Mit 30 in die PKV wechseln, zu spät?

9 Antworten

Zu spät zum Wechseln ist das bestimmt nicht aber ob Du in einigen Jahren damit "glücklich" bist?

Falls Du nicht eine sehr gute Rente bekommst und/oder Deine private Altersvorsorge gut ist, wirst Du es nach dem Arbeitsleben evtl. bereuen, in der PKV zu sein.

Mein Bruder hat in Deinem Alter auch in die PKV gewechselt. Mit Mitte 40 wurde er schwer krank. Er hat sich dann zum Glück wieder erholt und konnte seinen Job weiter ausüben, allerdings hat er sich dann mal überlegt und sich "schlau gemacht", was ihn die PKV später mal kosten würde, wenn er im Ruhestand ist.

Er hat dann mit Einverständnis seines Vorgesetzten ein Jahr lang Teilzeit gearbeitet, um wieder in die GKV wechseln zu können und ist froh, dass das geklappt hat.

Im schlimmsten Fall den man nie erhofft wirst du in PKV drauf zahlen. GKV übernimmt auch hier. Zudem gibt es extrem Kostengünstige Aufwertung in der GKV um „bequemer“ behandelt zu werden. Sei es vom Oberarzt , zeitnaher Termin und so weiter. Bei 100k würde ich mir den Gedanken zur PKV nicht stellen. Wenn Familie noch geplant ist, erst recht nicht.

Sehe schon, sehr viele unsichere Variablen. Mir hat mal einer erzählt, dass man vor 55 wohl relativ problemlos wieder in die GKV wechseln kann.

0

Letzten Endes musst du eine Menge Sachen berücksichtigen. Am besten du gehst zu einem Versicherungsmakler der sich auf das Thema Personenversicherung, bzw. Krankenversicherung spezialisiert hat. Der kann dir alle Möglichkeiten durchrechnen und dann kommen deiner persönlichen Möglichkeiten und wünsche dazu. Zum Beispiel künftige Kinder.
Wenn du dich für eine private Krankenversicherung entscheidest solltest du auf jeden Fall ein Teil des ersparten Geldes auf die „hohe Kante" legen um eventuelle Beitragsanpassungen auszufinanzieren. Das ist wirklich ganz wichtig. Im schlimmsten Fall hast du dann ein Polster mit dem du diese Beiträge gegen finanzieren kannst, im besten Falle brauchst du das Geld nicht und kannst damit andere Sachen machen.
Aber ich würde dir auf jeden Fall einen richtigen Versicherungsmakler empfehlen der sich auskennt, nicht jemanden der nur seine Provision sieht und erst recht nicht einen Vertreter von irgendeiner Gesellschaft, denn die Unterschiede sind extrem groß.
Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Entscheidung und Entscheidungsfindung.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Mit 30 hast du noch mehr als genug Zeit Altersrückstellungen aufzubauen. Das Alter alleine ist keinesfalls ein Argument gegen die PKV.

Ob die PKV aber grundsätzlich zu dir passt, musst in einem ausführlichen Beratungsgespräch individuell ermittelt werden.

Immer dran denken den gegenüber der GKV gesparten Beitrag fürs Alter beiseite zu legen, in welcher Form auch immer.

Auch wenn ich es hätte können, habe ich den Wechsel in die PKV nicht vollzogen.

Grund dafür war, dass als Familie jeder einzeln versichert werden muss, oder die Frau in der GKV bleibt, um die Kinder zu versichern. So war es möglich, als Einzelzahler alle über die Familienversicherung zu versichern.

Ab einem bestimmten Alter hast Du nicht mehr die Möglichkeit, in die GKV zurück zu wechseln, und dann, wenn Du älter bist, ist die Wahrscheinlichkeit auch größer, dass Du die Krankenversicherung fordern wirst.

Die Beiträge der PKV werden natürlich auch entsprechend dem ,,Schadensverlauf" angepasst, und dann wird es teuer werden.

Woher ich das weiß:Hobby – Heilpflanzen
Die Beiträge der PKV werden natürlich auch entsprechend dem ,,Schadensverlauf" angepasst

Falls du damit meinst "Je öfter man selber zum Arzt geht umso höher wird die eigene Prämie", so ist das natürlich falsch. Einer der größten Irrtümer bezüglich der PKV.

0

Was möchtest Du wissen?