlossen stehenlassen damit sich nicht unbemerkt ein blinder Passagier bei euch einnistet oder euch irgendjemand unerwünschte Fracht ins Auto packt, - falls ihr ein entsprechend großes Auto (Van oder so) habt, in (oder unter) dem das überhaupt möglich ist.

In beiden Fällen reagieren die Behörden sehr ungnädig...;).

Aber Beides lässt sich ja leicht vermeiden - da ihr zu zweit seid kann ja immer einer die Augen offen halten sobald ihr auf der Rückfahrt am Hafen ankommt - also keine Bange :) !

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Wenn ihr nicht im Auto schlafen wollt, kann ich euch diese Seite wärmstens empfehlen:

https://www.airbnb.de/s/Marokko

Schon beim Angucken kriege ich ganz schreckliche Sehnsucht nach diesem herrlichen Land und beneide euch zutiefst ;))) ! Wünsche euch eine ganz tolle Reise :) !

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@veritas55

Folgendes muss ich noch hinzufügen:

  • Das Klima in Marokko ist durch die trockene Luft (Wüstennähe) und den frischen Wind (Atlantiknähe) einfach ideal :) !

  • Selten hab ich irgendwo dermaßen gut gegessen wie in Marokko :)

  • Und noch nie bin ich irgendwo so in einen Kaufrausch geraten :D !

Ich kann nur raten, unbedingt genug Kleingeld mitzunehmen für:

Webdecken und Teppiche, kunstvolle Messingwaren (Lampen, Teller uvm) Keramiksachen in den schönsten Farben, Mosaike und Töpfereien (z.B. Tajine-Töpfe - die marokkanischen Römertöpfe ;)), Leder (Taschen, Stiefel - auch maßgeschusterte, Sandalen), kunstvollen Schmuck, Teekannen - und erst die kulinarischen Köstlichkeiten und Erfrischungen: Gewürze vom Allerfeinsten, frische Minze und Minztee, an jeder Ecke frisch gepresster Orangensaft und hervorragender Kaffee - bis auf letzteren Alles zu erstaunlich günstigen Preisen wenn man sich bemüht, die einheimischen Preise nicht kaputtzumachen indem man den erstgenannten Preis akzeptiert...;).

Es lohnt sich sowohl, auf den Märkten frisches Gemüse und Obst einzukaufen um selber zu kochen, wie auch fürstlich essen zu gehen und sich bewirten zu lassen wie Gott in Frankreich ;). Die ganzen Köstlichkeiten hier aufzuzählen würde den Rahmen von Gf sprengen :) !

Ach wie gerne wäre ich jetzt dort :) !!!

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http://www.edith-kohlbach.de/mx-5_in_marokko.html

Wenn sogar eine Frau alleine im Cabrio durch ganz Marokko fährt und auf allen ihren vielen Reisen dorthin nur gute Erfahrungen gemacht hat, dann wird das für euch als Paar auch wohl machbar sein... ;).

Und das, was sie über die Sicherheit schreibt kann ich nur voll und ganz bestätigen: ich war dort sowohl mit meinem Mann viele Monate mit einem Geländewagen kreuz und quer unterwegs wie auch einige Wochen ganz alleine mit meinem Kombi und habe nicht eine Sekunde Angst haben müssen !

Bei airbnb (siehe den Link oben) findet ihr jede Menge EuropäerInnen unter den GastgeberInnen, die schon viele Jahre in Marokko leben und arbeiten und sich dort was aufgebaut haben weil sowohl das wettermäßige wie auch das zwischenmenschliche Klima so gut ist ! Die alle sind garantiert noch keinem einzigen Schmuggler begegnet, geschweige denn auf die Füße getreten...;).

Nebenbei gibt es tausende deutsche Rentner, die auf marokkanischen Campingplätzen jeden Winter verbringen und die leben auch alle noch ;).

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@veritas55

Danke für´s Sternchen :) !

