Mit 16 das Leben durchschaut? Ist das normal in dem Alter? Die falsche Moral der Mitbürger macht depressiv?

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19 Antworten

Hey!
Was du schreibst, klingt für mich nach einer Mischung aus steigendem Verständnis für die Dinge in der Welt, bei gleichzeitigem Verlust des kindlichen Gefühls, dass die Dinge etwas "magisches" sind.

Als angefangen habe, mich mich intensiv mit der Psychologie zu beschäftigen (das Phänomen gibt es bestimmt auch in anderen Bereichen), habe ich etwas sehr ähnliches erlebt: Ich habe den Menschen als Wesen mit extrem lückenhafter Wahrnehmug, mit vorwiegend automatischem, systematischem und vorhersehbarem Verhalten erlebt - der deprimierenderweise dabei auch noch oft unangemessen überheblich ist.

Ähnlich wie du habe ich das als sehr deprimierend empfunden und wusste kaum noch, wie ich überhaupt denken soll - und ehrlich gesagt weiß ich das heute auch noch nicht so richtig.

Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass dieser Effekt wie ein "Überschießen" ist, quasi als Überkompensation weg von der unerklärbaren Magie hin zu einer übertrieben ernüchterten sachlichen Sicht, die der Vielfalt der Welt auch wieder nicht gerecht wird. Was ich damit meine: Ja, Menschen sind z.B. lückenhaft warhnehmende und sehr beschränkte Wesen. Aber sie haben auch ein gigantisches Netz aus Milliarden von Neuronen, ein unglaublich ausgeklügeltes Körpersystem, das erstaunliche Dinge vollbringen kann - wenn es so durchschaubar ist, könntest du sowas nachbauen oder zumindest bis in jedes Detail vorhersagen?

Es liest sich auch ein wenig so, als würdest du vorschnelle Schlüsse ziehen, die der Erwartung der ernüchternden Welt zugute kommen. Wie hast du beispielsweise eindeutig ermittelt, wann und wie dein "Glückshormon austritt"? Wie konntest du feststellen, dass dies ein einfacher Prozess ist und nicht etwas viel komplexeres dahintersteckt? Selbst die Wissenschaft steht in diesem Bereich vor sehr vielen Rätseln und irrt sich oft.

Ich habe das Gefühl, dass du einen sehr guten Sinn dafür hast, wie Dinge zusammenhängen und funktionieren. Vielleicht wäre es gut, den Fokus auf das zu legen, bei dem du es nicht verstehst und Schlüsse erst nach wesentlich genauerer Prüfung zu ziehen, um nicht ein zu negatives Weltbild zu entwickeln.

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 00:22

Ich bin schon müde und kann nicht mehr so gut denken, aber ich lese mir dein Kommentar Morgen noch genauer durch und schreibe dir zurück Gute Nacht

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 14:41

Naja eindeutig ermitteln konnte ich nicht welches Hormon mit welchem zusammenspielt um dieses Gefühl zu ergeben, aber das habe ich auch gar nicht vor so genau darüber bescheit zu Wissen(Es wäre natühlich schon interessant).

Objektiv gesehen habe ich meine Gefühle ehrlich schon ziemlich durchdacht (klingt unter Umständen eingebildet). Wenn ich zB. etwas kiffe merke ich das ich etwas dümmer als vorhin bin und leichter zum Lachen beginne, doch wenn ich wieder nüchtern werde oder manchmal auch am Ende meines Zustandes werde ich eher negativ nachdenklich da viele meiner nennen wir es mal Glückgefühle schon verbraucht wurden und so schwanken die Gefühle in mir hin und her.

Ich hoffe ich konnte dir einen meiner Gedankengänge genauer erklären. Es ist schwer das so zu beschreiben das ein anderer auch versteht was in meinem Kopf vor sich geht.

Ich schätze es sehr das du sagtest ich hätte einen Sinn wie Dinge zusammenhängen und funktionieren. Da liegst du richtig das liegt mir wirklich gut.

Du sagtest auch noch "Schlüsse nach wesentlich genauerer Prüfung zu ziehen um nicht so ein nagatives Weltbild zu entwickeln". Um ehrlich zu sein um so intensiver ich über etwas nachdenke umso negativer werden meine Gedanken meist, da kann ich aber auch manchmal falsch liegen!

