Wie kann man mit dem Tod umgehen?

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9 Antworten

Erst einmal mein aufrichtiges Beileid.

Der Abschied von einem geliebten Menschen ist immer sehr schwer. Am Ende der Sterbephase gibt es durchaus eine scheinbare Besserung des Allgemeinzustandes und auch lange Klarphasen.

Diese Klarphasen kurz vor dem Tod sind sogar bei an Demenz erkrankten Menschen erlebbar.

Die Seele ist Energie und Energie löst sich nicht so einfach in nichts auf, sondern bleibt.

Ich habe mit ca 8 Menschen gesprochen, die schon einmal in die Jenseitswelt schauen durften. Sie erzählten mir fast übereinstimmend,dass das verlassen des Körpers eine große Freiheit und Freude bedeutet. Aus 3 Dimensionen werden 24 Dimensionen. Die freie Seele kann damit nach kurzer Umstellung wunderbar umgehen. Die Seele erhält Erklärungen über ihre Lebensereignisse und darf sich danach an die universelle nie versiegende Quelle andocken und wird dadurch von allen Verletzungen geheilt.

Bei einer Rückkehr ist das mit den Dimensionen dann allerdings schwerer. Es kommt diesen Menschen vor, als wenn viele Kabel einfach gezogen werden und sie nur noch minimalst etwas warnehmen was wirklich geschieht.

Keine Seele geht verloren!

Manche erzählten mir auch von dem liebevollen Wiedersehen von schon verstorbenen Verwandten, Freunden und Bekannten. Trauer, Angst und Schmerz sowie Hass und Missgunst gibt es nicht mehr. Alles ist wieder in Ordnung. Auch Zeit und Raum kennt keine Grenzen mehr.

Die Seelen, können wann immer sie möchten, zu ihren Lieben fliegen. Nur können wir "Menschen" durch unsere körperlichen Einschränkungen die Seelen oft nicht warnehmen. Es gibt nur wenige Menschen deren "Antennen" mehr warnehmen.

Viele sind sehr verwirrt und auch traurig, wenn sie zurück ins irdische Leben kommen. Sie benötigen einige Zeit um sich wieder in ihrer Begrenztheit zurechtzufinden.

Wir sind hier in dieser Existenz um bestimmte Erfahrungen zu machen und dadurch zu lernen. Der Körper ist zum Schutz unserer empfindlichen und verletzbaren Seele und um die erforderlichen körperlichen Erfahrungen machen zu können.

Es ist sehr wichtig, dass du die Trauer zulässt. Spreche über deine Gefühle mit anderen Menschen. Gerne auch mit mir.

Auch wenn lange Zeit vergangen ist, wirst du immer noch Trauer und Abschied spühren. Die Zeit heilt keine solchen Wunden. Man lernt nur immer besser damit umzugehen.

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Als mein Partner im November 2014 starb, war das für mich auch ein schwerer Schlag, weil ich immer noch hoffte, dass er endlich über dem Berg wäre.

Eventuell hilft es Dir, wenn Du Dir vor Augen führst, dass eine schwere Krankheit eben mit großem Leid für den Patienten einhergeht und der Tod dann eher wie eine Erlösung zu sehen ist. Das hat mir jedenfalls damals ein wenig geholfen.

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Mein Beileid. Es kam dann doch unerwartet und ist erst mal ein Schock. Jeder verarbeitet den Tod anders. Eine Bekannte brauchte lang und irgendwann machten sich die Leute Sorgen. Auf einmal war sie raus.

Denk an die schönen Zeiten zusammen. Vielleicht magst Du Fotos von ihr anschauen oder sogar hinstellen. Was hat Euch verbunden?

Sie war krank und hat wohl auch gelitten. Dann war es wohl trotzdem eine Erlösung. Gott holt die Menschen zu sich, wenn es für ihn die richtige Zeit ist.

Sie will auch bestimmt nicht, daß Du jetzt total verzweifelst bist. Was würde sie jetzt sagen?

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Also, der Tod eines geliebten und wichtigen Menschen ist immer schlimm. Oft braucht man lange Zeit damit klar zu kommen. Ging mir selbst auch so.