Finde ich gut, dass ihr euch nicht verrückt machen lasst und wünsche euch eine wunderschöne Reise :) !

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Hier noch ein umfangreicher Reisebericht von ganz normalen Camping-Urlaubern aus dem letzten Jahr, der belegt, dass die xenophoben Antworten auf deine Frage mehr als übertrieben sind:

http://saharaforum.iphpbb3.com/forum/67840538nx48928/reiseberichte-f14/marokko-mit-dem-reisemobil-im-februar-und-maerz-2012-t518.html

Wenn du mal Marokko mit dem Auto Reiseberichte googelst findest du noch viele glaubwürdige Erfahrungsberichte dieser Art.

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Auf nichts. Die Fähren fahren i.d.R. alle Stunde ab. Marokko selbst ist natürlich nicht gerade der Welt-Sicherheitsbereich. Es wird Urlaubern allgemein empfohlen nachts nicht rauszugehen, nie alleine fortzugehen sondern stets in Gruppen usw. Auch gibt es eine relativ gemäßgte Terrorismus-Gefahr und - je nachdem wo man ist - kann man auch die die Wege von Drogen- oder Menschenschmugglern kommen, denn wo Afrika nur 14 Kilometer von Europa entfernt ist, bringt halb Südamerika ihre Drogen nach Europa und Flüchtlinge aus vielen Ländern Afrikas versuchen ihr Glück.

bringt halb Südamerika ihre Drogen nach Europa

  • kann es sein, dass du Marokko mit Nigeria verwechselst ?

In Marokko gibt es nur eine Provinz (Ketama) wo mit Haschisch gehandelt wird - der Rest des Landes ist absolut drogenfrei - nicht mal in Tanger oder Casablanca werden Touristen die Wege von Drogen.- oder Menschenhändlern kreuzen - das ist völliger Humbug ! Ich glaube, du guckst zuviel schlechte Krimis :D!

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@veritas55

Ich habe nicht geschrieben, dass der Stoff von Südamerika direkt nach Marokko geschifft wird, sondern nur, dass Marokko das Transitland Richtung Europa ist, was den südamerikanischen Drogenhandel und afrikanischen Menschenhandel betrifft.

Klar, ich sehe zu viele Krimis, wie z.B. die lokalen Nachrichten hier in Andalusien, wo tagtäglich Flüchtlingsboote und Drogenboote aufgebracht werden und es viele Schmuggler gibt, die nachts von Marokko aus übersetzen bzw. das versuchen.

Hier kannst du sehen, wie's auf der "Haschisch-Autobahn" zugeht:

http://www.youtube.com/watch?v=TYkuGwZKkjs

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@salsabachata
  1. wird in dem Video ja wohl die spanische Küste gezeigt

  2. möchte ich nicht wissen, was auf französischen oder deutschen Autobahnen u.a. Straßen alles transportiert wird... würdest du deshalb japanische Heidelberg-Touristen vor einem Urlaub in Frankreich oder Deutschland warnen ?

  3. haben die Flüchtlingsboote ebenfalls nicht das Geringste mit den Touristen am Hut

  4. geht der südamerikanische Drogenhandel bekanntermaßen über Nigeria ab, sollten Container über Marokko gehen, was höchst unwahrscheinlich ist, dann tangiert das den Tourismus genau so wenig wie die Flüchtlingsboote (wobei den Flüchtlinge nicht mal Kriminelle und demnach auch nicht gefährlich sondern selber gefährdet sind).

  5. scheint es in deinem Kopf etwas wirr zuzugehen weil du das Alles durcheinander bringst.

