Mit 19 zu Sozialstunden verurteilt- ist es in 7 Jahren noch relevant für die Bewerbung?

4 Antworten

Kommt drauf an....für die Bewerbung im öfentlichen Dienst,wirds das gewesen sein.Die machen feinere Abfragen.Ansonsten kommt es darauf an,ob es eine Jugendverfehlung war,nach Jugendstrafrecht abgeurteilt,oder ob Du verurteilt wurdest,und die Sozialstunden Ersatzstrafe für eine Geldstrafe sind,die man Dir nicht auferlegen kann,weil Du kein Einkommen hast.Ich würde erstmal fragen,ob der Eintrag ins Führungszeugnis erfolgt.Wenn ja,so werden diese nach fünf Jahren gelöscht.Beste Grüße

Aber wenn es gelöscht wurde, kann man trotzdem in den öffentlichen dienst?

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@leonmaxime

In der Regel nein.Selbst häufige Ermittlungsverfahren,deren Einstellungen werden gecheckt und z.B.zur Polizei kannst Du dann schon nicht mehr.In anderen Behörden siehts ähnlich aus.Mit einem Führungszeugnis ohne Eintrag kannst Dich aber bewerben und drauf hoffen,das keine feinere Abfrage gemacht wird.

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@leonmaxime

wenn jeder Polizist der in seiner Jugend wegen irgenwelcher Jugendsünden oder abgeleisteter Sozialstunden eine rote Lampe auf dem Kopf tragen müsste, bräuchten die Städte keine Straßenbeleuchtung mehr

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@RudiRatlos67

Ja,das ist politisch zu werten.Wenn die Jungs gebraucht werden,könnte auch eine Grassache nicht ins Gewicht fallen.Grundsätzlich wars das aber.Und mit 19 kann es Erwachsenenstrafrecht sein ( sollte eigentlich!) meist ist es aber dennoch Jugendstrafrecht.Und da liegt der Unterschied.

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So drastisch würde ich das nicht sehen... Wenn er wg. Pillepalle verurteilt wurde, dann wird's auch was mit öD. Gibt genug Polizisten, die in der Jugend mal am Mofa rumgeschraubt haben und verknackt wurden. Jugendsünden sind OK, schwere Straftaten dagegen das Aus.

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Das liegt daran ob Du rechtskräftig verurteilt und mit Sozialstunden bestraft wurdest (ich kann mir überhaupt nicht vorstellen das dass überhaupt möglich ist)

Oder handelt es sich um eine Angelgenheit aus dem Jugendstrafrecht? (naheligender)
In dem Fall sind Sozialstunden keine Strafe sondern eine erzieherische Maßnahme und die steht nicht im Führungszeugnis oder sonst wo. Sobald die Stunden abgeleistet wurden sind die Spuren weitgehend verwischt

Natürlich ist das möglich.Wenn ein Hartzer eine kleine Verfehlung begeht,sagen wir Sachbeschädigung.Er kann weder den Schadenersatz leisten,noch eine Geldstrafe zahlen.Wenn er dazu krank ist,könnte er sogar weder Geldstrafe bekommen noch Sozialstunden.Alternativ müßte er in Haft und das ist unverhältnismäßig.

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@jerkfun

Um die monitäre Schadensersatzleistung kommt er nicht herum.... Zumindest nicht vor dem Verfall eines des Titels (mindestens 30 Jahre).... Aber damit kann er ja immernoch seine Kinder und seine/n Ehepartner/in beerben :)

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Sehr wohl kann ein Hartz IV Empfänger eine Geldstrafe auferlegt bekommen, die dann auf Antrag zur Arbeitsstunden umgewandelt werden kann!

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Wenn es gelöscht bzw. nicht eingetragen wurde, wird es kein Arbeitgeber sehen und Du musst es auch nicht angeben. Insofern ist es auf "null".

Lass Dir doch ein Führungszeugnis ausstellen und schau, ob es noch drinnen steht.

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