Mit 17 Jahren einvernehmlich Kunde bei einer Prostituierten werden die mindestens 18 ist?

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6 Antworten

Die Gewerbliche würde sich bei allem was noch keine 18 ist strafbar machen und es nicht riskieren. Sie wird dich nach dem Ausweis fragen und dann wegschicken. Das Risiko für sie ist zu groß denn wenn sowas auffliegt brincht die Hölle los.

Hättest Du ne Freundin in der Schule die schon 18 ist und würdest mit ihr Sex haben kräht da kein Hahn nach.

Kommt Zeit kommt Freundin ;-) Geduld :-)

Da du minderjährig keine rechtsgültigen Geschäfte tätigen kannst, fällt damit auch der einvernehmliche Sex mit einer volljährigen Nùtte flach.

Sie würde sich strafbar machen und das wird sie sicherlich nicht freiwillig tun.

Libertinaer 07.03.2014, 21:45
Sie würde sich strafbar machen

Nach welchem Paragraphen?

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michi57319 07.03.2014, 23:15
@Libertinaer

Kann ich dir nicht sagen. Vergleichbar jedoch mit dem PC-Spiel, welches erst eine Altersfreigabe ab 18 hat. Sie würde wissentlich etwas an einen Minderjährigen verkaufen, der so etwas noch gar nicht kaufen darf.

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Libertinaer 07.03.2014, 23:43
@michi57319
Kann ich dir nicht sagen.

Genau das ist der entscheidende Punkt!

Vergleichbar jedoch mit dem PC-Spiel,

Tja, das ist aber nicht so ohne weiteres vergleichbar.

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Libertinaer 11.03.2014, 17:15
@michi57319

Wer sucht, der findet!

Ja, diese dort genannten Paragraphen kenne ich!

Aber sie treffen die Lage eben nicht ganz.

Das betrifft zwar Bordelle (vergleichbar zum Nachtclub), aber nicht Prostitution im Prinzip, sofern sie jenseits von solchen Einrichtungen (z.B. auf eher privater Basis) stattfindet.

Und was die "sittliche Gefährdung" im Allgemeinen angeht:

  1. Da gibt es keine absolute Norm. Was wann wo wie "gefährdend" ist, ist letztlich auch eine Frage des Zeitgeistes, bzw. der Örtlichkeit (in Hamburg sieht man das ggf. anders, als in Hintertupfingen ^^).
  2. Entsprechende Paragraphen sind keineswegs selbst "Verbote" oder etwas in der Art! Vielmehr erlauben diese Paragraphen "nur" den Kommunen, Prostitution ggf. zu beschränken (z.B. nicht in der Nähe von Schulen, oder in Häusern, in denen auch eine KiTa ist, etc.).

Denn wenn wir z.B. zu unserem Nachbarn Österreich schauen (mit doch recht ähnlicher (Rechts-)Kultur):

http://www.shortnews.de/id/756951/graz-jugendlicher-beraubt-prostituierte-nach-liebesdiensten

Offensichtlich ist es dort kein Thema. Sonst wäre die Prostituierte wohl nicht zur Polizei gegangen. ;-)

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StGB § 182 Abs. 2: " Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt."

http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html

Micky1 06.03.2014, 23:56

Danke endlich die erste Antwort die keine Behauptung sondern ein nachweis ist :)

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Libertinaer 07.03.2014, 20:53
@Micky1

die erste Antwort die keine Behauptung sondern ein nachweis ist

Fail!

Die volljährige Person wird bestraft, die mit eine minderjährigen Person Sex hat, und dafür bezahlt.

Das ist etwas anderes als:

Die volljährige Person wird bestraft, die mit eine minderjährigen Person Sex hat, und dafür bezahlt wird.

Mit dem Paragraphen soll nicht eine volljährige Person davor geschützt werden, mit Hilfe von Geld von einer minderjährigen Person sexuell "benutzt" zu werden, Es sollen nur Minderjährige geschützt werden. Volljährige sind für sich selbst verantwortlich.