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@veritas55
  1. Klar. In Spanien sind diese Schmuggler kontrolliert, werden von der Küstenwache per Radar, Hubschrauber und Patrolien abgefangen. In Marokko nicht.
  2. Das tut nichts zur Sache. Es werden im Süden Spanien Tonnenweise Drogen konfisziert, die allesamt beim Schmuggel aus Afrika aufgegriffen wurden, das kann man sich nicht vorstellen.
  3. Flüchtlingsboote haben nichts mit Touristen am Hut. Aber Flüchtlingsboote werden von (u.a.) Menschenschmugglern auf den Weg gebracht. Die Flüchtenden kommen aus südlicheren Gefilden Afrikas und verweilen in Marokko, um sich auf den Sprung vorzubereiten. Da muss man nicht im Weg sein, kann aber unbedarft stören.
  4. Die Wege gehen von Südamerika über Nigeria und von dort gen Norden. Die Nigerisch-Europäische Grenze habe ich bislang noch nicht auf dem Atlas entdeckt.
  5. Du disqualifizierst dich durch deinen Mangel an Erziehung nur selbst.
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@salsabachata

Da muss man nicht im Weg sein...

  • wohl wahr ;) !

...kann aber unbedarft stören.

  • Wer hält sich denn nachts am Zaun von Melilla oder an der touristisch kaum heimgesuchten Mittelmeerküste Marokkos auf ?

Und ich frage dich nochmal: was bitte hat der Schmuggel (womit auch immer) mit einer Touristenreise zu tun ? Die kommen sich so wenig in die Quere wie ein normaler Hamburgtourist den Menschenschmugglern aus Osteuropa begegnet ! Das sind völlig verschiedene Welten ! Kein Schmuggler wird so bescheuert sein, dadurch aufzufallen, dass er ein Touristenpärchen attackiert - warum auch !? - wo lebst du, dass du solche Fantasien hast ???

Tatsache ist, dass Überfälle in Marokko weit seltener sind als in europäischen Großstädten - das ist Fakt !

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@veritas55

oh doch die flüchtlingsboote kommen mit dem Tourismus in kontakt wenn z.b. ein boot mit armen , halbverdursteten, halbverhungerten afrikanischen Teufeln an bord auf den Kanaren am Badestrand aufschlägt und die Touristen erstmal erste hilfe leisten müssen, damit die armen teufel nicht gleich über die regenbogenbrücke gehen.

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nie alleine fortzugehen sondern stets in Gruppen usw.

Das ist wohl ein Witz ! Ich war immer alleine unterwegs und als Paar kann man sich erst recht überall frei bewegen. Nachts haben wir oft wild an einsamen Stränden oder irgendwo in der Pampa campiert und hatten nie Probleme. Wir hatten zwar immer unsere Hunde dabei und haben uns schon deshalb überall sicher gefühlt, aber alleine ohne Hund würde ich nachts auch in Frankfurt aufpassen ;).

Entweder bist du paranoid oder du hast keine Ahnung oder du kannst Marokko aus unerfindlichen Gründen nicht leiden - Panik, Unwissenheit oder Abneigung sind aber immer schlechte Ratgeber...

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@veritas55

Klar, ich hab mich auch schon überall sicher gefühlt. Nur ist die Welt nicht mehr wie in den 80ern. Heutzutage sind da Mafias am Werke, keine Schlauchbootaufbläser.

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@salsabachata

Der Tourismus ist nach wie vor die Haupteinnahmequelle Marokkos (neben Landwirtschaft und Phosphatabbau). Deshalb gibt es für Schmuggler jeder Art keinen besseren Weg, sich Streß mit der Polizei einzuhandeln als in irgendeiner Weise Touristen zu schädigen - zudem gibt es nicht den geringsten Grund warum sie das tun sollten, denn die haben doch ganz andere Interessen, nämlich unbemerkt zu bleiben ! Und das können sie am besten im Morgengrauen an irgendwelchen Küstenabschnitten wo sich garantiert keine Touristen aufhalten !

Deshalb kann ich deine Logik nicht erkennen - das hat nichts mit meiner mangelhaften Erziehung zu tun wenn ich deine Behauptungen für absurd halte sondern nur mit logischem Menschenverstand !

