mit 57 kündigung bekommen

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6 Antworten

Es wurde also offensichtlich eine Sozialauswahl getroffen. Wer näher an der rente ist, kann den Arbeitsplatzverlust besser verkraften. Kündigungsschutzklage verläuft in dem Fall ins Leere, wenn die Firma liquidiert wurde.

Ich finde es ganz erstaunlich, dass Du aus einer 5 Zeilenfrage den Ausgang einer Kündigungsschutzklage erkennen kannst.

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Insolvenz ist nicht gleich Insolvenz. Es kommt auf die Umstände und das verbliebene Vermögen kann. Normalerweise kommt eine Insolvenz nicht aus heiterem Himmel. Was hat die Belegschaft, was haben Betriebsrat und Gewerkschaft vorher unternommen, um die Arbeitsplätze zu sichern oder zumindest einen Sozialplan auszuhandeln?

Die meisten Arbeitnehmer dürften bei der Sicherung ihrer Rechte überfordert sein, weshalb sie ihne Beistand (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht) nicht auskommen. Auch reicht die Durchsetzung des Rechts auf Abfindung noch lange nicht, um eine Abfindung zu erhalten (siehe z. B. www.abfindunginfo.de/insolvenz-des-arbeitgebers-was-wird-mit-der-abfindung). Man sollte also seine Erwartungen nicht zu hoch stecken, das da noch was zu holen ist, aber auch nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Nur wer aufgibt hat schon verloren - siehe auch die Beispiele im Abfindungsblog.

Zum ersten Teil der Antwort (Abfindung trotz Insolvenz) siehe z.B. abfindunginfo.blogspot.de/2012/08/100000-eur-abfindung-fur-untreue.html

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hallo

Im Alter von 57 würde ich nicht ohne weitere Beratung meinen Arbeitsplatz hergeben wollen.

Es ist zwar verständlich, dass ein Betrieb mit Massenentlassung (?) nicht nur die jungen Leute auf die Srasse setzen kann. Aber das sind dann meist Entscheidungen die von einem Fachmann sprich Rechtsanwalt genauer betrachtet werden sollten.

Hier spielen auch einige Randbedingungen noch eine Rolle. Du hast von Insolvenz gesprochen, gibt es einen Betriebsrat der einen Sozialplan aushandeln kann oder ausgehandelt hat?

Mit 41 Jahren Zugehörigkeit ist ja auch Deine Kündigungsfrist recht hoch, ein Insolvenzverwalter könnte allerdings auf kürzere Fristen zurückgreifen.

Lass Dich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten!

als erstes zur Agentur für Arbeit dann zu der zuständigen Gewerkschaft die sind auch dafür zuständig um deine weiteren Rechte zu vertreten und dann bleibt noch die Möglichkeit einen Anwalt für Arbeitsrecht einzuschalten!!! VIEL ERFOLG

zu der zuständigen Gewerkschaft die sind auch dafür zuständig um deine weiteren Rechte zu vertreten <

Dafür muss man aber Mitglied der Gewerkschaft sein.

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@lenzing42

In die Gewerkschaft kann man zwar auch dann noch eintreten. Die sind über solche "Solidaritätsbekundungen" aber nicht sonderlich begeistert.

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Da kann dir nur ein Rechtsanwalt mit dem Zusatz Arbeitsrecht helfen.

Womit denn? Sie in eine pleite gegangene Firma wieder einzuklagen?

Außerdem müssen sie den Rechtsanwalt dann auch noch selbst zahlen.

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Erstmal zur Arbeitsagentur.

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