Du bist sehr ehrlich, klug und kennst dich gut mit dem Thema Psychologie aus ich bewundere Menschen wie dich.

LG

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Nun, wann Dopamin freigesetzt wird, kann man als Mensch nicht wirklich fühlen... Du fühlst dich zwar besser, wenn du Schokolade isst, aber das jetzt wirklich Dopamin ausgeschüttet wird, spürst du ja nicht ^^ Weisst du zwar, aber vorhersehen ist es nicht wirklich, sondern lediglich erinnern einer Information, welche du aufgenommen hast :D

Naja, was ist eine falsche Moral für dich? Ein Lächeln alleine ist noch keine Moral, sondern lediglich eine Geste, wenn es dem Gegenüber gewidmet ist :) 

Vor was hast du denn angst? Was könntest du falsch machen? Ich habe keine Angst etwas falsch zu machen, in meinem eigenen Land, nur in einem fremden Land, aber das sollte eigentlich normal sein, da es als Geste des Respektes angesehen werden kann... 

Es ist normal, zu gewissen Dingen keine starke Bindung mehr zu spüren. Allerdings solltest du es dir abgewöhnen, immer zu denken: Och, dies und jenes sagt mir jetzt der Körper, da du dich so selbst nur runterziehst... Lass Gefühle manchmal einfach nur Gefühle sein und diese auch mal geniessen, deswegen bist du nicht dumm oder so, sondern lediglich ein Lebewesen, welches fühlt und kein Roboter.

Verglichen zum 2. Weltkrieg oder auch kaltem Krieg geht es uns heute sehr gut... Also ist die Welt nicht schlechter geworden, sondern eigentlich besser..

Und glaub mir: Die Welt hat sehr viel gutes zu bieten. Dazu musst Menschen kennen lernen die dir eine schöne Welt zeigen, klingt kitschig, aber ist wirklich so :) Auch die Arbeit macht so viel mehr spass, wenn du mit Menschen zusammen arbeiten kannst, die du magst, die dich zum Lachen bringen und mit denen die Zeit schnell vergeht, so gehst du gerne zur Arbeit, weil du die Menschen magst, und es sich manchmal nicht mehr nach Arbeit anfühlt :) 

Siehe nicht alles so schwarz :D Das Leben besteht nicht nur aus Weiss und Schwarz, sondern es gibt viele bunte Farben, welche auch wichtig sind :) Das heisst nicht, dass alles auf der Welt toll ist, nein, dass sicher nicht, allerdings sollte man es differenzieren können und schlechte Dinge auch ansprechen, aber genau so die guten Dinge ansprechen...

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Es gibt auf jeden Fall sehr viele 16jährige, die meinen, alles gecheckt zu haben. ;) Was dich von den anderen unterscheidet, ist mir noch nicht ganz klar geworden. Ist auch schwierig, dies innerhalb einer Frage deutlich zu machen, ich weiß.

Wichtig finde ich es zu wissen, welche Bedeutsamkeit du dem zumisst. Es wäre schlecht, wenn dich deine Gedanken vom Leben selbst ablenken würden.

Ich meine, nehmen wir mal eine Fantasiefähigkeit, das Hellsehen. Nähmen wir an, ich könnte hellsehen. Ich könnte mein ganzes Leben dann darauf ausrichten und mir alle meine Schritte und Nichtschritte voraussagen, ich könnte aber mir einfach nur sagen "Hey cool, gut zu wissen, dass ich es kann, wenn ich es mal brauche" und dann versuche, mir ein normales Leben aufzubauen.

Überleg dir, was der Unterschied zwischen dem ist, was du kannst und zum Beispiel ganz viele Gewichte heben zu können.

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In dem Alter sollte man die pubertäre Dunning-Kruger-Phase eigentlich bereits hinter sich gelassen haben und sich in Gelassenheit üben, statt sich in dem, was man als Moral bezeichnet, zu verirren. Die Phase, die du beschreibst, hatte ich irgendwann um die neunte/zehnte Klasse rum (13/14 J.). Mach dir keine Sorgen, das legt sich mit dem Sammeln von Lebenserfahrung.

Durchschaut hat man die Welt in diesem Alter selbstverständlich nicht im geringsten. Im Gegenteil; das Denken, das zu beschreibst, verkompliziert Zusammenhänge, die eigentlich sehr simpel sind. 

