Mit 17 ein Geschwisterchen bekommen?

13 Antworten

Du hast Dich am Anfang gefreut. Und Du möchtest einen Rat haben? Dann rate ich Dir: Freue Dich auch weiterhin. Du bist 17 Jahre alt - nun, da ist es normal, dass sich Deine Beziehung zu Deiner Mutter gewandelt hat. XDu beginnst, Dich von Deiner Mutter zu lösen.- Der Zuneigung Deiner Mutter zu Dir als ihr Kind wird das keinen Abbruch tun. Du hast Bedenken, dass Du zu dem Baby keine rwechte Beziehung aufbauen wirst? Och, das glaube ich nicht. Freilich wird es eine andere sein, als wennDu ein Vorschulkind wärst. Das alles ist Natur der Sache.SDu befürchtest, dass Deine Mutter das Kind mehr mögen wird als Dich? Natürlich wird sich Deine Mutter dem Kleinen mehr zuwenden als Dir. Das ist ja auch Natur der Sache. Das Kleine braucht die Mutter ja besonders in den ersten Jahren. Du wirst in ein paar Jahren ausziehen? Nun, das ist Natur der Sache. Bis dahin wird das Kleine ein paar Jahre alt sein, und dann wird eure Beziehung koordiniert sein. Ich kann EDir nur wiederholen, was ich anfangs gesagt habe: Freue Dich doch darüber, dass Du jetzt (etwas spät, aber doch nicht ZU spät) ein kleines Schwesterchen bekommst! Deine Mutter wird immer zu Dir als ihr Kind halten, wenn Du eine gute Beziehung zu Deiner Mutter suchst. Ob Du ausziehst oder nicht. Und Du schreibst doch selbst, Du magst Babys / Kinder! Na, das ist doch ein weiterer Grund, Dich königlich zu freuen!

Das Baby wird halt keine typische Schwester für dich sein, mit der du spielen etc kannst ;-)
Dafür hast du den Vorteil das ganze wirklich aktiv mitzuerleben - als Kind schätzt man es nicht so, wenn einem die kleine Schwester das erste Lächeln schenkt etc.

Deine Mutter wird sicher anfangs sich sehr stark um das Baby kümmern - im gegensatz zu dir ist das Baby aber ohne die Eltern total hilfflos. Also Eifersucht ist hier nicht angebracht - deine Mutter wird dich genauso viel lieben wie vorher. Du musst halt die Liebe nun teilen.

Versuch einfach deiner Mutter etwas unter die Arme zu greifen - sie wird dir dafür wirklich dankbar sein (so ein kleiner Wutz ist doch sehr zeitaufwendig!). Der Vorteil ist hier auch noch, dass du so gleich eine Beziehung zu deiner Schwester aufbaust und vor allem sammelst du auch Erfahrungen.

Ich hatte diese Chance nicht (seit 30 jahren kein Baby in der Verwandschaft) und ich bin mit einem Anfangs total hilflos dagestanden. Da musste mir überhaupt jmd mal zeigen wie man wickelt, wie mans o ein kleines Ding hochnimmt etc . Das wirst du schon alles wissen und das hilft dir später beid einem eigenen Kind sicher sehr.

Du wirst auf jeden Fall eine Menge Erwartungen herunterschrauben müssen, denn ein Baby in der Wohnung spielt in jeder Hinsicht die erste Geige, was nächtliche Bedürfnisse (Geschrei), Kinderkrankheiten (von anderen gefälligst zu ertragen) und auch Deine eigenen Wünsche angeht. Bist Du schon weitgehend selbständig und kommst auch ohne ständiges Händchenhalten von Seiten Deiner Mutter aus und weißt Dir überdies eigene Freiräume zu schaffen jenseits des Babys, mit Freunden, Schule, Hobbys... dann Glückwunsch. Wenn Du allerdings in der Familie bisher immer die erste Geige gespielt hast und gewohnt bist, Deine Vorstellungen durchzusetzen... dann verabschiede Dich von diesem Leben. Hast Du schon mal woanders Erfahrungen mit Kleinkindern gesammelt, die über ein "Huziduzi" am Kinderwagen hinausgehen? Das wäre sehr hilfreich. Andernfalls wirst Du auf jeden Fall einiges lernen, und vermutlich wird Dir nicht alles davon gefallen. So schnell ist ein Baby auch für nichts "nütze", es muß erst mal lange Zeit in erster Linie versorgt werden und macht Lärm, Arbeit und Probleme, deshalb könnten etliche Illusionen Deinerseits, was kleine Kinder angeht, zu Bruch gehen, mit dauergenervten Eltern und allem. Das mit der Bindung kommt von selber oder vielleicht auch nicht, je nachdem wie Du wirklich "gepolt" bist, was Kinder angeht. Sich Kinderliebe einreden (lassen) ist einfach, selber erst mal ein Kind Monate und Jahre lang mitzumachen was ganz anderes.

(Been there, done that, weißt Du, und mich haben meine eigenen Erfahrungen mit Halbgeschwistern für alle Zeiten vom Kinderkriegen abgeschreckt...)

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