Mit 24 Rosenkranz beten peinlich oder sinnlos?

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26 Antworten

Dass du 24 Jahre alt bist und betest, bedarf wohl keiner Rechtfertigung und Begutachtung durch andere. Manche Menschen beten seit Kindheitstagen bis ins Alter hinein und es hat ihnen nicht geschadet, wie ich zumindest bei mir feststelle. Grund dafür ist die Beziehung zu Gott, die ohne Gebet nicht möglich ist. Glaube bleibt immer ein Weg. Solange wir leben, sind wir unterwegs. Alles, was an uns herantritt durch Informationen, durch das Geschehen und alles, was sich einem an Lebenserfahrung auftut, ist der Glaubensweg einerseits mühsam, andererseits sieht man aber auch, dass er eine Bergbesteigung ist und dass man gerade auf diese Weise auch näher an den Herrn herankommt.

Es wundert mich bei deiner erklärten ehemaligen Gläubigkeit, dass du bisher als Katholikin nicht gewusst hast, dass in unserer Kirche Maria nicht angebetet wird.  Bisher wird das nur von Andersgläubigen gerne unterstellt. Gerade im Rosenkranzgebet beten wir ja "Bitte für uns ....." und jemanden um Fürbitte anrufen, ist keine Anbetung. So geschieht es auch an den großen Wallfahrtsorten. Das gilt auch für die Heiligenverehrung, die schon die ersten Christen gepflegt haben, nachdem es die ersten Märtyrer gab. Auch Andersgläubige bitten oft Menschen, ihrer im Gebet zu gedenken. Katholiken tun dies darüber hinaus noch bei denen, die bereits im Himmel sind und deren Gebet man auf Grund ihres heiligen Lebens besondere Fürbittkraft beimisst.

Der Rosenkranz hat sich aus der Bertrachtung der Heiligen Schrift ergeben. Sowohl  die Geheimnisse stammen allesamt aus der Bibel, auch die „Hintergrund"-gebete (Vater unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater...) sind biblischen Ursprungs, lediglich durch Zusätze der Christen ergänzt. Man betrachtet während des Betens das Leben Jesu (sozusagen durch die Augen Mariens). Beschäftige dich mal mit den Wallflahrtsorten Lourdes und Fatima und welche Bedeutung der Rosenkranz da hat.  http://www.fatima.santuario-fatima.pt/de/home

Was deine Frage zur Bibelfälschung und den Islam angeht:

Der Islam entstand 500 Jahre nach Christus und widerspricht der Lehre des Christentums. Die Offenbarung ist mit der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus abgeschlossen. Um ihre Irrlehre zu rechtfertigen, wird konstant behauptet (natürliche ohne Beweise), Christen hätten die Bibel verfälscht und die Stellen vom Propheten Mohammed entfernt. Im Koran wird Jesus als Prophet anerkannt, für Christen ist er wahrer Gott und Mensch.

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Lila14 07.10.2017, 11:27

Schön geschrieben, ganz meiner Meinung! ;-) ich kann @ nur raten sich daran zu halten!

Ich bin auch überzeugte Christin und kann die persönliche Verbindung zu Gott, unserem Vater, nur empfehlen! Sie trägt, tröstet und hebt!

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Hallo NewLifeUp,

wenn dir das Rosenkranzgebet jetzt in deiner Depression gut tut, dann bete den Rosenkranz!

Selbst wenn kein Gott existieren würde, der deine Gebete hört, würde das ja nichts daran ändern, dass dir das gut tut.

Maria wird im katholischen Glauben nicht angebetet, sondern angerufen. Anbetung gebührt nur Gott. Das ist ein Unterschied, der eigentlich bekannt sein dürfte. Leider behaupten manche Protestanten das immernoch, obwohl die Konfessionen doch eigentlich seit Jahrzehnten einen intensiven und freundschaftlichen Dialog führen. Da ist es schade, dass Jahrhunderte alte Polemik wiederholt wird.

Wie man Heilige verehren sollte, hängt davon ab, für welche christliche Konfession man sich entscheidet. Während Katholiken die Heiligen auch anrufen (wenn sie wollen), erlauben die protestantischen Bekenntnisse aus der Reformationszeit lediglich den Heiligen zu gedenken.

