Mit 16 Jahren bei Amazon etc. bestellen

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4 Antworten

Ich habe gerade mit dem Amazon-Support gechattet. Auf meine Frage bzgl. dieses 3. Satzes kam folgende Antwort von Amazon:

Zitat: "Das bedeutet, dass die Eltern, Aufsicht führen müssen, was die Kinder bestellen. Die Aufsichtspflicht. Ein eigenes Kundenkonto muss allerdings nicht sein." Zitatende.

Und weiter: Zitat: "Wir vertrauen darauf, dass Eltern Ihre Aufsichtspflicht auch wahrnehmen. Sollten sich Eltern bei uns melden und wir wissen nicht, das Ihre Kinder bei uns bestellen, verlangen wir einen Ausweis darüber, ob das Kind tatsächlich minderjährig ist. Das überprüfen wir genau. Artikel, die ab 18 sind, werden in einer gesonderten Versandart versendet, um den Ausweis und Alter zu überprüfen. Minderjährige können selbstständig ein eigenes Konto anlegen, da wir das Alter nicht abfragen. Daher aber auch die Aufsichtspflicht der Eltern." Zitatende

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Kommentar von GoetheDresden
30.11.2013, 19:17

Also kurz gesagt (das ist jetzt meine eigene Interpretation): Kinder können solange und so oft bei Amazon bestellen wie sie lustig sind, solange die Eltern nichts dagegen haben. Wenn die Eltern davon aber nichts wissen und sich nur wundern, warum plötzlich Pakete für das Kind ankommen, dann können sie sich an Amazon wenden und das Kind sozusagen "sperren" lassen. Es kann dann auf diesen Namen und diese Adresse nicht mehr bei Amazon bestellt werden. Das Risiko dass die Eltern dabei bedenken müssen: Es kann auch sein, dass auch die Eltern - wenn diese ein eigenes Amazon-Konto haben oder neu anlegen - auch nicht mehr bestellen können, weil alle den gleichen Familiennamen tragen. :-) Amazon ist bei solchen Sachen schnell und unnachgiebig.

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Die ersten beiden Sätze sind unwichtig, da sie durch den dritten aufgehoben werden

Nein, da irrst du dich. Das kann letztlich nur so verstanden werden, dass Minderjährige nicht selbst (Satz 1), sondern "unter Mitwirkung eines Elternteils" bestellen soll. Mitwirkung kann in diesem Zusammenhang letztlich so verstanden werden, dass der Elternteil auf eigenen Namen bestellt.

Wenn du insoweit anderer Meinung bist, dann bestelle einfach bei Amazon.

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Kommentar von GoetheDresden
30.11.2013, 18:54

Das Wort Mitwirkung bedeutet für mich nicht, dass die erwachsene Person ein eigenes Amazon-Konto haben muss.

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  1. Wie du schon richtig schreibst, sind die von dir geschlossenen (Kauf-)Verträge nur theoretisch von Anfang an wirksam.
  2. Dass du ein eigenes Einkommen hast, ist hier unerheblich.
  3. In der Überlassung von Taschengeld ist keine automatische Einwilligung deiner Mutter in alle Rechtsgeschäfte zu sehen. Die Einwilligung deiner Mutter in RG durch Taschengeldgewährung findet vielmehr dort seine Grenzen, wo sie dem Willen deiner Mutter zuwiderläuft.
  4. Das Merkmal "Mitwikung" in den AGB ist nicht mit der in § 110 BGB normierten "Einwilligung" gleichzusetzen. Nach der Wortauslegung deutet "Mitwirkung" vielmehr auf ein aktives Verhalten des Erziehungsberechtigten hin, das über die einfache wörtliche "Einwilligung" hinausgeht.
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Nein unter Mitwirkung eines Erziehungsberechtigten heißt: Mutti muss mit am PC sitzen und ein Konto haben.

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Kommentar von GoetheDresden
30.11.2013, 18:55

Wo steht, dass die Eltern über ein eigenes Amazon-Konto verfügen müssen? Da steht nur Mitwirkung. Mitwirkung und eigenes Amazon-Konto nutzen sind 2 verschiedene Dinge. Die AGB sind tatsächlich nicht einwandfrei.

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