Außerdem: die nigerianische Grenze befindet sich eher am Containerhafen in Rotterdam wo die Frachter aus West-Afrika ankommen - oder denkst du etwa, dass Kokain und Heroin wird auf dem Landweg durch die ganze Sahara gekarrt obwohl in Mali, Sudan, Tschad und sonstwo bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, die Infrastruktur denkbar schlecht ist und alle möglichen Grenzen dazwischenliegen ?

Da bleibt deine Logik ebenfalls auf der Strecke !

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@veritas55

ich habe diesen Wortwechsel hier verfolgt. salsabachata hat absolut recht. marrokko ist das haupttransitland für menschenschmuggel- und Drogenschmuggel nach Europa. durch meine kontakte zu deutschen zoll- und Polizeibehörden weiss ich wovon ich rede. im übrigen verstehe ich sowieso nicht was es bringt hier ein land zu verteidigen wie wenn das eigene leben davon abhängt.

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@emmme

Ich bestreite ja nicht, dass von Marokko aus sowohl manche Drogen (die allerdings nicht aus Südamerika stammen - das ist eine ganz andere Liga) wie auch afrikanische Flüchtlinge nach Europa geschmuggelt werden, beides ist ja wohl hinreichend bekannt und fast täglich in sämtlichen Medien zu erfahren, auch ohne Kontakte zu Zoll.- und Polizeibehörden.

Mir ist aber schleierhaft was das mit dem Tourismus zu tun hat und wieso dadurch Marokkoreisende gefährdet sein sollen - das eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun und ich finde es deshalb unmöglich, grundlos ein ganzes Land zu diffamieren in dem jede Menge freundliche Menschen leben und in dem man deshalb auf´s Allerfeinste Urlaub machen kann !

Mein Leben hängt nicht davon ab, aber die Existenz all der Menschen, die auf den Tourismus angewiesen sind ! Das gilt sowohl für Marokko wie auch für Griechenland, wogegen ebenfalls immer wieder mit mit falschen Behauptungen gehetzt wird und ich kann nunmal weder Vorurteile noch Dummheit ausstehen !

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@veritas55

Sorry, dass mich noch mal zu Wort melde.

Ich sage nichts gg. Marokko-Tourismus im allgemeinen. Ich rate nur davon ab, auf eigene Faust in Marokko sorglos Urlaub zu machen und weise auf Gefahren hin, die man bei der Reiseplanung nicht unter den Tisch kehren kann.

Dazu gehört, dass seit Al Qaeda Nordafrika nicht mehr so sorglos zu bereisen ist wie früher. Deshalb wurde auch die Rally Qatar aus (Nord-) Afrika verbannt. Es gibt einen Konflikt im Süden Marokkos, Drogenanbaugebiete im Nordosten, Menschenschmuggel im Westen und Norden, usw.

Das ist das Kleingedruckte, was jeder Marokko-Reisende wissen sollte. Ab da kann jeder das Risiko selbst abwägen.

Aber du streites z.B. nach wie vor ab, dass Marokko Haupttransitland südamerikanischer Drogen nach Europa ist. Das ist jedoch seit 2009 der Fall die riesigen Mengen, die im Süden Spaniens da abgefangen werden (und das sind Tonnen über Tonnen, wobei man nicht mal mit der Vernichtung hinterherkommt) sprechen Bände. Ob du das wahrhaben willst oder nicht.

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Ich finde, dass veritas55 ein viel zu rosarotes Bild zeichnet.

Marokko ist definitiv gefährlicher als Deutschland und man sollte vor allem abends aufpassen, wo man hingeht. Mehrere meiner Nichten (erwachsen bzw. jugendlich, in Marokko geboren und aufgewachsen) wurden bereits überfallen, mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Eine kam gerade von der Schule nach Hause, als sie von hinten mit einem Messer bedroht und ihres Handys beraubt wurde. Da war es sogar erst nachmittags. Dort würde nie eine Einheimische abends alleine unterwegs sein - weil die Gefahr viel zu groß ist, dass etwas passiert. Klar, wenn du in reinen Touristengebieten unterwegs bist, passiert nicht viel mehr als Handtaschenraub - aber so sicher wie in Deutschland ist es auf keinen Fall. Pass gut auf dich auf und zeig nicht zu viel Geld oder Wertsachen, damit du kein "lohnendes Opfer" wirst.