Wenn du gerade eine Depression hast, dann tu doch erstmal, was dir gut tut. Mit der Zeit kannst du dir ja weitere Gedanken machen, ob du als Christ leben möchtest, welche Konfession du persönlich am überzeugendsten findest und in welcher Kirche du dich am wohlsten fühlst.

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Hallo 

Du beantwortest deine Frage praktisch selbst. Wenn du betest merkst du, dass es dir besser geht, es tut dir richtig gut. Deshalb bete.

 Zu deinen Zweifeln möchte ich dir sagen, die Existenz Gottes lässt sich nicht beweisen, Seine Inexistenz aber genausowenig. Allerdings behaupte ich, dass sich Gottes Existenz erfahren lässt, wenn man es zulässt. Natürlich wird das von manchen Menschen als Hirngespinst abgetan. Ich erlaube mir aber, für mich, meine persönlichen Erfahrungen über die Meinung Dritter zustellen. Ich habe wie du lange Zeit ohne Beziehung zu Gott gelebt. Ich hatte viele offene Fragen zum Christentum, habe dann Gott komplett verleugnet, kam dann zum Arianismus, und bin jetzt nach dem ich die Bibel selber studiert habe Christ geworden. Ordne mich aber keiner Denomination zu.

Als solche würde ich dir nicht unbedingt den Rosenkranz als Gebet empfehlen. Ich bete hin und wieder den Christus-Rosenkranz, da ich aus eigener Erfahrung weiss, dass solche meditativen Gebete sehr beruhigend wirken.

Es gibt mittlerweile viele Freikirchen die gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt sind wie z.B. ICF, die sind ganz gewiss nicht bieder und altbacken. Mir persönlich ist das aber etwas zuviel. 

Ich empfehle dir zu beten und wenn möglich täglich in der Bibel zu lesen, übergib deine Sorgen und Fragen Gott, er wird dich leiten wenn du Ihn lässt. Hier noch ein Link zu einem Artikel, der dir vielleicht auch noch etwas weiterhilft.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/resilienz-schuetzt-der-glaube-vor-depression-12794604.html

Liebe Grüsse

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Das Gebet gehört zur Beziehung mit Gott dazu wie das Atemholen zum Leben.

Ich bin lutherischer Christ. Und ich darf dich beruhigen: "Bitte für uns" ist noch keine Anbetung.

Natürlich darf man in der Christenheit Geschwister im Glauben um Fürbitte bitten.

Problematisch ist nur, dass Maria quasi als Vorzimmerdame von Christus angegangen wird. Wir dürfen uns mit unsern Bitten an Christus direkt wenden.

Was  für dich das beten des Rosenkranzes ist, das ist für mich die Ordnung der Complet - das Nachtgebet der Kirche.

Ich liebe es die Texte in Gemeinschaft oder auch allein zu singen und es macht mich ganz ruhig und froh, wenn ich mich so in die Hände Gottes begebe.

Was populärwissenschaftliche Zweifel an der Bibel anbelangt: Es werden immer neue Bücher geschrieben... Gottes Wort - seine Zusage, dass er unser der uns liebende Vater sein will - bleibt.

In diesem Sinn: gesegnete Nachtruhe.

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Zu beten bedeutet letztlich nichts anderes, als besonders konzentriert über Gott und das, was die Bibel uns über ihn erzählt, nachzudenken.

Warum soll solches Nachdenken peinlich oder sinnlos sein?

Und wenn du dich danach besser fühlst, hat es ja sogar einen ganz praktischen Sinn. Warum also damit aufhören?

Soweit zu beten dir hilft, ist das Gebet ganz sicher die mit Abstand sinnvollste Medizin überhaupt. Du kannst glücklich sein, dass du auf sie ansprichst. 

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Beten hat immer auch meditativen Charakter. Es sollte dir so peinlich sein, wie du es zulässt, es als peinlich zu empfinden. MMn ist es gut, wenn es hilft, ohne anderen zu schaden, Punkt.
In deinem Fall ist das Gebet offensichtlich keine Einbahnstraße, sondern allein die Tätigkeit verhilft dir zu einem besseren Gemütszustand.

