Mit dem Rauchen aufgehört mit dem dampfen angefangen, absprung?

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11 Antworten

Eines ist wichtig dabei: Konstant bei einer Variante bleiben, entweder rauchen oder dampfen. Beides abwechselnd - ohne wirkliche Erholungspausen für den Körper - ist da auch wieder kontraproduktiv.

In einem gebe ich dir recht: Der Anfang ist verdammt schwer. Ich hatte noch über Wochen Lust auf normale Zigaretten, rein vom Gefühl her fehlte einfach etwas und es dauerte ein paar Tage bis ich mich an das Gerät gewöhnt hatte. Es ist einfach eine "irgendwie andere" Art der Nikotionaufnahme.

Das Positive: Nach einer gewissen Zeit, bei mir dauerte es ein paar Wochen in denen ich ganz strikt keine einzige Zigarette anrührte und nur die Dampfe nutzte, wurden mir Zigaretten zuwider. Klar, ich riech noch immer gerne an einer frisch geöffneten Packung. Aber selbst eine rauchen - das geht nicht mehr (Habe es im ersten rauchfreien Jahr ab und an versucht wenn der Drang zu stark wurde). Der Körper gewöhnt sich die Gewöhnung an Zigaretten ab, irgendwann sind Geschmack, Wahrnehmung und das Inhalierverhalten wieder so wie vor der allerersten Zigarette. Und du kannst dich vielleicht noch daran erinnern wie die erste Zigarette deines Lebens war? Eklig, man kämpft gegen Hustenreiz/ Brechreiz, der Geschmack im Mund ist widerlich.

Seit Jahren dampfen mein Mann und ich nur noch. Die Haut ist besser, der Geruchssinn ist besser, der Geschmackssinn wurde sensibilisiert, wir können wieder normal atmen, der Raucherhusten ist weg, die Kleidung stinkt nicht mehr, keine Nikotinflecken auf den Fingern, das Lungenvolumen meines Mannes (wird für die Arbeit regelmäßig überprüft) ist endlich wieder so wie bei einem Nichtraucher - absolut top. Ich kann mit unserem Nachwuchs Wettrennen mitmachen.

Alles in allem ein absoluter Win.

Und wenn man sich via Dampfe das Nikotin nach und nach abgewöhnen will, warum nicht? Es ist eine wesentlich sanftere Entwöhnung als anders herum.

Viel Erfolg :)

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Kommentar von Endoros
03.11.2016, 09:00

Mit der Lust auf zigaretten hält es sich in grenzen bei mir, eigentlich mag ich die Zigaretten überhaupt nicht. Ich merke davon nur negative auswirkungen, dieses Gefühl im hals der geschmack auf der zunge und wenn ich mal einen stressigen tag hatte rauche ich durchaus mal ein big pack weg und habe meistens am Abend Kopfschmerzen durch die dauerqualmerei.

Aber der entzug wiederrum hat bei mir dann so, ich nenn es mal erkältungserscheinungen, ich fühle mich schlapp und müde, krank, der schleim kommt aus dem hals, alles in allem sehr belastend, zudem noch die bis zum zerreißen angespannten nerven.

Mir fehlt zwar etwas an der e zigarette aber es ist nicht so das die nachteile die vorteile überwiegen würden, ich habe heute den typischen auswurf aber wenigstens sind die nerven "versorgt" so das ich vielleicht erst meinen Körper reinigen kann damit ich mich ganz und gar auf den Entzug konzentrieren kann und mich nicht mit körperlichen beschwerden rum ärgern muss wobei ich angst hab dass ich vielleicht selbst so argumentiere "ach komm, wenn dampfen keine nachteile hat, dann dampf doch weiter"

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Hallo Endoros,

erst einmal herzlichen Glückwunsch.

Es ist die richtige Entscheidung gewesen.

Wichtig ist nun, dass Du nicht anfängst, zwischen Zigarette und E-Zigarette hin und her zu switchen, sondern ausschließlich dampfst. Das wirkt sich anderenfalls kontraproduktiv aus.

