Mit dem Rauchen aufhören Wie lange halten die Entzugsescheinungen an?

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9 Antworten

Du wirst staunen, wie schnell die starke Gier nach Nikotin vergeht. Das dauert höchstens eine Woche, dass man fast ständig ans Rauchen denkt. Danach gibt es immer mal wieder Situationen, in denen man denkt "Jetzt 'ne Zigarette wär prima", aber körperlich leidet man darunter nicht mehr.

konwerter 07.12.2010, 13:11

Also meinst wenn ich 1 Woche durchhalte ist die körperliche sucht nicht mehr so schlimm?

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Schuhu 07.12.2010, 14:43
@konwerter

Ganz genau. So war zumindest meine Erfahrung.

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Man sagt nach sieben Tagen ist man durch den körperlichen Entzug durch. Die meisten Leute berichten aber dass sie nach 3-4 Tagen damit schon keine Probleme mehr haben, außerdem dass sich körperliche Entzugserscheinungen stark in Grenzen halten. Deswegen muss man sich also wirklich keine Sorgen machen. Das schwere ist wie hier auch schon erwähnt wurde mental durchzuhalten. Schau dich mal auf http://www.rauchfrei-blogs.de/ um, da findest du viele weitere Tips.

Die echten Entzugserscheinungen dauern nur wenige Tage. Starkes Rauchverlangen kann noch über Wochen und leichteres anfallsweise über Monate auftreten. Aber Du hast recht, wenn Du Deinem Willen vertraust und nicht einem Medikament. Nikotinersatz ist nur bei starker Abhängigkeit erforderlich, wobei das Pflaster das geringste Risiko einer Abhängigkeit mit sich bringt. http://www.aerzteinitiative.at/Raucher1.htm

das nikotin ist nur in den ersten tagen bei der entwöhnung der schwerpunkt. da das hirn auf den griff zur zigarette und die bewegung zum mund programmiert ist muss man sich ablenkung verschaffen für einen längeren zeitraum. viele klagen das sie zunehmen in der abgewöhnungsphase das kommt davon das die handbewegung zum mund noch zu sehr im hirn verankert ist und man sich dadurch einen ausgleich schaft. such dir am besten einen sport an frischer luft so ist dein körper ausgeglichen und die giftstoffe werden schneller abgebaut. lege dir was zurecht was du in angespanten situationen zum mund führen kannst um nicht zur zigarette zu greifen, vielleicht paar salzstangen oder ähnliches...

Die "körperlichen" Entzugserscheinungen sind eigentlich pillepalle, die hast du nach wenigen Tagen hinter dir.

Das Problem sind die psychischen Entzugserscheinungen. Raucher haben meist feste Rituale.

Z.B. die Kippe zum Kaffee, nach den Essen, nach dem Sex und zum Bier. Viele Exraucher haben noch Jahre später in diesen Situationen immer wieder Probleme, besonders beim Alkohol, weil der ja bekanntlich enthemmt und dann die Gefahr nach dem Motto "Eine ist keine" wieder anzufangen, am größten ist.

Als ich das erste mal aufhörte, wegen einer Zahnfleischbehandlung, durfte ich 1 Woche lang nicht rauchen. Da war nach dieser Woche das schlimmste vorrüber. Aber nach dem Essen und zum Kaffee eine Zigarette zu rauchen, das habe ich doch schon sehr lange Zeit vermißt. Aber das hat dann nichts mehr mit der Sucht zu tun. Was bei mir auch noch war ist, daß ich nichts mit meinen Händen anzufangen wußte, da fehlte einfach etwas. Auch beim zweiten mal aufhören, war ich krank, scheinbar hilft das. Nur leider kann man nicht auf Bestellung und zum Rauchen aufhören krank werden.

mehrDemokratie 07.12.2010, 13:26

Möchte Dir noch viel Erfolg wünschen. Denn nicht mehr zu rauchen, das ist schon eine wahre Befreiung.