Als Erklärung kann ich mir vorstellen, dass du durch den vormals täglichen Rk mittlerweile unterbewusst auch deinen damals besseren Gesamtzustand bzw. das Gefühlsleben verbindest, und diese Gefühle jetzt wieder abrufst, wenn du die altbekannte, vertraute Tätigkeit verrichtest.
Ich würde mir das nicht von anderen schlechtreden lassen, immerhin ist dein RK-Gebet ja keine Vorführung zur Belustigung anderer Leute.

Vielleicht hast du ja eine KHG in deiner Nähe, da triffst du auf ebenso junge Leute, die aber mit diesen Formen des Glaubens durchaus etwas anfangen können. Eventuell kannst du dort noch andere Gebetsformen antreffen, die dir zusagen, wie das Taizé-Gebet oder das Stundengebet mit Psalmen und Hymnen.

Alles Gute auf jeden Fall.

PS: Eine Anmerkung möchte ich gern anbringen - beim Mariengruß handelt es sich ja um eine Anrufung + Bitte um Fürsprache bei Gott, also inhaltlich ganz was anderes wie z.B. das Vater Unser. Vergebung der Schuld und das ewige Leben erbitten wir ja nicht von Maria, oder den Heiligen. Lediglich darum, dass sie als herausragende Persönlichkeiten des Glaubens ein "gutes Wort" für uns einlegen.

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PaulPeter44 06.10.2017, 17:33

genau, daher ist es auch kein Anbeten und widerspricht nicht der Bibel

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Ganz spontan: beides.
Peinlich und sinnlos.

Depressive neigen zu sinnlosen Gedanken, gern in Spiralformation, und gern auch in einer Vorzugsrichtung, abwärts.

Wenn du aus all dem, was vor 3-4 Jahren anders war, ausgerechnet das Rosenkranzbeten als Grund sehen willst, kann dich keiner daran hindern.

So ein ganz klein bisschen habe ich auch den Verdacht, dass du bipolar bist.
Ich bin da kein Fachmann, und kann auch diese Form der Depression nicht wirklich verstehen oder gar nachvollziehen.
Ich habe nur den Verdacht, dass in den manischen Phasen ein Versuch stattfindet, sich durch Selbstanfeuerung ein sinnvolles Leben vorzugauklen.

Aber aus der Depresssion hilft auf Dauer nur eins, sich ein sinnvolles Leben aufzubauen.

Ob der Glauben da hilft, da habe ich meine Zweifel.

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Wenn das Beten dir hilft, dann mach es ruhig weiter. Ich finde, dann ergibt es auch keinen Sinn, die Religion ganz genau zu hinterfragen, darauf kommt es gar nicht an. Wenn es dir durch den Glauben besser geht, ist das doch schon die Daseinsberechtigung und der Sinn des Glaubens. Und peinlich muss dir das überhaupt nicht sein, eher im Gegenteil.

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Das ist weder peinlich noch sinnlos.

Auch wenn immer mehr Leute denken, das der Glaube an Gott Blödsinn ist, hilft es denen die daran glauben in vielen Fällen.

Du weißt selber das beten kein Allheilmittel ist. Nichts desto Trotz bringt es gerade in Situationen wie bei dir sehr viel.

Bei mir war es so, das ich nach der Konfirmation nie mehr in der Kirche oder gebetet habe. Bis, ja bis ich sehr schwer krank wurde. Da habe ich wieder angefangen zu beten. 

Die Krankheit selber hat das sicher nicht geheilt. 

Ich selber konnte jedoch sehr viel besser damit umgehen.

Deshalb, bete mit ruhigem Gewissen deinen Rosenkranz. Was andere dazu sagen, kann doch dir gleich sein. Wichtig ist, das es dir hilft.

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Alles, was wir tun, erzeugt ein Feetback. Selbstverständlich auch das Rosenkranzbeten. Insofern ist es auf keinen Fall sinnlos.

Du hast - wie viele sensible Menschen - unübersehbar ein Problem mit der Vergänglichkeit deiner Existenz. Den Gedanken daran müssen wir ein Leben lang verdrängen. Das tun wir auf unterschiedliche Art. Das Ave Maria zielt darauf ab. Es spricht subjektiv und objektiv die existenziellen Punkte des Lebens an: Zeugung, Geburt, Status, Tod, Angst, aber auch die Ausweglosigkeit. (Wegen der müssen wir ja das Problem verdrängen.)

