Mit 850 € pro Monat eigene Wohnung?

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14 Antworten

Zu einer Kaltmiete von 250 € (1. Zimmer App. z. B:) kommen noch die Betriebskosten in Höhe von ca. 100 € monatlich. Macht zusammen 350 €. Die Wohnkosten sollten 1 Drittel des Einkommens möglichst nicht überschreiten. Nach dieser Rechnung wäre ein Einkommen von 1050 € das MInimum. Es würden also 200 € fehlen.

Natürlich kann man sich sehr einschränken, aber man wird bald feststellen, dass es einfach sehr sehr klemmt.

Das Problem fängt aber schon früher an: Rechne mit mindestens 2 Monatsmieten Kaution = € 500,-. Dann brauchst Du eine MIndestausstattung an Einrichtung und Geräten. Hier geht viel gebraucht über ebay-Kleinanzeigen und quoka. Aber auch das muss bezahlt werden und Du brauchst mindestens eine weitere Person, die Dir hilft. 1000 € sind da sehr schnell aufgebraucht. Das wäre also das Startkapital praktisch noch bevor Du die erste Miete bezahlt hast.

Schließlich wird Dir kein Vermieter eine Wohnung vermieten, wenn Dein Einkommen so knapp ist und Deine Eltern nicht mit in den Mietvertrag gehen oder für Dich bürgen. Vielleicht bürgt auch die Oma. Aber ohne solche Sicherheiten hast Du nur dort eine Chance, wo Wohnungen in großer Zahl leer stehen. Bloß, wo soll das sein?

Jetzt würde mich aber trotzdem interessieren ob das überhaupt möglich wäre. Ich rechne dabei mit einer Kaltmiete von 200-250 €. Jetzt kommen natürlich noch Heizung,Strom und Wasser oben drauf. Dann habe ich noch an Kabel, Telefon/Internet und Essen gedacht. Kurz gefragt: Kommt man mit 850 € aus?

Das geht so gerade.

Jemand der Hartz IV bezieht hat weniger zur Verfügung.

Daher wird das schon gehen.

MfG

johnny

Warum,

arbeite einfach mehr dann hast du mehr Geld! Eine Kaltmiete von 200-250€ könnte irgendwo in Meck-Vorp oder Brandenburg möglich sein. Im Westen bekommst du dafür kein WG Zimmer. Da ist alles unter 400€ kalt utopisch oder unbewohnbar.

Ab einem Einkommen von etwa 700 Euro gibt es auch keinen Unterhaltsanspruch an die Eltern mehr und vergiss bitte nicht deine Oma ist "leider" auch schon älter.

Kommt darauf an wo du wohnst.. Eine Miete von 200-250 ist eigentlich sehr unrealistisch, selbst für ein Kellerabteil ^^'''

Könnte klappen.......aber Extras, wie z.B. ein Auto oder sparen ist da wohl eher weniger drin......

Aber es kommt natürlich darauf an, wie Du Dein Leben gestalten willst....kochst Du selbst, gehst Du viel weg ????

ich habe einen Mieter, der von Hartz4 lebt. Er bekommt vom Amt die Warm-Miete und ca.350€ zum Leben. Er hat keine weiteren Einkünfte und raucht sogar. Ja es geht, wenn man die Ansprüche senkt.

Vergiss es.

Für eine angenehm große Wohnung und einen angenehmen lebensstandard braucht man 1000€ Netto.

500€ für die miete, wasser, strom, Heizung, Telefon, internet, GEZ (oder wie auch immer das jetzt heißt) Müllgebühren, Versicherung (Haftpflicht, etc.)

dann kannst du gut mit 250€ allein für Lebensmittel einplanen, wenn du wert auf gesunde ernährung legst. (50 Euro die woche sind nicht gerade viel, Grünzeug ist teurer als Nutella und Fertigpizzen ^^)

Bleiben 250€ rest. Die gehen in der Regel für Fahrkosten oder Auto drauf.

Zum sparen oder für größere Anschaffungen wird da kaum was übrig bleiben.

Drück lieber 200€ an Hotel Mama ab, bis du mit Ausbildung fertig bist und nen Job hast, mit dem du über 1000€ Netto verdienst.

Nur komisch, das Personen die Hartz IV beziehen mit weniger Geld auskommen müssen und das auch geht.

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@johnnymcmuff

Ich hab auch zwei Jahre von Harz 4 Gelebt.

350 € sind ziemlich wenig wenn man davon einen wirklich guten Lebenstandart halten will.

Addiert man dazu noch die Gelder von der Miete und die Sonstigen Kosten ist man ganz schnell auch auf 800-900€

deswegen sag ich ja. Mehr als 1000€ und ausziehen lohnt sich.

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Das kommt stark darauf an, in welcher Stadt du wohnen willst... In manchen Städten findet man für 300€ warm schöne Wohnungen in Zentrumsnähe, dort kommst du mit 850€ aus. In anderen Städten muss man 600€ für eine Bruchbude in einem Vorort zahlen, da wirst du es auf Dauer kaum schaffen, mit dem Geld auszukommen.

Du vergißt in deiner Rechnung noch die Krankenkasse und aufs Jahr gesehen die private Haftpflichtversicherung.

Auch ggf. noch Zahlungen in andere Sozialkassen.

Also man kann je nach Gegend mit 850 Euro im Monat zwar auskommen, große Sprünge sind damit aber nicht drin.

Der Spruch mit den Füßen unter meinen Tisch ist schon so alt wie die Bevölkerung.Nun backe mal kleinere Brötchen,und bleibe noch bei den Eltern wohnen.Mach das noch 2 Jahre ,dann hast Du eine Übersicht was geht ,und was nicht.

vielleicht irgendwo im Erzgebirge aber nicht in München oder einer anderen Großstadt - in München oder Heidelberg bekommst Du dafür nicht einmal einen Platz unter einer Brücke.

Ich wohne nicht in Heidelberg und München, aber bei uns sind die Mieten inzwischen auch sehr gestiegen.

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wenn deine ansprüche gering sind, dann geht das (miete nicht über 350 €)

naja vielleicht aber wäre kein schönes leben....

Ja geht. Wenn du sparsam lebst. In etwa so als hättest du Hartz 4.

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