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Ganz ehrlich? Du musst es einfach wirklich wollen. Ich weiß, das klingt blöd, aber ich habe von einem Tag auf den anderen aufgehört, einfach so. Und natürlich gab/gibt es Momente, wo ich an 'ne Ziggi denke, aber wenn du dir der Vorteile stets bewusst bist, die das Aufhören und Nichtrauchen hat (du sparst irre Geld, hilfst deinem Körper, deiner Haut, kannst wieder besser riechen, bist leistungsfähiger etc.), dann schaffst du es auch - ganz ohne Ersatzdrogen. Es ist Psychologie. Und die physischen Entzugserscheinungen hast du ein paar Tage, danach ist alles nur noch im Kopf. Stark bleiben - Nein sagen!

Ob und gegebenenfalls wie lange Entzugserscheinungen andauern, ist individuell verschieden.

Einige klagen über solche Symptome, andere schreiben, sie hatten überhaupt keine Entzugserscheinungen.

Möglicherweise ist es so:

Je klarer und entschlossener jemand mit der Qualmerei aufhören will, deso seltener bis gar nicht haben sie solche Symptome. - Leider ist mir nicht bekannt, ob dieses Phänomen schon erforscht wurde.

Könnte doch sehr interessant sein, und Aufhörwillige könnten dadurch hilfreiche Hinweise bekommen.

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G.L.Ü.C.K.W.U.N.S.C.H zu Deinem Entschluss!

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Lies hier meine zweiteilige Antwort (beginnt gleich ganz oben):

Wie schaffe ich es mit dem Rauchen aufzuhören..?

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Nach ungefähr drei Tagen hat Dein Körper das Nikotin rausgeschmissen. - Dann ist die Haupthürde „nur“ noch die Gewohnheit des Rauchens. Das ist so wie bei Spielsüchtigen (die haben ja auch keinen Suchtstoff intus).

Auf dieses Thema gehe ich in meiner Antwort intensiv ein.

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Auch andere hilfreiche Hinweise gebe ich. Schau mal, welche für Dich passend sind.

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Bereite den Tag Deines Ausstiegs ruhig und gut vor. Hier kriegst Du gute (google so)

focus gesundheit der blaue dunst tipps zum abgewöhnen

(die Wörter genau so)

Neben den vielen wertvollen Tips werden auch Nikotinpflaster erwähnt. Weil aber ja der Körper so schnell das Nikotin rausgeschmissen hat, halte ich nichts davon, den Körper noch länger mit Nikotin zu „füttern“, anstatt ihm die Chance zu geben, sich von dem Nikotin zu befreien.

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Es gibt sehr gute Foren, in denen sich Aufhörwillige liebevoll unterstützen. In meiner Antwort nenne ich ein paar. - Klick Dich doch mal unverbindlich rein, vielleicht ist solch eine Unterstützung ja für Dich hilfreich und macht Dir Freude.

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Auch dieser kostenlose NichtraucherTimer ist eine schöne unterstützende Sache, google mit

NichtraucherTimer stephan möller

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Vor Dir haben viele aufgehört mit der Qualmerei und fühlten sich schon sehr schnell deutlich gesünder (davon schreiben auch hier viele, die anderen Mut machen).

Das Rauchen soll ja für Momente den Zustand herbeizaubern, wie sich Nichtraucher 24 Stunden des Tages fühlen. - DAS wird auch Dein Lohn sein.

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Ich wünsche Dir viel Erfolg und ein (nikotin-)drogenfreies Leben!

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Diese interessante Dokumentation geb ich Dir rein:

Zigaretten - Verführung zur Sucht (Teil 1 bis 3)

Teil 1.:

(4)

... und ein besonderer Bonbon

Es weihnachtet ja schon sehr. - Passend hierzu, wie sich die "knallharten Tabakbosse" plötzlich als empfindsamste Mimosen zeigen, sobald sie mit den Früchten ihres Tuns konfrontiert werden:

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