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Du scheinst altklug zu sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Altklugheit 

Als altklug (Adjektiv) (auch Altklugheit) bezeichnet der allgemeine Sprachgebrauch eine angeblich frühreife, manchmal auch vorlaute Äußerung eines Kindes oder eines Jugendlichen. Das nicht steigerbare Adjektiv gilt, gegenüber dem Kind selbst ausgesprochen, als die milde Form eines Tadels, da dessen Meinungsäußerungen oder auch Charakterzügelediglich klug erscheinen, etwa, weil es dafür noch gar nicht genug Welt- und Lebenskenntnis haben könne. Der Tadel kann dann Hochbegabte ebenso wie Nachplapperer oder Blender treffen.

für mich bist Du einfach nur ein Pessimist.

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 13:42

Ich nehme altklug mal als Kompliment und sage ja das könnte stimmen, aber Pessimist bin ich keiner oder vielleicht wirke ich auf andere so. Ich denke nicht generell schlecht über das Leben wie es ein Pessimist macht, sondern ich werde durch das viele denken meist so.

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Kommentar von HabundGut
18.07.2017, 13:42

Nachdem ich dieses hier gelesen habe:


"Kommentar von Pease77 , vor 13 Std: Da muss ich dir Unrecht geben. Ich denke du bist eher der Typ der nicht einsehen kann, dass er sich auf einem falschen Weg befindet und andere versteckt beleidigt um sich trotzdem gut zu Fühlen."

denke ich, dass Du Dir anmaßt, andere zu beleidigen, weil Du keine Kritik vertragen kannst. Das zeugt von Unreife.

Du beleidigst nicht verdeckt, sondern ganz offensichtlich auch noch öffentlich! Wenn Du so weitermachst, wirst Du es im Leben sehr, sehr schwer haben!

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Hey, hast du schon mal was von Hochsensibilität gehört? Mein Freund hat das und wusste davon lange auch nichts, bis seine Mutter (die das auch hat) ihm erzählt hat und er hat auch schon früh in der Schule angefangen, seine Lehrer und Mitschüler zu "durchschauen", beziehungsweise zu erkennen und er kriegt halt generell alles mit, was um ihn rum passiert und wie es den Menschen geht, was ziemlich schwer für ihn war, bis er halt wusste, was mit ihm los ist.. So gut kenne ich mich darüber auch nicht aus, aber kannst dir ja mal die Merkmale davon ein bisschen durchlesen und gucken ob es passt.. :)

- gleichzeitige Wahrnehmung vieler Details einer Situation bei hoher Verarbeitungs- und Verknüpfungstiefe kann u.U. neue Wahrnehmungsbereiche und ungewöhnliche Zusammenhänge oder Sichtweisen erschließen

- Denken in größeren Zusammenhängen

- psychosoziale Feinwahrnehmung (Befindlichkeiten, Stimmungen und Emotionen anderer Menschen werden leichter und detaillierter erkannt)

sowas...

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Du bist am Ende der Pubertät und in der Abkapselungsphase. Das hat natürlich jeder von uns, die in dem Alter oder darüber hinaus sind, schon einmal durchgemacht.

Das Gefühlschaos, das Erkennen von gewissen Mustern etc. pp.

Ich dachte, nachdem ich damals mein Abitur hatte und meine Ausbildung fast beendet war mit 20, ich wüsste alles.

Selbstverständlich hat sich kurz darauf herausgestellt, dass ich zwar nicht dumm bin, aber doch ziemlich eingebildet war.

Mittlerweile weiss ich seit vielen Jahren - und ich denke, das geht den Meisten so - dass man immer weiter dazulernt, das ganze Leben über.

Biochemie ist zwar ein interessantes Thema, aber lange nicht die einzige Erklärung dafür, warum, wieviel und für wen/was wir Gefühle entwickeln.

Nur, weil Du bestimmte Zusammenhänge erkannt hast, heisst das noch lange nicht, dass es nicht noch viele andere gibt, die Du eben noch nicht kennst.