Was DerCAM geschrieben hat, ist genau das, was Du wusstest (" Ich habe im Internet dazu nur gefunden das es verboten ist sich selbst als unter 18 Jähriger/Jährige zu prostituieren.") aber nicht meintest.

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DerCAM 08.03.2014, 01:46
@Libertinaer

Ich raeume ein, StGB 182 Abs. 2 falsch verstanden zu haben. Meine Antwort war also falsch. Danke fuer die Korrektur!

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Libertinaer 11.03.2014, 17:22
@DerCAM
Danke fuer die Korrektur!

Gern geschehen!

PS: Und Respekt für deine Reaktion! Soviel Souveränität bringen (hier) nicht viele auf! :-))

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Sex gegen Geld ist erst ab 18 erlaubt. Da gibt es auch keine Ausnahme.. es sei denn du fndest eine Prostituierte, die das machen würde..

Micky1 06.03.2014, 23:19

Hilfreich wäre der genaue Paragraph den kann ich momentan nicht finden.

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AanAllein 07.03.2014, 09:28
es sei denn du fndest eine Prostituierte, die das machen würde..

Und dann wäre es erlaubt? Unsinn.

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Libertinaer 07.03.2014, 21:43
@AanAllein
Und dann wäre es erlaubt? Unsinn.

Erlaubt ist, was nicht verboten ist. Wenn es verboten ist, dann gibt es ein (schriftliches) Verbot. Wenn es ein (schriftliches) Verbot gibt, dann kann man darauf verweisen und zitieren.

Ich warte auf Verweis und Zitat. Danke!

Bis dahin wäre ich mit der Verwendung des Wortes "Unsinn" vielleicht ein wenig vorsichtiger ... ^^

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Es kommt eine Geschäftsbeziehung zu stande und da man unter 18 eingeschränkt geschäftsfähig ist, würde ich als Prostituierte nicht mit U18 ein Geschäft eingehen, weil dort die Eltern das Geschäft rückgängig machen können. Geld zurück ist zwar möglich, aber die Dienstleistung kann man nicht mehr rückgängig machen. Eine Prostituierte wäre fahrlässig, wenn sie das Risiko eingeht, eventuell gratis zu arbeiten.

Micky1 06.03.2014, 23:18

Wie wäre das aber mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten (schriftlich)?

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Ronox 06.03.2014, 23:32
@Micky1

Das würde nichts daran ändern, dass so ein Vertrag sittenwidrig und nichtig wäre.

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Micky1 06.03.2014, 23:34
@Ronox

Ronox ja das habe ich ja auf unzähligen websites schon gelesen nur mir fehlt der nachweis. Ich brauche den genauen Paragraphen.

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Ronox 06.03.2014, 23:50
@Micky1

Das ergibt sich aus dem § 138 BGB.

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DerCAM 06.03.2014, 23:57
@Ronox

Ich glaube nicht, dass es Micky hier um eventuelle zivilrechtlichen Aspekte geht sondern um die strafrechtlichen. BGB 138 duerfte Micky somit kaum weiter bringen, dafuer aber StGB 182. Der Minderjaehrige selbst wuerde sich nicht strafbar machen, die Prostituierte aber sehr wohl (Strafandrohung: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe).

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Ronox 07.03.2014, 00:08
@DerCAM

Du meinst wohl den §182 II StGB. Ich würde diesen nicht anwenden, da der Schutzzweck ja der ist, den Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen gegen Entgelt an ihn zu bewahren. Hier ist aber gerade der Fall umgedreht. Der Jugendliche bezahlt, dass sexuelle Dienstleistungen an ihm vorgenommen werden.

§ 180 II StGB scheidet auch aus.

Somit würde m.E. nur noch eine Ordnungswidrigkeit nach dem Jugendschutzgesetz vorliegen.

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Haglaz 07.03.2014, 00:35
@Ronox

Zumindest vom Wortlaut her ist es auch anders herum umfasst.

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DerCAM 07.03.2014, 00:50
@Ronox

StGB 182 Abs. 2 unterscheidet nicht zwischen vom Minderjaehrigen gewollten und von diesem nicht gewollten sexuellen Handlungen sondern stellt allein auf die sexuelle Handlung gegen Entgelt ab. Somit stellen auch vom Minderjaehrigen gewuenschte sexuelle Handlungen einen sexuellen Missbrauch des Minderjaehrigen dar, wenn diese gegen Entgelt erbracht oder entgegen genommen werden.

