Mit dem rauchen aufhören. "Sympthome" Tipps und Tricks?

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3 Antworten

Moin Jan,

Die Symptome, die du hast, hatte ich auch. Allerdings habe ich die erste Zeit  sehr schlecht geschlafen, da mir meine abendliche "Dröhnung" fehlte. Von daher ist es gut, wenn du gut einschlafen kannst und um 6:30h aufwachen ist ja auch noch ok, der Körper/ Psyche reagieren halt auf diese Weise auf den Nikotinentzug.

Die Gereizheit ist auch normal, denn wie gesagt, der Körper bzw. auch die Psyche meldet sich, wenn der Nikotinspiegel absinkt. Dass du Sport machst, ist genau das richtige. Power dich einmal am Tag ordentlich aus, dann sind Körper und Psyche mit anderen Dingen beschäftigt und das Verlangen nach Zigarretten ist nicht mehr so präsent. Und meide, wenn's geht, Situationen in denen du vorher zur Kippe gegriffen hast. Soll heißen: ändere Dinge in deinem Alltag, damit sich Körper und Seele auf Nichtraucher umstellen können.

Auch ich habe zugenommen in der Zeit, weil ich mir doch den ein oder anderen Süßkram gegönnt habe, anstatt zu rauchen. Da du aber joggst, wird sich dein Gewicht stabilisieren, denke ich. Achte jetzt halt auf deine Ernährung, aber verzichte auch nicht komplett auf alles was süß etc. ist. Und ganz ehrlich: lieber jetzt ein bisschen mehr Kilos auf der Waage (solange auch das nicht krankhaft wird) als irgendwann Lungenkrebs.

Wenn bei mir der Schmacht auf Zigaretten hochkam, bin ich an die frische Luft gegangen und habe tief ein- und ausgeatmet. Ich habe weder Nikotinpflaster oder andere Hilfsmittel zur Entwöhnung benutzt, sondern bin auch gleich auf null runter. Ich habe natürlich auch zugesehen, dass ich nicht irgendwo direktem Zigarettenqualm ausgesetzt war, um nicht wieder rückfällig zu werden. Zum Glück darf in z.B. Restaurants nicht mehr geraucht werden, das ist schon hilfreich.

Noch etwas zu deinen Freunden/ Kollegen: es natürlich für sie nicht so schön, wenn du mies drauf bist oder im Moment nicht so fröhlich wie sonst. Aber mal ganz im Klaren: dein Körper macht gerade einen Entzug durch und das ist für dich anstrengend auf ganzer Linie. 

Das bedeutet nicht, dass du das Recht hast, alle in deinem Umfeld anzuschnauzen, aber gerade deine Freunde sollten jetzt auch Verständnis für dich haben, dass du zur Zeit eben nicht ein Witz nach dem anderen machst und so. Sobald du aus der Entzugsphase raus bist, wird sich das wieder stabilisieren. Bitte zieh' dich jetzt auf keinen Fall von deinem Umfeld zurück, weil du deine Laune niemandem zumuten willst. Entzug und dabei allein bleiben ist der Nährboden für noch mehr Verstimmtheit bei dir! Ab unter die Leute, es sei denn bestimmte Personen aus deinem Kreis quarzen dich unentwegt zu...

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft auf deinem Weg als Nichtraucher, dein Durchkämpfen ist die Sache definitiv wert und du wirst bald nur noch die positiven Auswirkungen daraus bemerken!

LG, Sel

Das Problem was du jetzt hast, ist nicht die Nikotinabhängigkeit sondern die Abhängigkeit von der Gewohnheit. Da mußt du durch.

Also erstmal gut, dass du mit dem Rauchen aufgehört hast. Ich habe mal gehört, dass man sich es nur einbildet wenn man sich besser beim Rauchen fühlt. Vielleicht muss sich dein Körper erstmal davon "erholen" dass du nicht mehr rauchst. Das heißt du solltest eigentlich so sein wie immer, da Nikotin nichts im Gehirn ändert. Vielleicht wollen dich deine Freunde wieder überreden mit Rauchen anzufangen, aber machs nicht :D

LG

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