Mit dem Android Smartphone und dem Raspberry Pi Funksteckdosen steuern

3 Antworten

Ich habe mir bei Pearl super billige Funksteckdosen von "revolt" gekauft. (USB-Sender ca. 3 Euro, Funksteckdosen ca. 5 Euro)

Die hatten zwar nur eine grottige MFC-Windows Steuersoftware aus China dabei, aber das war mir von vornherein klar.

Ich habe dann den USB-Traffic mitgesnifft, und die Daten analysiert, die das grottige China-Programm zum USB-Sender schickt (Lernen, Einschalten und Auschalten für jeden einzelnen Kanal, und auch für alle zusammen)

Das "Protokoll" ist super einfach aufgebaut, und besteht nur aus statischen 8 Bytes!

Normalerweise kann ein einziger USB-Sender (unter Windows) nur 4 Steckdosen steuern, aber mit meinem selbst geschriebenen Windows-Treiber kann ich (theoretisch) mehr als 200000 Funksteckdosen ansteuern. :)

Ich habe dieses Projekt angefangen, weil alle vorhandenen Lösungen sauteurere Funksteckdosen von anderen Herstellern voraussetzen, und die "revolt" Dinger mit Abstand das billigste waren, was ich finden konnte. Zudem ist die Qualität (hab sie mal aufgeschraubt) überraschend sehr gut! (Zumindest dickere Leiter und schönere Lötstellen als die teueren Conrad-Dinger!)

Das habe ich vor 2 Monaten gemacht, weiß aber nicht, ob inzwischen jemand anderes auch schon einen revolt-Treiber für die revolt-Dinger gehackt hat. (habs auf dem Pi 2+ mit diversen Distros getestet, und aufm Desktop mit Ubuntu, Debian, Fedora, und auch FreeBSD)

Falls es da interesse an diesem Projekt gibt, könnte ich ja mal den Quelltext auf Github oder so veröffentlichen. Aber irgendwie gibts da vermutlich sowieso keine Nachfrage. :)

Meine ursprüngliche Intention war es, ein XFD (Extreme Feedback Device) möglichst schlicht und einfach aufzubauen, um mir verschiedene Software-Events auch physisch anzeigen zu lassen. (z. B. leuchtet eine rote Lampe, wenn sich jemand auf meinem Server einloggt, usw.)

Vielen Dank für deine Antwort! Es klingt sehr interessant. Jedoch werde ich nicht mehr als 4 Funktsteckdosen brauchen und werde einfach einen 433 MHZ Sendern an den GPIO Pins am Raspberry Pi anbringen und per Raspi SSH zum Pi per Knopfdruck Befehle per SSH an den Raspberry Pi senden. Gibt es da eigenlich eine elegantere Lösung? Bei Raspi SSH ist das GUI nur leicht hässlich... :D

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@TimHe

Bei mir ist es so:

  • USB-Sender an PI stecken
  • "refust 3 on" über ssh ausführen
  • Funksteckdose Nummer 3 ist eingeschaltet

Ich weiß jetzt nicht, ob es noch einfacher geht. :)

Ursprünglich hatte ich eigentlich auch vor, mit den GPIO Pins rumzufummeln, bin dann aber zufällig auf den USB-Sender von Pearl gestoßen, was mir dann auch "sauberer" erschien.

Trotzdem viel Spaß mit deinem Projekt, und lass dich vom hässlichen Pi-SSH nicht abschrecken! :)

PS: Den Zugriff kann man natürlich auch über einen Mini-HTTP-Server steuern ... das ist dann mit Python vielleicht ein 10-Zeiler. Falls du mit dem Smartphone drauf zugreifen möchtest wäre das dann vielleicht auch noch eine Lösung! :)

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@TeeTier

Vielen Dank :) Leider finde ich das REVOLT Produkt nicht mehr :/ Wenn ich es mit Mini-HTTP machen würde, müsste ich jeweils den Browser öffnen, oder? :) Am liebsten wäre mir ein App mit einer schönen GUI, aber das bekomme ich wahrscheinlich nicht, da ich noch keine Programmiersprache beherrsche :D

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@TimHe

Naja, ohne Programmierkenntnisse ist das dann natürlich schwierig. Wobei so eine App auch keine große Sache ist.

Hier sind übrigens die Funksteckdosen, die ich benutze, im Set mit USB-Sender:

http://www.pearl.de/a-PX1675-3101.shtml

Kostet allerdings alles zusammen fast 4 Euro mehr, als von mir angegeben. Aber zwei Funksteckdosen + USB-Sender sind für den Preis relativ günstig, finde ich. :)

Naja, trotzdem viel Erfolg mit deiner Lösung über GPIO! Wirste schon irgendwie hinbekommen! :)

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guck nal azf youtube. bei dem kanal "semper video" findest du was dazu!

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