Die ständige Widerholung ist gerichtet an einen Menschen, der diese Gefühle ja gekannt haben muss, und schon lange mit dem Tod überwunden hat. Dieser Mensch Maria ist zugleich stellvertretenden für eine Bezugsperson, die als individueller Inbegriff der Geborgenheit in unserer Persönlichkeit verankert ist: Der eigenen Mutter, der eigenen Frau, das eigene Kind.

Damit sich aber die Gedanken des Betenden nicht in einem Circulus vitiosus verheddern, ist in festen Abständen ein Paternoster geschaltet, das durch Einschub und Inhalt die Hierarchie in der Gemeinschaft der Heiligen richtig stellt, die nach altem christlichen Glauben im Himmel ist.

Das ganze ist eine Hilfe für Menschen in seelischer Not, deren Prinzip während vieler Jahrzehntausende davor vom grandios Anschaulichen zum abstrakt Gedanklichen sublimiert wurde.

Der Rosenkranz ist also wirksam, er  braucht deshalb niemandem peinlich zu sein - er ist es aber doch, und ich möchte anfügen: leider. Mir selbst war er auch peinlich. Wem aber nichts anderes bleibt, der sollte sich darum nicht scheren.

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Ob dir das Beten hilft, kannst nur du allein beurteilen. Wenn es dir hilft, dann praktiziere es ruhig weiter. Du brauchst dich deshalb vor niemandem zu rechtfertigen und du schadest auch niemand dadurch.

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Sinnlos. Der Rosenkranz-Kult entspringt dem Heidentum und ist von daher völlig abzulehnen. Oder hast du jemals in der Bibel gelesen, dass Jesus oder die Apostel "den Rosenkranz gebetet" haben? Und sollte ein Christ nicht eher ein Nachfolger Christi sein anstatt ein Befolger irgendwelcher heidnischer Bräuche?

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Glauben und Glaubenspraktiken (wie Rosenkranz) haben nichts mit jung oder alt, peinlich oder cool, modern oder altbacken oder sonstwelchen Klischees zu tun. Wer es mag, macht es. Wem es gut tut, ebenfalls. Wer nicht will, lässt es. Wem es nichts bringt, auch.

Peinlich und dumm ist nur, sich darüber zu echauffieren oder lustig zu machen.

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Du hast es richtig erkannt, das Ave Maria ist nicht mit der Bibel vereinbar, selbst wenn du das Gefühl haben solltest es hilft dir. Stattdessen kannst du ja wiederholt das Vaterunser beten.

Versuch es auch einfach mal offen mit Gott zu reden. Gott liebt ehrliche Herzen. Sag einfach in einem freien Gebet was du denkst und was du fühlst, bedanke dich dabei für Dinge die dich in der Welt erfreuen und schön sind.

Zusätzlich kannst du in der Bibel lesen, dir Predigten anhören und Lobpreismusik. Du wirst sehen wie Jesus in deinem Leben wirken wird.

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NewLifeUp 06.10.2017, 15:46

Aber wieso habe ich immer nach dem rk ein gutes Gefühl?

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Mondmayer 06.10.2017, 15:51
@NewLifeUp

Die Antwort darauf kann ich dir nicht geben, jede Äußerung dazu wäre nicht mehr als bloße Spekulation.

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PaulPeter44 06.10.2017, 17:31
@Mondmayer

das Ave Maria ist ein eigenes Gebet und kein Rosenkranz

man betet Maria nicht an, zumindest nicht standartmässig, vielleicht gibt es da Einzelfälle, aber der Rosenkarnz und auch das Ave Maria ist keine Anbeten einer Gottheit, die Maria genannt wird

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Mondmayer 07.10.2017, 00:30
@PaulPeter44

Ich weiß nicht was du mir erzählen willst? Wenn irgendwer Rosenkranz betet, dann betet er das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und mehrere Ave Maria in einer bestimmten Reihenfolge. An der Realität gibt es nichts zu besprechen, Rosenkranz bedeutet auch Ave Maria.

Weiterhin beginnt es schon damit, dass Maria nicht Omnipresent ist, möchtest du etwa was anderes behaupten?