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Droitteur 07.03.2014, 00:54
@DerCAM

Der Münchener und der Fischer-Kommentar äußern sich zu genau diesem Fall und vertreten beide die Ansicht, dass der vorliegend beschriebene Fall nicht unter diese Norm fallen.

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Libertinaer 07.03.2014, 21:34
@DerCAM
StGB 182 Abs. 2 unterscheidet nicht zwischen vom Minderjaehrigen gewollten und von diesem nicht gewollten sexuellen Handlungen sondern stellt allein auf die sexuelle Handlung gegen Entgelt ab.

Richtig! Auf das Entgelt für den Minderjährigen! Die Volljährige darf sich bezahlen lassen, wie sie lustig ist.

Wie Ronox schon sagte: "... der Schutzzweck ja der ist, den Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen gegen Entgelt an ihn zu bewahren."

Oder anders: Der Paragraph soll verhindern, dass Minderjährige ihre Sexualität verkaufen. Sie sollen ihren Körper eben nicht für Geld verkaufen, sondern ihn sexuell nur so einsetzen, wie sie es gerne selber möchten, ohne einen Anreiz zu haben, der mit Sex gar nichts zu tun hat.

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Libertinaer 07.03.2014, 21:39
@Ronox
Das würde nichts daran ändern, dass so ein Vertrag sittenwidrig und nichtig wäre.

Selbst wenn: Es würde ja nichts passieren. Auf keinem Fall dem Minderjährigen, höchstens die Prostituierte hätte umsonst gearbeitet.

Der "Normalfall" wäre doch: Kunde hat Sex und ist zufrieden, Prostituierte hat Geld und ist zufrieden.

"Verboten" ist anders. ;-)

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Libertinaer 07.03.2014, 21:41
@Ronox
Das ergibt sich aus dem § 138 BGB.

Nö, denn das dürfte sich mit dem Prostitutionsgesetz 2002 wohl erledigt haben.

Seitdem ist Prostitution, zumindest im Wesentlichen, eine ganz "normale" Gewerbetätigkeit.

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DerCAM 08.03.2014, 01:52
@Libertinaer

Ja, ich lag diesmal wirklich voll daneben. Ihr habt mir zum Glueck ordentlich den Kopf gewaschen und die Sache richtig gestellt. Ich entschuldige mich fuer den Mist, den ich geschrieben habe.

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Du willst doch wohl nicht ernsthaft deine Eltern nach einer schriftlichen Einverständniserklärung fragen, damit du zu ner Prostituierten gehen kannst???

Micky1 07.03.2014, 00:07

Die Einverständnis habe ich schon.

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Micky1 07.03.2014, 15:02
@zohara

Meine Mutter sieht das nicht so einseitig. Außerdem wirke ich wirklich nicht wie 17, werde fast immer auf 19 oder 20 geschätzt.

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zohara 07.03.2014, 21:42
@Micky1

Es geht mir nicht darum, wie alt du geschätzt wirst, sondern dass das voll respektlos ist, die Eltern nach sowas zu fragen. Und wenn die dann auch noch zustimmen, dann versteh ich gar nix mehr...

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Libertinaer 07.03.2014, 21:47
@zohara
sondern dass das voll respektlos ist, die Eltern nach sowas zu fragen.

Das kommt ja wohl auf die Eltern an.

Nicht jeder ist so verklemmt, wie hiesige Moralapostel ...

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zohara 07.03.2014, 23:06
@Libertinaer

Mir ist bekannt, das einigen Menschen auch der letzte Rest von Schamgefühl abhanden gekommen ist. Wenn Verklemmung schon bedeutet, dass ich meine Eltern nicht nach einer Einverständniserklärung zum Sex mit einer Prostituierten frage, na dann gute Nacht Intimsphäre.

