Mit 32 aus der Bundeswehr geworfen?

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4 Antworten

Völliger Unsinn. Je nach Verwendung bzw. Laufbahn sind Soldaten (zumindest Berufssoldaten) bis weit in ihre 50er im Dienst.

Die Nummer mit den frühen Pensionierungen betrifft einige ganz wenige spezielle Verwendungen (z.B. Jet-Piloten), was in der breiten Öffentlichkeit zu dem leider unausrottbaren Gerücht führt, dass man "beim Bund ja schon mit 35 in Rente gehen und Pension kassieren kann". Diesem ist auch Deine Schwester aufgesessen.

Weder das eine noch das andere ist wahr - wer bei der Bw mit Mitte 30 ausscheidet, war nur Soldat auf Zeit und bekommt somit überhaupt keine Pension (jedenfalls nicht von der Bw), und wer als "normaler" Soldat Berufssoldat wird, geht im Schnitt auch erst mit Mitte 50.

Was allerdings stimmt: Die Chance, vom Zeitsoldaten zum Berufssoldaten zu werden, ist nicht besonders hoch - hier gibt es eine sehr strenge Bestenauslese.

Mit Deinem Realschulabschluss kannst Du die Feldwebellaufbahn einschlagen. Um Berufssoldat zu werden, müssen Deine Leistungen jedoch dauerhaft herausragend sein. Ansonsten kann es durchaus passieren, dass Du nach (meist) 12 Jahren ausscheidest. Da Du aber eine zivil verwertbare Ausbildung sowie Unterstützung beim Übergang ins zivile Berufsleben erhältst, geht es für die allermeisten Soldaten danach lückenlos und recht erfolgreich weiter.


Nun, man bekommt erstmal nur einen Zeitvertrag über 12 bzw. 13 Jahre.

Nur die besten werden dann auf Antrag zum Berufsoldaten übernommen und das sind nicht gerade viele. Man sollte also, wenn man sich bewirbt, durchaus damit rechnen, nach dieser Zeit zu gehen und dann in der freien Wirtschaft weiter zu arbeiten.

Nein dass stimmt nicht in der Regel gehen sie mit 52 in Rente oder Pension.

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