Mit 16 Jahren Miete zahlen?

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13 Antworten

16 Jahre ist häufig das Alter, in dem Jugendliche von der Schule abgehen und einen Ausbildungsberuf erlernen oder arbeiten gehen. Es gibt zwar für Jugendliche gewisse Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitszeit, aber im Großen und Ganzen wird von ihnen dann der gleiche Einsatz verlangt, wie von langjährigen Kollegen.

Übertragen auf zu Hause bedeutet das:

In höchstens zwei Jahren bist Du 18 und damit volljährig und kannst im Prinzip allein für Dich entscheiden. Die Phase bis dahin solltest Du nutzen, um Dich auf die Selbständigkeit vorzubereiten.

Ganz wichtig dabei ist es, dass man in der Wohnung zu Hause nicht mehr das kleine Kind ist, sondern in den Haushalt genauso eingespannt werden kann, wie die erwachsenen Mitglieder der Familie. Das fängt zu allererst im eigenen Zimmer an, das man in Ordnung zu halten hat, wobei der Begriff schon ziemlich gedehnt werden kann.

Darüberhinaus bedeutet das Mithilfe in der Küche, beim Bad- und Toiletten- bzw. überhaupt Wohnungputzen.

Jugendliche neigen hingegen dazu, sich bedienen zu lassen bis zum geht nicht mehr. Gerade Mütter, die auch noch berufstätig sind, werden dadurch häufig sehr überfordert. Das fordert dann Spannungen geradezu heraus.

Denk mal darüber nach, was die wahren Gründe für die Forderung Deiner Mutter nach einer Miete sein könnten. Ich glaube, Beendigung der Situation "Luxushotel Mama" dürfte der Grund sein.

Vielleicht ist es für Dich gar nicht so schwer, die "Miete" in Form von Mithilfe beim Haushalt gewissermaßen abzuarbeiten. Töchter, die schon frühzeitig so selbständig sind, dass sie für ihre Mütter zumindest im Haushalt eine große Erleichterung sind, werden es auch später sehr viel leichter haben, wenn sie die erste eigene Wohnung beziehen.

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RiverKlatscher 04.10.2017, 17:18

Meine Mutter will nicht nur Miete in Form von Arbeit, sie will Geld von mir. Außerdem trifft dieses "luxushotel Mama" bei mir überhaupt nicht zu. Ich kümmere mich komplett um mich selbst, Wäsche meine Wäsche, koche mir zu essen (was ich übrigens meißtens selbst bezahlen muss) und arbeite auch sonst noch im Haushalt mit. Mein Zimmer ist zwar nicht sonderlich ordentlich, aber ich wüsste auch nicht, dass das meine Pflicht wäre. Auf jeden Fall hab ich kein Geld, was meine Mutter aber verlangen will.

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bwhoch2 05.10.2017, 08:44
@RiverKlatscher

Dass Du Deine Sachen selbst machst finde ich sehr gut. Dass Du Dein Essen selbst bezahlen musst, ist nicht in Ordnung.

Was sonst abgeht in Deiner Familie vermag ich nicht zu beurteilen, aber Du bist erst 16 und hast kein eigenes Einkommen. Da darf sie von Dir kein Geld verlangen. Von einer Schülerin kann man auch nicht verlangen, dass sie arbeiten geht, um die Familie zu finanzieren.

Falls Geld echt knapp ist bei Euch, gibt es staatlicherseits viele Hilfen, die man in Anspruch nehmen kann.

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Wenn Du kein Einkommen hast, kannst Du nichts zahlen. Das ist nur Logik. Eine rechtliche Regelung dazu gibt es nicht.

Allerdings ist es fair, dass man zu Hause Kostgeld abgibt, sobald man selbst verdient.

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Solange Du noch in die Schule gehst oder eine Ausbildung machst und die Vergütung im 1. Lehrjahr dort nicht besonders hoch ist, kann sie das natürlich nicht verlangen. Von was sollst Du das zahlen?

Eher das Gegenteil ist der Fall, solange Du noch die Schule besuchst und keine abgeschlossene Ausbildung hast, müssen die Eltern zahlen.

Es gibt Ausbildungsberufe, wo man im letzten Lehrjahr recht gut verdient, dann wäre es natürlich anständig, wenn man etwas zur Miete oder Essen beisteuert, aber das ist ja hier nicht der Fall.

lg Lilo

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Miete verlangen kann sie ganz sicher nicht, solange Du nicht über eigenes Einkommen verfügtst. Allerdings Mithilfe im Haushalt einfordern darf sie schon.

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Nein, so lange du noch eine rein schulische Ausbildung machst, darf sie das nicht.

Allerdings darf sie jeglichen Service (wäsche waschen, Zimmer aufräumen für dich Kochen etc einstellen) Übrigens: Damit du nicht friest tut es auch ne Winterjacke von Aldi)

Denk mal nach, warum deine Mutter so reagiert.....

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Nein. Deine Eltern müssen für deinen Lebensunterhalt aufkommen, bis du eine Ausbildung bzw. ein Studium beendet hast, oder bis du 25 Jahre alt bist. Je nachdem, was eher eintritt.

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Nun; ich kenne die familären Hintergründe nicht, jedoch musste auch ich meinen Beitrag leisten, als ich meine Ausbildung begonnen hatte. Viel Lehrgeld hatte ich nicht, aber ich muss dazu sagen:

Kostgeld fördert Eigenverantwortung und Selbstständigkeit.

Eine rechtliche Regelung dazu gibt es allerdings nicht.

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Jetzt da du 16 bist und angibst in die Schule zu gehen ohne Einkommen kann sie dich nicht zum zahlen zwingen, mit was sollst du den Zahlen. Wenn du Taschengeld kriegst sag ihr wenn sie so ein Deal findet kürzt sie das für angebliche Miete aber nur wenn sie die Klamotten zahlt. Sonst sag ihr, wenn ich ein Einkommen habe zahle ich gerne was aber solange wäre es sinnvoll du zahlst Mutter.

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Du zahlst eigentlich schon Miete, im Sinne von Kindergeld

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MiezeKatzchen 04.10.2017, 09:04

Also der Staat zahlt diese für dich

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" Pubertät ist,wenn die Eltern schwierig werden" 


Nein,dass kann sie nicht verlangen.

Bis du deine erste Berufsausbildung/Studium beendet hast,ist sie für dich Unterhaltspflichtig.

Da kann sie wettern,wie sie will

 

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Da hast du wohl den Bogen bei deiner Mutter ganz schön überspannt.

Setzt euch zusammen und redet. Vielleicht wären ein paar Kompromisse hilfreich.

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Was Deine Mutter durchaus darf, ist die "Miete" gegen das Taschengeld aufrechnen.

Eine durchaus legitime Erziehungsmaßnahme gegen pubertierende Nachkommen, die meinen sich bedienen lassen und nicht im Haushalt zu helfen sei ihr gutes Recht.

Nur so meine Meinung.

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RiverKlatscher 04.10.2017, 08:06

Ich bekomme nicht mal Taschengeld, das einzige was ich habe sind 25€ die ich im Monat von meiner Großmutter bekomme. Mehr hab ich nicht. Und ich weiß auch nicht was ihr das bringen würde, mir das auch noch wegzunehmen...

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Abbedau 04.10.2017, 08:12
@RiverKlatscher

dann überlege mal, wie Du die Situation auf diplomatischem Weg lösen kannst. Einen Grund wird Deine Mutter ja haben. Biete ihr ein Entgegenkommen an. Falls die Fronten verhärtet sind, kann vielleicht Oma als Mediator helfen?

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Das ist Unfug!

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