MIT 2,40 Promille Auto gefahren..!?

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8 Antworten

Als allererstes ist es hoffentlich eine heilsame Lehre, denn soviel Alkohol hat im Straßenverkehr absolut gar nichts verloren. Ich persönlich habe nichts gegen 1 oder 2 Bierchen wenn man danach noch heim fährt, aber in Deiner Liga ist das einfach nur unverantwortlich.

Ich bin sicher Du ziehst Deine Konsequenzen daraus. Zuerst einmal, wenn der Arbeitgeber kündigt hast Du keine Sperre zu befürchten. Auch nicht aus eigens verschuldeten Gründen. Du bist ja auch nicht alkoholisiert auf der Arbeit erschienen, aber Dein Führerschein dürfte Dir in wenigen Wochen wohl verloren gehen. Das ist insofern fatal, als daß Deine berufliche Zukunft als Ganzes in Gefahr ist: also wer Dich im Worst Case einer Kündigung wieder einstellt, wenn Du wegen Führerscheinverlust auch den Job verloren hast.

Es ist ein großes Risiko dies auch jetzt zu verschweigen, denn solltest Du in Ausübung Deiner Fahrtätigkeit keinen Führerschein bei einer Kontrolle vorlegen können, fangen die Probleme erst richtig an. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Bewältigung dieser Aufgabe.

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Kommentar von wewog
14.02.2016, 18:12

Zu der Aussage oben:

Wenn man als Berufskraftfahrer alkoholbedingt den Führerschein verliert, begeht man eine sogenannte "Pflichtverletzung", die zu einer fristlosen Kündigung führen kann. In diesem Fall gibt es vom Arbeitsamt eine 12-Wochen-Sperre beim ALG I.

Grundsätzlich würde ich aber bei so etwas immer Widerspruch einlegen und den Rechtsweg beschreiten - denn das passiert hier ja sowieso.

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Also wenn du mit 2,4 Promille angehalten worden bist, heißt das, dass du regelmäßig trinkst und vermutlich dann auch regelmäßig betrunken Auto fährst. Daher stellst du eine Gefahr für die Allgemeinheit dar und mußt zu recht deinen Führerschein für eine sehr lange Zeit abgeben. Wenn du Pech hast, wird auch eine Bewährungsstrafe auf dich zukommen. MPU so und so. Du solltest deinen Chef sofort anrufen, damit er einen neuen Fahrer einsetzen kann und keine Strafzahlung auf ihn zukommt. Wenn du Glück hast, kannst du vielleicht bei ihm im Lager arbeiten. Ansonsten wird wohl keine Sperre auf dich zukommen.

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Da kommt jetzt allerhand auf Dich zu. So schnell wirst Du den Führerschein nicht mehr zurückbekommen. Dein Aufwand wird trotzdem beträchtlich sein.

Du wirst Dich damit abfinden müssen, Dir einen neuen Job zu suchen.

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Deinen "Beruf" kannst du für alle Zeit vergessen ... (... tuen tun ... ;-((( )

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Kommentar von Dackodil
14.02.2016, 16:57

Das "tuen" war nun wirklich seine geringste Verfehlung.

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Tja, selbst schuld. Und zum Glück wurde niemand anderes dabei verletzt.

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Bist du aufgrund deiner Fahrweise angehalten worden,oder allgemeine Verkehrskontrolle?Wenn es das erste Mal war,kommst du vielleicht mit 12 Monate Sperre davon,und zwischen 30-40 Tagessätze.Der Idiotentest ist die größte Hürde.Solltest du dir da inzwischen eine Leberschwellung angesoffen haben,brauchst du garnicht erst hingehen.Da würde ich mich jetzt schon mit auseinandersetzen.Da kommt es auf das Gespräch mit dem Psychologen an.Der stellt hinterhältige Fragen und beobachtet dich dabei ganz genau.

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Kommentar von Barty1975
14.02.2016, 21:28

Allgemeine Verkehrskontrolle...Und zum zweiten mal Betrunken gefahren

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Wenn du mit 2,4 Promille noch imstande warst dein Auto zu entern, hast du meiner Meinung nach ein ernsthaftes Problem mit Alkohol.
Das schafft nur einer, der schon lange "trainiert".

Wie schon andere schrieben, sei froh, daß durch dein unverantwortliches Handeln niemand zu Schaden gekommen ist.
Betrachte es als Chance, dich mit deinem Alkoholproblem auseinander zu setzen. Ohne dieses Ereignis hättest du es selbst wohl kaum getan.

Was jetzt passiert, wird dein Leben umkrempeln. Schlimm.

Aber wie hätte es dein Leben umgekrempelt, wenn du heute morgen aufgewacht wärst und hättest ein oder mehrere Menschenleben auf dem Gewissen. Viel schlimmer.

Sei dankbar, daß das Schicksal sich mit einem Schuß vor den Bug begnügt hat.

Was du tun sollst?

Steh zu der Sch... die du gebaut hast und löffel die Suppe aus. Bleib sauber und ehrlich. So währt´s am längsten und so wirst du auf Dauer auch am besten schlafen.

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Junge, Junge. Klar, jetzt rumlamentieren bringt nix.

Ja, es stimmt, bei einer verhaltensbedingten Kündigung - das ist bei Dir der Fall - hast Du eine 12-Wochen-Sperre beim Arbeitslosengeld 1.

Das Bussgeld richtet sich wohl nach Deinem Einkommen, dem Richter würde ich aber dann natürlich die Situation schildern, vielleicht lässt er Gnade walten.

Was Du aber UNBEDINGT sofort tun solltest: Informiere den Chef!!! Der rechnet nämlich heute Abend mit Dir und der muss schleunigst einen Ersatzmann suchen. Mach bloß nicht den Fehler und fahr selber, das könnte Dir noch mehr Ärger einbringen!

Viel Erfolg!

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