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Libertinaer 07.03.2014, 23:40
@zohara
Wenn Verklemmung schon bedeutet, dass ich meine Eltern nicht nach einer Einverständniserklärung zum Sex mit einer Prostituierten frage

Nein, das Verklemmtsein vermute ich aufgrund des Umstands, dass Du es für respektlos hältst.

Mir ist nicht klar, warum es meinem Sohn an Respekt vor mir mangelt, wenn er mich das fragt.

Muss man Du sein, um das nachvollziehen zu können, oder kannst Du allgemeingültig erklären, warum ich mich in einer solchen Situation nicht respektiert fühlen sollte?

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zohara 08.03.2014, 00:51
@Libertinaer

Natürlich sollte man sein Kind soweit es geht aufklären, sodass es über Sex und die damit einhergehenden Konsequenzen Bescheid weiß. Intime Details aus dem Sexleben haben für mich in einer Eltern-Kind-Beziehung nichts zu suchen. Über sowas spricht man mit Freunden, und wenn es tiefgreifendere Probleme sind, mit einem Fachmann. Hinzu kommt, dass der Gang zu einer Prostituierten eine Grenze der Moral überschreitet. Kann sein, dass ich da altmodisch bin, aber ich finde es nicht normal, wenn jemand, und schon gar nicht ein 17jähriger, zu einer Prostituierten geht. Es gibt ja wohl genug potenzielle Sexpartner, die es gerne und aus Spaß tun, und dafür nicht ihren Körper verkaufen müssen, um sich - im schlimmsten Fall - davon Drogen oder ich weiß nicht was zu kaufen. Das ist ja wohl jeder Mutter klar, weshalb man sowas doch auch nicht für sein Kind möchte. Oder wäre es Ihnen nicht lieber, Ihr Sohn würde Geschlechtsverkehr mit einer Gleichaltrigen haben, anstatt mit einer viel älteren "Professionellen", die vielleicht auch noch etliche Geschlechtskrankheiten mit sich rumträgt. Solche prikären Informationen seiner Mutter mitzuteilen und sie auch nur um die Erlaubnis darum zu bitten ist meiner Meinung nach also mehr als respektlos. Aber da Sie ja damit einverstanden sind, hat sich das ganze wohl gegessen.

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Libertinaer 11.03.2014, 16:57
@zohara
Aber da Sie ja damit einverstanden sind

Mein Unverständnis dir gegenüber hat mit dieser deiner Vermutung allerdings so rein gar nichts zu tun.

Davon abgesehen:

  1. Mein Kind müsste mich nicht um Erlaubnis fragen.
  2. Wenn es überhaupt auf die Idee käme, wäre in der Erziehung wohl was ziemlich schief gelaufen. Nicht prinzipiell, aber wer libertinaer ist, der hat so ein entspanntes Verhältnis zur Sexualität, dass er direkt wie indirekt das dem Nachwuchs vermitteln kann, dass man für Sex nicht bezahlen muss, weil es ohnehin genug willige Partner gibt.
  3. Sollte doch einmal so eine Frage kommen: S. Punkt 2) Das fehlende Wissen kann man nachreichen. :)
Oder wäre es Ihnen nicht lieber,

Da es um mich nicht geht, ist mir das herzlich egal.

Ist ja nicht mein Sexualleben, und was andere angeht, ist das deren Sache - das gilt auch für Verwandte und Bekannte jedweder Art.

Und auch wenn ich für mich persönlich Prostitution ablehne (schon mangels Notwendigkeit): Deine "Bedenken" sind jedenfalls ziemlich abstrus. Als wenn alle "Professionellen" drogensüchtige Junkies wären, die für den nächsten Schuss auch stets aufs Kondom verzichten würden, etc.

Das ist natürlich absoluter Schwachsinn, insbes. was wirklich Professionelle betrifft.

PS: Eine Erklärung, warum für Eltern allgemein respektlos sein soll, habe ich jetzt aber ohnehin nicht gelesen. Nur, dass Du das für dich respektlos finden würdest. Ich hingegen fände/finde es respektlos, wenn man mir so einen Schmarrn über Prostitution erzählen würde.
PPS: Und über "Moral" sollten wir besser erst gar nicht anfangen zu diskutieren. ^^

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