Deine Entzugserscheinungen könntest Du komplett eliminieren, in dem Du die Dosis des Nikotins im Liquid erhöhst. Aktuell wird die Dosis schwächer sein, als die von Deinen ehemaligen Zigaretten.

Keine Sorge, bei einer höheren Dosierung wird es keine negativen Auswirkungen geben. Der einzige Effekt ist, dass die Entzugserscheinungen verschwinden.

Du kannst zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit wieder auf 3mg oder gar auf 0mg Nikotin umsteigen. Jetzt ist es wichtig, dass die Entzugserscheinungen wegfallen.

Die Schilderung Deiner gesundheitlichen Veränderungen kann ich so unterschreiben. Aus Erfahrung weiß ich, dass es lediglich wenige Tage benötigt, bis sich erste Besserungen einstellen.

Dein allmorgentliches Abhusten wird bald komplett verschwunden sein.

Die gravierenden und so schnell eintretenden Veränderungen zeigen deutlich auf, wie extrem die Unterschiede zwischen E-Zigarette und Zigarette sind.

Da bei Liquid für die E-Zigaretten alle schädlichen Stoffe wegfallen, kann sich der Organismus so schnell erholen.

Die Bestandteile von dem von E-Zigaretten verwendeten, in Deutschland hergestellten Liquid besteht maximal aus 5 Bestandteilen. Die Bestandteile der Liquids können variieren, manche können auch wegfallen.

  • PG Propylenglycol
  • VG vegetable Glycerin (pflanzliches Glycerin)
  • destilliertes Wasser
  • Aroma (Lebensmittelaromen)
  • Nikotin

Den ersten 4 Bestandteilen begegnen wir täglich in unseren Lebensmitteln und gelten allgemein als unbedenklich.

Nikotin ist in den Dosierungen, selbst wenn man eine starke Dosierung wählt, nicht giftig! Das Suchtpotential, das von Nikotin in Reinform ausgeht, so wie es in Liquid vorhanden ist, ist deutlich geringer. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass von Nikotin in Reinform nur ein geringer Suchtfaktor ausgeht.

Die Wirkungsweise von Nikotin wird als Nesbitt-Paradoxon beschrieben, weil es dosierungsabhängig wirkt. In schwacher Konzentration wirkt es stimulierend, ähnlich wie Koffein, in mittlerer Dosierung wirkt es entspannend und erst in hoher Konzentration wirkt es giftig, sehr giftig, bis tödlich.

Das extreme Suchtpotential von herkömmlichen Zigaretten, wird durch die vielen Zusatzstoffe erzeugt, die die Tabakindustrie den Zigaretten beimischt.

Das ist durchaus so gewollt. Schließlich beschert es oft jahrzehntelange, treue Kunden.

Es gibt bereits viele ehemalige Raucher, die den Ausstieg über den Umweg der E-Zigarette geschafft haben.


Gruß, RayAnderson  😏

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Wenn Du jetzt dampfst und es enthält Nikotin, hast Du mit dem Rauchen nicht aufgehört - das redest Du Dir schön.

Ich kenne keinen einzigen Menschen, wo langsame Reduzierung geholfen hätte. Entweder gar nicht mehr rauchen - egal, in welcher Form - oder man hört eben nicht auf.

Die Entzugserscheinungen dauern - je nachdem, wieviel man am Tag geraucht hat  - in der Regel 7 Tage, schlechte Laune hält sich leider etwas länger. Das sind meine Erfahrungen, als ich wegen einer doppelseitigen Lungenentzündung aufhören musste.

