Mit 20 eine neue Sportart Anfang?

7 Antworten

Hallo

Zu alt zu jung zu schwer zu leicht ist man nie für sport. Meiner Meinung einfach anfangen und probieren man kann in jedem Verein normalerweise Schnuppertraining absolvieren.

Wichtig ist finde den Sport den dir am meisten Spaß macht. Ich bin Kickboxer und bei mir im Verein trainieren 20 jährige mädchen mit 50kg und auch 50 jährige mit über 100kg. Das spielt überhaupt keine Rolle.
Es gibt ja auch Leistungsstufen Neulinge trainieren nicht gleich mit Vollprofis sonderen da werden auch grüpchen gebildet wo Leicht- und Schwergewichte und Anfänger und Profis etwas getrennt werden.

Bei einem guten Verein wird dein Trainer auch dich schauen und acht geben und dein Training auf so anpassten das ein Handycap oder eine Krankheit dich nicht daran hindert den Sport auszuführen. Wenn er das nicht tut, schnupper bei einem anderen Verein.

Aber wichtig ist das du was machst und das es dir Langfristig Spaß macht. Ich hab auch erst mit 22 Jahren angefangen und es war eine der besten Entscheidungen die ich in meinem Leben getroffen habe.

Also auf gehts Kopf hoch und Such dir gleich 2-3 Vereine aus wo du ein Probetraining absolvieren kannst. Wünsche dir viel Spaß und Gesundheit ;).

Gruß Michi K

Zu alt bist du selbstverständlich nicht!

Aber ich rate dir vorerst noch von Kickboxen ab. Das ist wohl das fordernste Training von allen aufgezählten Alternativen. Selbst sehr fitte Leute können da schon an den Rand eines Kreislaufkollapses gebracht werden.

Auch Turnen oder Cheerleading halte ich für dich noch für zu anstrengend, weil du schreibst, dass dir öfters noch schwindelig wird.

Das Einzige, von all deinen aufgezählten Sportarten, was ich dir momentan empfehlen kann, ist Karate. Das wird oft sehr langsam geübt und ohne Körperkontakt. Es schult sehr schön die Achtsamkeit und eigene Körperwahrnehmung. Es muss also weder Trainer noch Partner Angst haben, dich versehentlich zu überfordern oder dir weh zu tun.

Ich empfehle dir also ein kostenloses Probetraining beim Karate telefonisch anzufragen. Wenn du dort bist, schildere deine Situation, aber ich denke, du kannst da bedenkenlos gleich mitmachen. Sollte das Aufwärmtraining zu anstrengend für dich sein, kannst du ja zwischendurch kurz pausieren.

Dannach folgt das Techniktraining, welches du ganz sicher mitmachen kannst.

Du brauchst für das Karatetraining nicht vorher zu trainieren um fit zu werden. Das wirst du durch das Training direkt.

Selbstverständlich gibt es noch andere Sportarten oder Kampfkünste, die du ausüben kannst. Ich habe mich bei meiner Empfehlung nur auf deine Angaben gestützt.

Was du noch wissen solltest:

- Es gibt sehr viele verschiedene Karatestile, die alle unterschiedlich trainert werden. Shotokan ist z.B. ein sehr hartes Karate mit sehr tiefen Ständen. Beim Gojo Ryu geht es weicher zu (ähnlich Aikido oder Wing Chun). Gefällt dir also ein Karate-Training nicht, kann dir durchaus ein anderer Karatestil gefallen.

- Mit unter 50kg Körpergewicht und als Frau (1/3 weniger Muskelmasse als Männer) wirst du im realen Kampf niemals einen Mann Typ "Lowland-Gorilla" kämpferisch besiegen. Egal, mit welchem Stil -auch mit Akido nicht. Das ist leider die Realität. Du kannst froh sein, wenn du einen etwa gleichschweren Mann besiegen kannst. Aber ich denke, das ist für dich eher zweitrangig, da du ja neben Kampfkunst auch Cheerleading und Turnen als Möglichkeiten genannt hattest.