Marokko ist auf jeden Fall eine Reise wert und ein wunderschönes Land.

ja sie sieht alles durch die fan-brille. ohne Kritik und Hinterfragung.

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Pass gut auf dich auf und zeig nicht zu viel Geld oder Wertsachen, damit du kein "lohnendes Opfer" wirst.

Vollkommen richtig - darauf habe ich in meiner anderen Antwort (Link oben) auch ausdrücklich hingewiesen, dass man sich nicht wie ein Krösus aufführen soll - das ist immer und überall eine Aufforderung für Taschendiebe und Handtaschenräuber !

In den Reiseberichten von Edith Kohlbach wird das unter Sicherheit ebenfalls ausführlich beschrieben, z.B. dass man größere Scheine und Kleingeld immer getrennt einstecken soll damit Niemand Stielaugen kriegt wenn man einkaufen geht !

Mehrere meiner Nichten (erwachsen bzw. jugendlich, in Marokko geboren und aufgewachsen) wurden bereits überfallen, mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.

Marokkanische Frauen sind sehr wahrscheinlich noch eher gefährdet weil sie nach Meinung mancher Fanatiker oder Machos abends auf der Straße nichts zu suchen haben. Die gelten dann leicht als Freiwild. Es ist sehr traurig dass es noch Typen mit so einer Einstellung gibt, aber das kommt leider immer wieder mal vor.

Touristinnen sind da besser geschützt weil die Polizei schon bei Belästigungen sehr rabiat durchgreift - habe das selber mal erlebt als mir Jemand einmal ziemlich aufdringlich seine Begleitung aufdrängen wollte um sich ein paar Dirham zu verdienen - da waren gleich die Cops zur Stelle, denn Tourismus ist für das Land eminent wichtig und zahlende Gäste sollen auf keinen Fall verschreckt werden. In ländlichen Gegenden hat die Gastfreundschaft auch noch einen hohen Stellenwert.

Eine kam gerade von der Schule nach Hause, als sie von hinten mit einem Messer bedroht und ihres Handys beraubt wurde.

Ebenso passiert es allerdings auch in Deutschland, dass SchülerInnen ihr Handy abgerippt kriegen und wenn du dir mal eine Statistik anguckst, wieviel Raubüberfälle und Diebstähle es in Deutschland gibt, wirst du dieses Land auch nicht mehr für so sicher halten ! Kriminalität gibt es immer und überall - da gibt es gar nichts zu beschönigen ! Deshalb sollte man auch immer und überall aufpassen wo man hingeht - auch abends in deutschen Parkanlagen oder im Frankfurter Bahnhofsviertel (selbst tagsüber!) kann viel passieren !

Marokko ist auf jeden Fall eine Reise wert und ein wunderschönes Land.

So ist es ! Und je selbstsicherer man sich dort bewegt, desto sicherer ist man, denn Diebe oder Räuber haben einen sehr guten Blick dafür welcher Tourist sich als Opfer eignet, ob er/sie ängstlich durch die Gegend huscht oder sich selbstbewußt wie ein ganz normaler Bürger bewegt und nicht so leicht einzuschüchtern ist.

Das ist nicht nur in Marokko sondern an jedem Ort dieser Welt so - deshalb halte ich nichts davon, Reiselustigen unnötig Angst zu machen. Gesundes Mißtrauen und angemessene Vorsicht setze ich einfach voraus, aber wer überall nur das Schlechte wittert bleibt am besten gleich ganz Zuhause in den eigenen vier Wänden, denn der ist überall gefährdet !

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