Mit Depressionen in eine Klinik?

4 Antworten

Selbstverständlich. "Nur" Depression? Ich glaube, ich höre nicht richtig. Depression ist in vielen Fällen ein echtes Problem, schränkt die Lebensqualität oft sehr ein, und führt in manchen zum Suizid. Es ist nicht so, als wäre eine Depression harmlos, daher kann es natürlich sein, dass in einer stationären Klinik auch Leute sind, die Depression als einzige Diagnose haben (die haben dann i.d.R. eine schwere Depression).

Selbstverletzung ist nicht unbedingt ein zentrales Symptom der Depression. Selbstmordgedanken gehört schon dazu. Bulimie ist nochmal was anderes, eine Essstörung. Es ist aber möglich, dass sowohl die Kriterien der Bulimie als auch die der Depression auf einen zutreffen, dann hat man eben beides (nicht ungewöhnlich). Ob irgendwelche Kriterien auf Dich zutreffen, kann Dir aber nur ein Therapeut sagen.

Wo man hingeht? Man wendet sich an eine entsprechende Klinik (siehe Internet, man googlet z..B. "Depression Klinik + den Ort (also z.B. Berlin oder so)"), ruft da an, und fragt, wie das abläuft mit der Aufnahme bzw. liest das im Internet nach. Eine Überlegung wert wäre vielleicht auch eine Tagesklinik, da ist man quasi auch von morgens bis nachmittags, aber man übernachtet zu Hause. Lass' Dir bei den organisatorischen Fragen von den Eltern helfen, oder sprich mit dem Vertrauenslehrer Deiner Schule (oder sonstigen Leuten, die Dir nahe stehen) (ich vermute einfach mal, dass Du Schüler/Schülerin bist). Falls Du schon bei einem Psychotherapeuten / einer Psychotherapeutin bist, solltest Du mit ihm / ihr das besprechen.

Die Bezahlung übernimmt i.d.R. die Krankenkasse.

wenn du den alltag kaum bewältigen kannst oder dein umfeld recht schwierig ist,ist das sogar sinnvoll.nein,teuer ist das für dich nicht, da das die krankenkasse bezahlt.hol dir beim hausarzt erst ne überweisung, dann ruf bei der klinik an u frage, wann sie dich aufnehmen können.

Du kannst für eine Einweisung den psychiatrischen notdienst anrufen. Wenn akut Gefahr besteht bringen sie dich in eine dafür geeignete Klinik. Die Krankenkasse wird informiert und kommt dafür auf.

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