Aber Du bist auf dem richtigen Weg. Mach weiter so, immer schon Augen, Ohren und Seele aufhalten, Du wirst erstaunt sein, was Du noch alles lernen kannst/wirst. :)

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Das "Leben durchschaut" ? Nein, nicht in dem dem Alter. Worauf es ankommt und was wichtig ist, lernst Du noch in den nächsten Jahrzehnten hinzu. Und Du wirst noch sehr vielen Menschen mit anderen Sichtweisen begegnen, die Dein momentanes Weltbild grade rücken.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit sechzehn schon das Leben durchschaut hast. In dem Alter fehlen dir einfach Erfahrungen, die du zwangsläufig erst später im Leben sammelst und die wieder zu neuen Perspektiven führen. Du und auch die Gesellschaft sind einem permanenten Wandel unterworfen. 

Ja, gesellschaftliche Normen wie das falsche Lächeln mag es immer geben, aber das bedeutet nicht, dass alle innen leer und angepasst sind: Es bedeutet, dass sie nur verstecken wie besonders und einzigartig sie wirklich sind. (Was trotzdem schade ist. )

Dieses wissenschaftliche Erklären kenne ich, besonders, wenn ich mich verliebe. "Aha, hmh, Adrenalin und Testosteron, schwankend, für drei bis sechs Monate, je nachdem wie es läuft. Und dann wars das."

Da stellst du dich dir selbst und deinen unmittelbaren Erfahrungen aber gehörig in den Weg. Du erlebst nicht mehr, du reflektierst nur noch und verzerrst dabei ins Negative. 

Ja, im Prinzip lässt sich alles auf Reaktionen im Gehirn zurückführen, aber das sollte dich nicht daran hindern, das Glück trotzdem zu erleben. Und zu genießen!

Du befindest dich vermutlich in einer sehr destruktiven Gedankenspirale, aus der du durch deine gewonnenen Erkenntnisse nicht mehr so einfach rauskommmst. 

Du kannst dir jederzeit psychologische Unterstützung suchen, wenn du meinst, damit nicht mehr umgehen zu können. 

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Es ist normal mit 16 zu denken das Leben durchschaut zu haben bzw. ähnliche Gedanken zu haben, auch wenn dann tatsächlich noch viel mehr kommt.

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Du bist vollkommen durcheinander. Aber das ist vollkommen normal, denn in der Pubertät (In der selbst ich ja noch so gefühlt ein bisschen drin bin) habe ich auch in ähnlichen Zügen gedacht. Du kannst davon ausgehen, dass heutzutage und hierzulande wirklich jeder eine gewisse Fassade um sich herum hat, weil einfach der erste Eindruck zählt. Wir sind sehr oberflächlich geworden, beurteilen alles auf den ersten Blick und nicht auf den zweiten oder dritten. Im schlimmsten Fall bilden wir uns schon Vorurteile. Das trägt natürlich dazu bei, dass es mehr Fassaden um einen Menschen geben wird.

Was Du am besten dagegen tun kannst, ist authentisch bleiben - vor allem gegenüber Leuten, die genau das nicht schaffen, um andere zu imponieren oder schlecht zu machen. Authentizität ist mMn in Tagen wie diesen ein sehr wertvolles Stilmittel, auf das nur wenige Menschen zurückgreifen können.

Sei i.E einfach nur Du selbst und handhabe Dinge, wie Du sie für richtig hältst, solange Du nichts illegales tust und andere Menschen belästigst. :)

LG.

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Kommentar von Pease77
17.07.2017, 23:40

Du hast sehr ähnliche Gedanken wie ich, doch man kann oft nicht wahr haben das es noch solche Leute gibt, denn jeder will einzigartig und besonders sein. Ich habe leider vor einigen Monaten auch gemerkt das ich mich zum großen Teil im Leben ziemlich verstellt habe und dass schon automatisch und da möchte ich mich jetzt wieder rauskämpfen was gar nicht so einfach ist.

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Die Welt hat sich NICHT zum schlechteren Entwickelt, ganz im Gegenteil.

Es kommt Dir vielleicht, Dank der Medien, nur so vor!

Und ich kann Dich dahingehend trösten dass Du nicht der einzige Mensch auf Erden bist der sich in dem Alter über sein Umfeld etc Gedanken macht!

Gratuliere, Du bist ein normaler, interessierter junger Bua! :-)

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Grüß dich!