Und komm bloß nicht auf die Idee, Dir Nikotinpflaster zu kaufen. Die allermeisten Menschen bekommen daraufhin böse Hautauschläge.

lg Lilo

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Kommentar von Zanora
03.11.2016, 08:17

Doch ich habs drastisch reduziert :-) von einer Schachtel am Tag auf 5 Zigaretten am Tag. Aber dafür der Konsum von Kaugummis hat sich erhöht :-))))) aber man merkt es unwahrscheinlich an der Zahnfarbe. Die werden wieder richtig schön hell. (ich hab mir schon immer die Zähne geputzt um das gleich klar zu stellen ;-) ) Intensiver Raucher bin ich seid 16 Jahren. Jetzt bezeichne ich mich als Teilzeit Raucher ;-)

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Sorry. Aber wie lange warst du Raucher ? 7 Tage ? 

Ich habe 15 Jahre geraucht. Und das säubern der Lunge begann erst nach Wochen und hatte tagelang angehalten. 

Und ich habe mit 12 mg Nikotin angefangen allerdings bei einer mini ezig( backendampfer). Heute habe ich 6 mg in einem subohm Gerät. 

Der Rückfall bei einer party zur Tabak Zigarette ist passiert weil die Absenkung auf 6 mg zu schnell erfolgte. 

Du bist auch weiterhin ein Nikotin Junkie! Der Umstieg dauert ein bisschen länger. Außer du warst nur eine Woche ein Tabak Junkie. 

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Kommentar von Endoros
03.11.2016, 08:54

Nein ich rauche seit ca. 14 Jahren regelmäßig. Ich hatte zwischenzeitlich für 1 Jahr aufgehört, war ein rückfall nachdem meine freundin schluss gemacht hatte, ich saß mit einem Kumpel(raucher) am tisch, wir tranken etwas und da hat es mich erwischt. Ich muss dir aber widersprechen.

Der erste entzug hat bei mir 4 Tage gedauert, bereits nach den ersten 24 Stunden fühlte ich mich krank, erkältet, ich spuckte schleim aus, die nase lief, der vierte tag war der schlimmste, ich fühlte mich zwar top fit aber die nerven waren bis zum zerreißen gespannt, ich fiehl müde ins bett wachte am 5. tag auf und alles verlangen war wie weg geblasen.

Von da an ging es mir gut, bis eben zum rückfall.

Kann ja sein das es bei jedem unterschiedlich lange dauert, man muss auch sagen, bei mir ist der husten und der schleim im hals schon chronisch, ich habe auch auswurf wenn ich normal rauche, jeden morgen werfe ich aus mit dem unterschied das ich nie das gefühl habe alles sei draußen, doch heute merke ich deutlich das weniger drin ist, zumindest habe ich kein gefühl mehr vom klos im hals

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Wie wäre es wenn du dir immer kleine Belohnungen für das nicht rauchen/dampfen gönnst? Z.B. Du gönnst dir immer nach 12 h deine Lieblimgsschokolade oder nach 3 Tagen gehst du mit deiner besten Freundin/Freund shoppen (Falls du ein Junge bist dann eher nicht aber ihr könntet ja auch ganz normal Einkaufen gehen z.B Süßigkeiten usw. Aber Jungs können ja auch shoppen z.B. eine bequeme Hose aber das ist natürlich ganz dir überlassen)
Versuch dir kleine Ziele zu setzten wo du anschließend einen Preis bekommst!
Und gib NIEMALS auf! Hol dir Verstärkung z.B. mit einem Freund das macht doch mehr Spaß!

Aber das ist nicht nur zum Nicht-Raucher werden, egal welches Ziel du hast, mach es mit kleinen Schritten und Motivation!
İch glaube an dich! 😙 Also go!!!

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Also ich bin auch Raucher. Jeder tut sich da etwas anders leichter umaufzuhören.
Mein Mann war auch leidenschaftlicher Raucher über 1 Schachtel am Tag.

Er nahm von heut auf morgen ne volle Schachtel warf sie in den Abfall, fertig. Das ist jetzt schon 4Jahre her und hat nie mehr geraucht.

Ich dagegen habe es drastisch reduziert. Es gibt so Situationen wo ich einfach ne Zigarette möchte. Nach dem Kaffee nach dem essen und am Feierabend.
Mir reicht ne Schachtel jetzt 4 Tage. Vorher nur 1 Tag.
Bei mir reicht ein ganz normaler Kaugummi aus.