Jesus ist dein Fürbitter beim Vater und ein Mensch bleibt ein Mensch, auch Maria hat Gottes Gnade durch Jesu blut erfahren. Es ist absurd irgend einen Menschen im Gebet anzurufen damit er für einen was macht, das ist Anbetung.

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Halbammi 06.10.2017, 17:34
Du hast es richtig erkannt, das Ave Maria ist nicht mit der Bibel
vereinbar, selbst wenn du das Gefühl haben solltest es hilft dir.

Vollkommener Unsinn. Natürlich ist das vereinbar. Man betet maria nicht an, sondern bittet um ihre Fürsprache und ihren Schutz.

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AngelaHoppe 07.10.2017, 00:00
@Halbammi

Bitte um Fürsprache kann ich nachvollziehen, ist gut biblisch und vollkommen richtig. Aber in wie fern kann Maria Schutz gewähren? Das ist meines Erachtens nach nichts, was ein Mensch - ob nun lebend oder bereits gestorben - gewähren kann. Christus schon, aber den dürfen wir auch direkt anreden.

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Gruenkohl28 06.10.2017, 23:47

Natürlich ist das Ave Maria mit der Bibel vereinbar. Es stammt aus der Bibel (Lukasevangelium).

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Mondmayer 07.10.2017, 00:35
@Gruenkohl28

Das was du ansprichst ist ein normales Gespräch. Das Ave Maria aus dem Katholizismus ist jedoch ein Gebet.

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Wurzelstock 07.10.2017, 21:38
@Mondmayer

Pardon, Mondmayer: Der sogenannte "englische Gruß" ist - weißgott! - kein normales Gespräch, sondern eine erfolgreiche Anmache! So kommt die Jungfrau zum Kinde!

Das Ave Maria wechselt die Perspektive des andächtigen Beters. Er übernimmt zunächst die Rolle des Botenengel Gabriels. Sodann kehrt er zurück zu sich selbst, indem er eine persönliche Attribuierung der Leibesfrucht Jesu einfügt: Freudenreich, trostreich, lichtreich, oder schmerzhaft. (es gibt im Grunde beliebig viele.)
Der Beter schließt mit einer allgemeinen Bitte um Zuwendung in seiner Not.

Diese Vielfalt und ihre beständige Wiederholung ist der autosuggestive Rahmen für die Meditation des Beters.

Ich weiß schon - es gibt andere, bessere, richtige, oder überhaupt keine Methoden, wenn sich jemand nicht mehr zu helfen weiß. Du brauchst nicht mehr ausdrücklich darauf hinzuweisen. Es wird auch keiner von Dir verlangen, den Rosenkranz zu beten, wenn Du für dich vorziehst, lieber ein paar Bier stattdessen zu trinken, oder dir ein paar Streicheleinheiten zu kaufen. Beides hat einen Wert. Aber dem Fragesteller geht es nun mal um den Rosenkranz. Den versuche ich hier zu erklären, und nicht, wie hilfreich etwas anderes sein kann.

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Hallo,

Ich bin eben 25 geworden. Ja manchmal kann es mir schwer fallen, den Glauben zu bekennen, oder öffentlich vor dem Essen zu beten.

Aber mal ehrlich, müssen wir uns vor Menschen fürchten? Müssen wir Verantwortung den Menschen gegenüber geben? Ist es nicht viel wichtiger, wie Gott von uns denkt und was er von uns hält? Das ist doch das, was wirklich zählt!

Wegen dem Rosenkranz. Gott gibt dir diese Zweifel, denn Jesus hat uns kein einziges Mal gelehrt so zu beten. Er zeigt uns wie wir beten sollen. Direkt zu Gott dürfen wir beten. (Matthäus 6, 9)
Wir brauchen für das Gebet keinerlei Hilfsmittel. Das wird Gott niemals gereichen.

Maria ist schon lange gestorben, sie war ein einfacher Mensch wie jeder andere hier. Jesus aber ist auferstanden, er lebt, denn Jesus ist Gott.

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Wenn es dir hilft dann solltest du es auch tun. Musst ja nicht jedem fremden mit deinem Kranz unter der Nase fuchteln.

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Warum betest du nicht direkt zu Jesus? Er ist der Weg zu Gott, er ist dein Licht in der Dunkelheit. Er kann dir helfen, damit es dir dauerhaft besser geht. Jesus verändert Leben - auch heute noch.


