Mit 18 ein "halbes" Pferd?

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7 Antworten

Ich bin kein Freund davon, denn Eure Meinungen können mal auseinander gehen. Beispielsweise beim Sattel: Dem Pferd passen zwei, in einem sitzt Du besser, im anderen die andere. Wessen Meinung gewinnt? Ihr zieht weg, z.B. zu Studium oder Ausbildung oder weil eine sich woanders hin verliebt - mit wem geht das Pferd?

Für all diese Fälle würde ich ein Besi-RB-Verhältnis vorschlagen. Es spricht ja nichts dagegen, dass die Besi die Meinung der RB achtet, aber es ist einfach geklärt, wer "gewinnt", wenn eine Entscheidung auf zwei Meinungen trifft oder wenn es doch mal nicht mehr gemeinsam weiter geht, warum auch immer.

Abigail1995 25.10.2012, 11:43

Hast wohl recht... Eine rb hab ich ja jetzt gings mehr so ums "erste eigene Pferd" :) aber danke für den Rat. :)

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Baroque 25.10.2012, 11:47
@Abigail1995

Das ist jetzt etwas, was Du abwägen musst: Wenn es Deins wäre und sie die RB? Also dass Du eben angemessen kostenanteilig für den Anteil an Wochentagen eine RB vergibst und gerne auch an diese Freundin?

Ok Du bzw. durch Deinen Schülerinnenstatus Deine Familie habt das Risiko kostentechnisch, aber vielleicht geht's ja mit RB und ich weiß nicht, wo Du wohnst, in manchen Gegenden gibt's so viele Pferde, dass man von den RBs fast nichts bekommt, in anderen schreibt man eine RB aus und hat 5 bis 10 gute Bewerber, aus denen man aussuchen kann. Es bleibt natürlich ein ungleich höherer Aufwand an Zeit und Kosten als bei der RB, aber das ist eben mit der Familie abzuwägen.

Ich habe es seinerzeit gemieden, hab mich mit den Pferden anderer Leute "durchgeschlagen", bis ich auf eigenen Füßen stand, mich keiner mehr unterstützen musste.

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Bloss nicht! Da ist nicht unbedingt der Streit vorprogrammiert, aber wenn Ihr Euch nicht mehr versteht, was dann? Eine von Euch kann das Pferd ja kaufen und Ihr teilt Euch dann die Arbeit, die Kosten und den Spass. Trotzdem viel Glück!

Bloß nicht!

Das fängt doch schon bei der Erziehung an. Der eine gibt dem Pferd für alles mögliche Leckerlies, der andere kann das gar nicht leiden.

Deine Freundin will auf Turniere und du nur ins Gelände, nun reitest du aber drei Tage in der Woche und sie auch, da wird es schon schwierig, Trainingsfortschritte zu machen.

Zudem ist es eigentlich gar kein eigenes Pferd, denn ein Vorteil des eigenen ist ja, dass man kommen kann, wann man will. Es ist bspw tolles Wetter, du würdest gern Ausreiten gehen, geht aber nicht, weil deine Freundin Springstunde hat.

Die anderen Gründe mit wegziehen, oder auseinanderleben, aus welchen Gründen auch immer, wurden ja schon genannt.

Außerdem ist es immer schwierig, ein Pferd zu kaufen, das beiden gefällt. Denn du willst ja auch kein Pferd kaufen, das für dich "in Ordnung" ist.

Eine Freundin von mir und ich hatten die Idee auch mal, zum Glück haben wirs gelassen. Mittlerweile wohnen wir 50 km voneinander entfernt, sehen uns maximal einmal im Jahr, sie reitet englisch, ich western. Ein Pferd für uns beide hätte nie funktioniert.

Klares Neiiiiiiinnnnnnn zum halben Pferd !!

Das gibt nur Ärger (wer darf am WE reiten, wer darf aufs Turnier, wer darf springen, wer hat die Nebenarbeiten usw. usw.).

Mein Rat: Laß es bleiben, ich kenne niemandem, wo das gut ging. Mach ihr doch das Angebot, eine RB auf dem 2. Pferd was sie sich holt, zu nehmen - da hast Du Reitvergnügen, aber keinen Ärger.

ich glaube ihr werdet euch dann nach einer zeit streiten. am anfang geht noch alles gut, aber dann... ich würde mir ein eigenes an deiner stelle kaufen! :))

Finger weg, gibt nur Ärger !

Für solch eine Überlegung benötigt es einen juristisch ausgefertigten Vertrag, um im Streitfall seine Rechte durchzusetzen zu können.

Viel Erfolg.

Wenn ihr euch versteht wieso nicht?

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