Mit dem LKW rückwärts fahren ohne Einweiser

10 Antworten

Tatsachenbericht: Ich wartete mit meinem 3-Achs Sattelzug auf der rechten Straßenseite, bis sich der Verkehr auf der öffentlichen Straße nach einer Ampelgrünphase gelegt hatte und befuhr dann die Mitte der Straße und stand dort kerzengerade. Der Verkehr vor mir hatte angehalten und über die Rückfahrkammera konnte ich feststellen, dass der rückwärtige Verkehr ebenfalls angehalten hatte. Eine Prüfung der Außenspiegel ergab weder Perspnen, noch Fahrzeuge im Gefahrenbereich, was mich veranlasste rückwärts anzurollen. Da ich nach links auf das Grundstück "knicken" musste. überprüfte ich abermals den Frontspiegel wegen dem Spiel des Führerhauses und den linken Außenspiegel, wegen des Knickwinkels. Da ich in Rollrichtung über einen Bürgersteig musste, galt nun meine Aufmerksamkeit kurz der Rückfahrkamera als das knirschende Geräusch auftrat. Das Fahrzeug, das zunächst hinter mir angehalten hatte muss angefahren sein, als es aufgrund des Knickwinkels aus dem Kamarasichtfeld verschwand und befand sich nun in ca 10 cm. Abstand zu einem rückwärtsfahrenden 40t mit Warnblinkanlage und Rückfahrlicht. Dort wurde es vom Koffer getroffen und massiv beschädigt. 2 Punkte und 200€ ergab der erste Bußgeldbescheid, weil man dort der Meinung ist, ich hätte meiner Sorgfaltspflicht nicht genügt und einen Einweiser benötigt. Ich argumentiere, dass Unfallursächlich nicht das Rangieren, sondern das Anfahren des Unfallgegners war. Ein Einweiser hätte die Situation ebenfalls nicht erkannt, da ich diesen ja sehen muss und die Bürgersteigquerung das vorstellbare Risiko war.

Es ist nicht verboten rückwärts ohne Einweiser zu fahren.

Dem Fahrer kommt dann aber eine erhöhte Sorgfaltspflicht zu und kommt es zu einem Unfall dann trägt er in den meisten Fällen zu 100% die Schuld.

Im Übrigen betrifft das nicht nur LKW-Fahrer sondern alle Fahrzeuglenker!


Die StVO sagt darüber folgendes aus:

§ 9 Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren

(5) Beim Abbiegen in ein Grundstück, beim Wenden und beim Rückwärtsfahren muß sich der Fahrzeugführer darüber hinaus so verhalten, daß eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls hat er sich einweisen zu lassen.


http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/__9.html


 

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Wobei man ja bedenken muss, dass ein PKW um einiges übersichtlicher ist als ein LKW oder sonstige größere Fahrzeuge.

Beim Krankentaxi dürfen wir offiziell auch nicht ohne Einweiser rückwärts fahren.

Aber warum würde ich in der Fahrschule durchfallen, wenn ich den Fahrlehrer nicht rausschicke, wenn es denn nicht verboten ist?

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@francis1505

In der StVO ist das nur so geregelt wie ich es zitiert habe.

Da steht nichts von einem Verbot, anderslautende Regelungen sind dann betriebsintern o.ä. Der Gesetzgeber fordert keinen Einweiser.

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Crack: DH!

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zwar schon ein Jahr alt, aber ein paar Sachen dürfen so nicht einfach im Raum stehen bleiben. 1.) Ich bin Fahrlehrer 2.) Wer in einer Prüfung rückwärts fährt, ohne mit den eigenen Augen nach hinten zu schauen, der fliegt durch. Spiegel reichen nicht aus. Bei Bus und LKW kann dies nur mit dem "Aufpasser" erfolgen, sonst durch umdrehen. Mit LKWs ist es sehr wohl verboten alleine ohne Absicherung rückwärts zu fahren. Dies ist die gängige Rechtsprechung. Der zitierte Paragraf 9 gilt übrigens nur für den fließenden Verkehr, nicht für den ruhenden, zu dem das Einparken gehört. Es ist aber nicht unüblich, dass die StVO erst durch die Rechtsprechung Verhaltensvorschriften erfährt; der "Schulterblick" steht auch nicht in der StVO, ist trotzdem Vorschrift. Auch Sicherabsstände sind nicht inhaltlich vorgegeben (i.S. von Meterzahlen) 3.) Das StGesetz und die StV= gelten sehr wohl auf Privatgrundstücken; das sind keine eigenständigen Königreiche ;) - nur wenn ein gelände abgeriegelt wurde (Tor, Schranke, Pförtner), dann spricht man von nichtöffentlichen Flächen. Es soll aber niemand auf die Idee kommen den Begriff "öffentlich" mit "staatlich" zu verwechseln, auch Privatflächen sind zuerst einmal und auch meistens öffentlich.

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