Laß dir nur keinen Quatsch erzählen, dass du durch das Training zu "Superwoman" wirst - unabhängig vom Stil. "Die Kraft des Gegners" nutzen übrigens viele KK-Stile, u.a. auch Gojo Ryu Karate und Wing Chun, und jeder davon will schwächeren Leuten eine Chance gegen stärkere Gegner geben, denn Angeifer greifen ja eher Schwächere an, nie Stärkere.

In den Kampfkunsttrainings, die ich besuchte, haben auch immer alle miteinander trainiert, also auch Anfänger mit Fortgeschrittenen. Das ist keine spezielle Eigenart von Aikido.

Hm..., mit 20 Jahren, 163 cm und 47 kg ist dein Strassenkampfgewicht als Frau nicht optimal.... :-) Da kann ich dir nur eine Kampfkunst empfehlen, bei welcher du Grösse, Gewicht und Geschlecht als strategischen Vorteil einsetzen kannst. Meine Empfehlung gilt Aikido.

Das zentrale strategische Moment beim Aikido liegt darin, dass man einen Angriff nicht zu blockieren versucht. Blockieren ist immer kräfteverzehrend und am Ende gewinnt der Stärkere. Da würdest Du mit unter 50 kg gegen einen Mann im Kaliber "Lowland-Gorilla mit Silberrücken" alt aussehen.
Ohne Blockieren wird der Schwung des Angriffs durch behendes Ausweichen beibehalten und dann die Bewegung nur noch geführt, bis in eine Festhaltetechnik oder in einen Wurf. Die Würfe haben schon ihre Wucht! Sollte man nicht unterschätzen! Also kurz gesagt: Je mehr Angriffs-Wucht, um so grösser der Bums...

Auch ist es strategisch nicht ungeschickt, wenn man kleiner ist. Dann arbeitet man unterhalb des Zentrums eines Angreifers und liegt für Würfe über die Hüfte günstiger, weil tiefer.

Das dauert zwar eine Weile, bis man das beherrscht. Aikido gehört zu den technisch anspruchsvollsten Kampfkünsten gerade deshalb, weil man diese Angriffsenergie zu führen lernen muss. Das bedingt eine gute taktile Wahrnehmung (in welche Richtung schiebt der Angreifer? Wo drückt er? Was ist sein Momentum und wie muss ich die optimale Technik ansetzen? - solche Dinge eben), Beweglichkeit und gute motorische Fertigkeiten ergeben sich daraus.
Aber keine Muskelkraft und kein Körpergewicht, wie es andere Kampfkünste mit ihren Gewichtsklassen kennen.

Auch wird im Aikido gemeinsam trainiert - Anfänger mit Fortgeschrittenen, Männlein mit Weiblein, Bewegungstalent und Bewegungsantitalent, Alt und Jung, dick und dünn... you name it...
Und... es ist absolut normal, wenn man sich anfangs fast überanstrengt und wenn man das Ende seiner Kräfte erreicht hat, eben einen Moment am Rand der Mattenfläche wieder zu Atem kommen muss. Da hat jeder reife Aikidoka Verständnis dafür, was meiner persönlichen Erfahrung nach in anderen Kampfkünsten nicht immer der Fall ist.

Ich kann dir nur empfehlen, dir Aikido in der Nähe mal anzusehen und zu einem Probetraining zu gehen oder einen Einführungskurs zu belegen. Dann findest du selber direkt heraus, ob es dir liegt. Wenn die Sache Spass macht, kommt es gut!

https://www.youtube.com/watch?v=kD_6jCitapc&t=227s

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ich danke dir für deine super Aussage und ich habe natürlich schon einmal geguckt was es hier so in der Nähe gibt und in dem Verein hier in der nähe, gibt es auch Aikido Als Angebot. Das würde ich dann mal ausprobieren :-D

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