Es wird bei mir jetzt automatisch immer weniger. Bin jetzt zu faul raus zu gehen, weils einfach zu kalt wird.

Das einzige wo ich echt bamml hab, ist das ich zunehmen tu :-(

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Ich rauchte fast vierzig Jahre lang 20-25 Zigaretten täglich.

Seit Mai 2015 dampfe ich nur noch. Anfangs mit 18 mg Nikotin, bin dann aber schnell auf 12 mg zurückgegangen. Jetzt dampfe ich seit etwa einem Jahr noch 6 mg.

Ich habe nur einmal etwa zwei Wochen nach dem Umstieg Lust auf eine Kippe gehabt, bin aber standhaft geblieben. Seitdem nie mehr Schmacht nach Tabak gehabt.

Erhöhe einfach mal den Nikotingehalt deines Liquids. Der Kopf muss aber auch bereit für den Umstieg sein.

Ich für mich hätte nie gedacht, dass das so einfach gehen würde.

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Ich könnte dir empfehlen es mal (wie denn auch sonst heut zu Tage) mit einer App als Hilfe das Rauchen aufzuhören.

Ich habe auch schon versucht auf eine e-Zigarette um zu steigen und den Nikotingehalt immer weiter zu reduzieren aber das hat absolut nicht geklappt.
Stattdessen hatte ich mit einer App die als Hilfe zum aufhören dienen soll mehr Erfolg.
Diese App zeigt dir täglich was sich verändert -ab dem Tag an dem du aufhörst.
Zb. Wie viel Geld du in der Zwischenzeit schon gespart hast oder wie dein Körper sich erholt hat

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Kommentar von Endoros
03.11.2016, 08:56

Wie heißt diese app?

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Kommentar von horizonld97
03.11.2016, 11:12

hab gerade nach geschaut, ich weiß nicht mehr genau welche es war, scheinen alle ziemlich ähnlich zu sein. würde "rauchfrei " oder ähnliches eingeben

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ich habe es auch mit dampfen versucht, allerdings hat bei mir der umstieg nicht geklappt, ich habe genauso nur ans direkte ganz aufhören gedacht, wenn ich gedampft habe, statt dass mich das dampfen ausgefüllt hätte.

bin wieder zu tabakzigaretten umgestiegen und wenn ich es mal schaffe, versuche ich den direkten weg aufzuhören, also e-zigarette kommt für mich nicht mehr in frage.

ich habe übrigens im dampferladen gesagt bekommen vom inhaber, dass man anfangs mit 18 mg nikotin liquid dampfen sollte, wenn man von zigaretten auf e-zigarette umsteigt.

so mancher dampfer schafft es, das nikotin nach und nach runter zu drosseln und dann irgendwann ganz ohne nikotin zu dampfen, bis man es gar nicht mehr braucht.

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... warte einfach, bis das Hirn so weit ist. Dann geht das binnen Minuten und beim Kaffee/Tee funktioniert das bestimmt schon, sonst kleckert ja die Bluse immer voll und wie sieht das aus?

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Hallo, obwohl ich auch Recht jung angefangen habe zu rauchen, musste ich in meiner Schwangerschaft aufhören denn meinem Kind wollte ich sowas nicht antun.
Ich war kettenraucherin hab am Tag fast 1 2 Schachteln Zigaretten geraucht.
Heute nach fast einem Jahr kann ich sagen, das es dass Beste ist was ich für mich getan habe. Man fuhlt sich frei, stolz, unabhängig und launisch ist man auch nicht wie wenn man ein Raucher ist.
Ich kann nur sagen ZIEH ES DURCH und fange nie wieder an egal wie schwer es sein mag.
Kaue Kaugummis lenke dich genügend ab und habe keine Zigaretten in deiner Nähe!
Ich wünsche dir viel Glück auf dem Wege.
PS: es wird nicht nur sie Sucht bekämpft sondern man bekommt mehr Selbstbewusstsein :-)

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