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Ich selber war damals überhaupt nicht gläubig (Katholik), heute aber bin ich es zumindest teilweise.
Ich glaube an Gott, bin aber bei weitem kein Fundamentalist.Ob es also richtig ist, den Rosenkranz zu beten oder nicht, weiß ich nicht, aber wenn du für dich und deinen Gott betest, dann ist es völlig egal, wie du betest. Und wenn du Maria dankst, dafür dass sie als Werkzeug Christi ausgetragen hat, so ist das in meinen Augen auch vollkommen ok, denn du betest sie ja nicht als deinen Gott an.

Beten ist OUT ?
Naja, viele finden beten Peinlich und machen es nicht mehr.
Das liegt vermutlich an der Erziehung und das Glaube heute eher Negativ gesehen wird.

Aber es gibt auch viele Jugendliche, denen es egal ist Peinlich zu sein und sie beten trotzdem.

Lass dir von anderen nicht vorschreiben, wie du dein Leben und deinen glauben zu leben hast.

Wenn es dir mit dem Beten besser geht, dann tu es so oft und so lange, wie du willst.

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Ich bete auch und beten kann gut tun!

In der Öffentlichkeit sprechen viele Menschen nicht viel über Religion oder beten. Dennoch sind die Mehrheit der Deutschen Mitglied einer Kirche.

Auch in der Bibel steht etwas zum Beten. Du kannst Matthäus 6, 5- 15 lesen.

Falls es Dich interessiert:
Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was
mich vom Christentum überzeugt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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NewLifeUp 06.10.2017, 15:52

Okay und was denkst du zu solchen Fragen wie zb, dass der Rosenkranz erfunden ist oder gar die Bibel gefälscht ist oder noch besser : der Islam die jüngste Religion ist und als vervollständigung der Bibel? Solche fragen stelle ich mir dauernd...

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comhb3mpqy 06.10.2017, 16:05
@NewLifeUp

zum Rosenkranz kann ich nicht so viel sagen, ich bin nicht katholisch. Du kannst Dir ja einmal die Bibelstelle durchlesen.

Funde zeigen sogar, dass die Bibel gut überliefert wurde. Du kannst Dich im Internet über die "Jesajarolle" informieren.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen.

Mehr Gründe, um an das Christentum zu glauben, findest Du, wenn Du auf mein Profil gehst. Wenn Du das nicht möchtest, dann kannst Du mich hier fragen.

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Wurzelstock 07.10.2017, 22:51
@NewLifeUp

NewLive - selbstverständlich ist der Rosenkranz erfunden!

Die Bibel kann nicht gefälscht sein! Sie ist eine Sammlung von mehreren Dutzend Bücher und Briefen, die von verschiedenen Verfassern zu verschiedenen Zeiten geschrieben wurden. Das ist eine Tatsache, die sich durch die bloße Existenz dieser Schriften beweist. Alles andere ist strittig - sowohl die Inspiration, als auch der ursprüngliche Text, und was es sonst noch gibt.

Ob diese Texte, oder ein Teil von ihnen, eine Glaubensgrundlage für den einzelnen Menschen ist, muss jeder einzelne für sich selbst entscheiden. Dabei ist es wiederum eine individuelle Sache, wie dieser Glaube dann aussieht. Er kann denkbar verschieden sein. Das ist nicht anders zu erwarten bei so vielen Autoren, die alle nur eins gemeinsam haben: Den Gott, den sie als existent voraussetzen. Das sollte man wissen: Die Bibel ist kein Nachweis für die Existenz des Gottes der Autoren.

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HalloNewLifeUp!

Ich kann dir nur raten, dich an Ihn zu wenden!

Die Depressionen können durchaus ein Mittel sein, das Gott einsetzt, um dich zu Ihm zurückzuführen! Ich lese die Bücher Der Gottmensch, die sozusagen meine Schienen sind, damit ich nicht entgleise.. vielleicht interessiert es dich ja auch..? Oder der Rosenkranz stellt für dich "die Schienen" dar?

Alles Gute! Vertraue auf Ihn, denn Er ist das Ziel!

LG Lila14

PS: Ich rate dir sonst noch die Tipps von @Raubkatze45 :-)

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