Irgendwann begreift man aber, dass der Tod die logische Konsequenz von Leben ist. Wir sterben jeden Tag ein bisschen, denn der Alterungsprozess ist ein Sterben von Körperzellen.

Trösten kann man sich vielleicht damit, dass man sich sicher sein kann, dass ein Mensch erst wirklich stirbt, wenn er vergessen ist. Solange dieser Mensch ein Platz in deinem Herzen und in deinen Gedanken hat, wird er weiterleben.

Mir hat das bei meinem Verlust unheimlich geholfen, dennoch habe ich viele Jahre gebraucht um über den Tod meines Sohnes hinwegzukommen. Die Wunden sind mittlerweile geschlossen, die Narben auf der Seele bleiben jedoch ein Leben lang.

Vergiss deine geliebten Menschen auch nach ihrem Tod nicht und sie werden unsterblich werden.

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Mein Beileid :( ging mir vor ca 1,5 Jahren genauso... Lass dich nicht in ein Loch ziehen, sondern versuche dich irgendwie ein bisschen abzulenken oder sowas. Rede mit deinen Freunden, vielleicht helfen sie dir in irgendeiner Weise :) aber tief in deinem Herzen lebt sie ja noch weiter. Wenn du die Sache ein bisschen verarbeitet hast, häng vielleicht ein (paar) Foto/s auf um dich an schöne Zeiten mit der Person zu erinnern. Aber mit der Zeit bessert sich das echt und ich hab es zumindest recht gut verarbeiten können...

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Bei mir ist die Halbe Verwandtschaft weggestorben deswegen glaube ich das ich deine Situation gut verstehen kann.

Diese Person ist wirklich Tot, keine Zwischenwelt, Tot. Leider.

Aber es bringt dir nichts zu viel darüber nachzudenken, was mir immer geholfen hat ist das ich (auch heute noch) regelmäßig zum Grab gehe und einfach rede, ich weiß das es nichts bringt und dort nur Knochen Liegen aber auf eine gewisse Art hat mir das sehr geholfen, weinen ist auch nach vielen Jahren vollkommen Okay.

Und am wichtigsten, auch wenn es leichter gesagt ist als getan, ist das du IMMER nur an die schönen Zeiten mit der Person denkst, das hilft sehr und falls möglich hilft es auch ein andenken an diese Person zu haben.

Die Person ist nichtmehr da aber die Erinnerungen bleiben für immer.

Mein Herzliches Beileid...

Ich hoffe du schaffst es den Tot dieser Person gut zu verkraften

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Mein aufrichtiges Beileid

Ich musste leider ende 2015 die gleiche Erfahrung machen.

Denke als erstes ist es wichtig das man sich erlaubt traurig zu sein und viele Fragen zu haben. Nimm dir die Zeit zum Trauern, rede viel darüber. Wie du sagst hatte sie einen langen Leidensweg, daher kannst du sicher sein das es ihr jetzt bestimmt besser geht und sie ihren Frieden gefunden hat. Denn wenn man lange schwer Krank ist, ist man irgendwann auch vorbereitet auf den Tot resp. man konnte endlich loslassen und gehn.

Was mir sehr geholfen hat, war ein Brief für die Person zu schreiben, der letzte Brief. Mit all meinen Gedanken und allem was ich ihr noch sagen wollte. Hab ihn ihr vorgelesen und danach verbrannt. 

Ich denke nicht das sie irgend wo in einer Zwischenwelt lebt, denn sie konnte sich bestimmt auf ihren "neuen" Weg vorbereiten.

Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit. Fühl dich gedrückt.

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Also ich finde der Tot ist nur ein Übergang. Klar es ist sehr schwer und ich würde das wahrscheinlich nicht verkraften und schon beim gedanke daran muss ich heulen. Aber sie leben weiter, braucht sich niemand lustig zu machen, meine Meinung. Alles gute, bleib stark

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Hmm, das mit dem akzeptieren ist nicht so einfach - tut weh, wenn jemand plötzlich "fehlt". Was vielleicht ein Trost sein könnte: die Erinnerung an all die guten Zeiten lebt ja in Dir weiter, und damit auch ein Stück von ihr. Ich glaube ja, dass die Seele weiterlebt und immer bei Dir ist...

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