Ich muss dir sagen, dass ich dich sehr gut verstehe. Mir ging es in deinem Alter ganz genau so. Ich habe zwar aus heutiger Sicht vieles nicht richtig eingeordnet und manche meiner Gedankengänge haben sich als verfehlt oder zu kurz gedacht herausgestellt, aber ich kenne das sehr gut.

Die Pubertät ist eine Phase des Lebens, wo man beginnt seine Umwelt zu beobachten, Dinge zu hinterfragen und Zusammenhänge zu beurteilen. Das liegt eben einfach daran, dass das Kindsein naturgemäß endet und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Als junger Mensch entwickelt man sich nicht nur körperlich weiter, sondern auch geistig oder mental.

In der Kindheit angelegte Persönlichkeitsmerkmale kommen jetzt stärker zum tragen und werden weiter ausgebildet. Dazu gehört eben, dass Interaktionen mit der Umwelt und anderen Menschen und seien es auch nur rein geistig-kognitive, eine neue Ausrichtung bekommen. Das Verständnis für viele Abläufe wird geschärft.

Ich weiß nicht, wie ich es dir erklären soll, es ist etwas komplex. Aber ich hoffe du verstehst mich trotzdem. Leider scheint diese Phase, die du derzeit erlebst, nicht bei allen jungen Menschen gleichermaßen aufzutreten, denn viele Jugendlich verhalten sich tatsächlich sehr pubertär. Aber viele beginnen auch, die Welt mit kritischeren Augen zu betrachten.

Nicht umsonst sagt man ja auch oft, die Zukunft gehört der Jugend, denn sie bringt nicht selten frischen Wind in die Dinge. Nur leider endet diese Phase auch recht schnell wieder, denn auch du wirst älter und es erwarten dich neue Aufgaben und neue Lebensabschnitte.

Wie auch immer, nutze deine Zeit!

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Kommentar von Pease77
17.07.2017, 23:48

Oft denke ich mir wie viele Menschen schon so gedacht haben wie ich und die Antwort ist eigentlich sehr viele nur die meisten verstecken es. Sehen wir mal was das Leben noch zu bieten hat, aber ich denke all zu viel wird nicht mehr auf mich zukommen.

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Hey, ich kenne dein Gefühl nicht. Lies mal ein paar Zitate auf http://www.zitate.de/kategorie/Lebensweisheit um dein Leben wieder zu normalisieren.

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 13:57

Danke für den Link, aber ich verzichte lieber auf Zitate wie "wow das Leben ist so schön, aber begrenzt also mach was daraus". Das meiste ist nur schönes Gerede.

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Das ist Normal. Zwischen 14-2x  Jahren ist man unsterblich, Allwissend und immer im Recht. Die Wirkliche Erkenntnis setzt bei wenigen mit Anfang 20 ein. Bei vielen mit Mitte 30 und bei Einigen Nie.

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Mach dir keine Sorgen, du hast das Leben nicht durchschaut und leidest nur unter einer pubertätsbedingten depressiven Phase.

Sorg für eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft, dann geht das von alleine wieder weg.

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 00:08

Da muss ich dir Unrecht geben. Ich denke du bist eher der Typ der nicht einsehen kann, dass er sich auf einem falschen Weg befindet und andere versteckt beleidigt um sich trotzdem gut zu Fühlen.

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Du hast vielleicht die Gesellschaft durchschaut, aber garantiert nicht das Leben. Dann wärst du nämlich weltberühmt.

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Das ist typisch für dieses Alter und das geht den meisten so, nur bloß erzählen sie das niemandem davon. Aus gutem Grund!

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 13:53

Und der Grund ist so geheim das sogar du davon nicht erzählst. 

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Och Kind, bewahre dir deinen Glauben an dich selbst, auch wenn er in diesem Fall ein Irrglaube ist.

Das Leben durchschauen? Selbsttäuschung ist auch eine Täuschung.

Frag in 50 Jahren noch mal nach.

Ach so, Pubertät nennt man das.

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Kommentar von Pease77
18.07.2017, 13:51

Wieder eine Antwort auf die ich verzichten möchte, dann bring mir doch was bei du allwissender Großvater, hast anscheinend nicht genug Eier hier mal deine wahren Gedanken preiszugeben. Immer alles schlecht reden hilft niemanden!

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